+++ Liveticker zur Krise in Kiew +++ Timoschenko warnt vor Abbruch der Proteste

Zehntausende Ukrainer hörten ihr zu: Julija Timoschenko hat nach ihrer Rückkehr in Kiew auf dem Maidan gesprochen. Sie  warnte vor einem frühzeitigen Ende des Kampfes. "Ihr müsst bleiben bis zum Ende." Die Ereignisse im Liveticker.

AFP



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curti 22.02.2014
1. Eine Inszenierung wie.....
Zitat von sysopAFPEine riesige Menschenmenge harrt weiter auf dem Maidan aus: Die Demonstranten wollen sich mit dem unterzeichneten Abkommen nicht zufriedengeben. Ein erster Rücktritt folgt bereits: Parlamentschef Rybak legt sein Amt nieder. Die Ereignisse im Liveticker. http://www.spiegel.de/politik/ausland/krise-in-kiew-ukrainischer-parlamentschef-rybak-tritt-zurueck-a-954913.html
......aus dem Bilderbuch. Da scheinen sich wahre Fachleute für "Demokratie" zusammen getan zu haben. Zumal die EU-Berater prädestiniert sind, denen Spagat zwischen Schein und Sein zu vermitteln. Von den vom Geld abhängigen US-Demokraten ganz zu schweigen. Kurzum - in solchen Demokratien gilt der Grundsatz - ohne Moos nix los. Und darum dürfte es auch den "Demokraten" in der Ukraine letztlich bzw. eigentlich gehen.
N.Danilewski 22.02.2014
2.
Zitat von sysopAFPEine riesige Menschenmenge harrt weiter auf dem Maidan aus: Die Demonstranten wollen sich mit dem unterzeichneten Abkommen nicht zufriedengeben. Ein erster Rücktritt folgt bereits: Parlamentschef Rybak legt sein Amt nieder. Die Ereignisse im Liveticker. http://www.spiegel.de/politik/ausland/krise-in-kiew-ukrainischer-parlamentschef-rybak-tritt-zurueck-a-954913.html
Gestern hat Klitschko noch ein Abkommen unterzeichnet und heute fordert er entgegen dem Abkommen den sofortigen Rücktritt? Nur noch lächerlich, mit welchen Figuren Deutschland versucht dort Einfluss zu nehmen. Der Westen hat es wieder mal geschafft und der Blutzoll wird sehr hoch sein. Wie wird die Nato reagieren, wenn russische Truppen in Kiew ihre Staatsbürger schützen, denn jeder Bürger der ehemaligen Sowjetunion at ein Recht auf den russischen Pass und jeder Russe in der Ukraine fordert heute den Anschluss an Russland? Wir wird Europa mit den Neonazis in der Westukraine umgehen, die ja von uns durchgefüttert werden müssen, wenn die wirtschaftsstarken russischen Regionen keine Zahlungen mehr leisten? Der russische EU-Botschafter hat gestern noch davor gewart, dass sich der Westen überhaupt nicht bewusst zu sein scheint, welche Auswirkungen die Machtübernahme der Faschisten in der Westukraine auf die EU selbst haben wird, wobei er den Zerfall der Ukraine als erste Folge schon genannt hatte.
kleinbürger 22.02.2014
3. konflikt
Zitat von sysopAFPEine riesige Menschenmenge harrt weiter auf dem Maidan aus: Die Demonstranten wollen sich mit dem unterzeichneten Abkommen nicht zufriedengeben. Ein erster Rücktritt folgt bereits: Parlamentschef Rybak legt sein Amt nieder. Die Ereignisse im Liveticker. http://www.spiegel.de/politik/ausland/krise-in-kiew-ukrainischer-parlamentschef-rybak-tritt-zurueck-a-954913.html
das ukrainische regime hat in letzter sekunde die reissleine gezogen. immerhin hat man darauf verzichten den blutzoll der demonstranten noch weiter in die höhe zu treiben. der präsident macht sich vom acker und wird wohl kiew nie wieder betreten. was kommt ist schwer zu sagen, hängt wohl von putin ab, ob er dem urkainischen machthaber gestattet im osten der ukraine einen auf separatismus zu machen. vielleicht hat die ukraine ein chance auf eine friedliche zukunft möglich sit auch ein ebwaffneter konflikt in bezug auf wer herrscht wo und wie.
currey 22.02.2014
4. Kiltschko fordert Rücktritt
Gestern noch hat er das Abkommen zu Neuwahlen unterzeichnet. Ein windiger Windhund ist er, ein von den USA und der EU finanzierte Marionette. Jetzt sind die Kräfte an der Macht, die er gerufen hat. Leute wie er und komplett naive wie Weisband werden sich noch wundern, wieviel Blut jetzt erst richtig fließen wird
Fridolin_Forenfleiß 22.02.2014
5. Heute ...
Zitat von sysopAFPEine riesige Menschenmenge harrt weiter auf dem Maidan aus: Die Demonstranten wollen sich mit dem unterzeichneten Abkommen nicht zufriedengeben. Ein erster Rücktritt folgt bereits: Parlamentschef Rybak legt sein Amt nieder. Die Ereignisse im Liveticker. http://www.spiegel.de/politik/ausland/krise-in-kiew-ukrainischer-parlamentschef-rybak-tritt-zurueck-a-954913.html
... und in den nächsten Tagen steht in der Ukraine vielleicht mehr auf dem Spiel als in den vergangenen Tagen, auch wenn hoffentlich kein Blut mehr fließen wird und keine Menschen mehr sterben werden. Denn jetzt muss sich die gemäßigte Opposition, die sich mit der Regierung geeinigt hat, gegen rechtsnationale Radikale und Rachedurstige durchsetzen. Sie dürfen ihnen nicht die Oberhand und nicht die Kontrolle über Kiew überlassen. Vor allem müssen sie das Volk und die öffentliche Meinung hinter sich bekommen. Wenn sie dabei versagen, ist das nicht nur übel für die Entwicklung in der Ukraine, sondern es ist übel für das gesamte Ost-West-Verhältnis. Denn Putin würde Recht bekommen, mit den Teufeln, die er an die Wand gemalt hat. Dass es um einen Staatsstreich ginge, dass der Mob regieren will, dass die Ukraine ohne Russland untergehen würde und dass der Westen das Land zerstören würde. Der Westen würde in Zukunft keinen Arm mehr heben, wenn es um die Unabhängigkeit ehemaliger sowjetischer Republiken von Russland geht. Jetzt fängt die Arbeit von Klitschko und Arseni Jazenjuk erst an. Wie man liest, gehen sie jetzt den wohl einzig richtigen Weg. Sie versuchen, Janukowitsch vom Parlament absetzen zu lassen. Allerdings muss das Machtvakuum schnell aufgefüllt werden. Sonst regiert die Straße.
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