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Ukraine: Regierungstruppen bombardieren Separatistenstellungen

Bei schweren Kämpfen in der Ostukraine hat es offenbar wieder viele Tote gegeben. Dem Militär zufolge sind mehrere Stellungen prorussischer Separatisten zerstört worden. Kanzlerin Merkel und US-Präsident Obama fordern eine schnelle Feuerpause.

Kiew - Die Kämpfe zwischen Separatisten und Regierungstruppen in der Ostukraine gehen mit voller Härte weiter. Dem ukrainischen Militär zufolge hat es erneut viele Tote gegeben. Durch Luftangriffe und Artillerie seien sechs Stellungen prorussischer Separatisten zerstört und der Ort Nikolajewka vollständig von den Truppen eingeschlossen worden, teilte ein Sprecher des "Anti-Terror-Einsatzes" am Freitag in Kiew mit. Dabei seien mindestens 150 Aufständische getötet worden. Auch zwei ukrainische Soldaten seien ums Leben gekommen, vier weitere verletzt, hieß es.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko lässt seit dem Ende der Feuerpause wieder Städte in den Regionen Luhansk und Donezk bombardieren. Dort kämpfen militante prorussische Kräfte um die Unabhängigkeit der nicht anerkannten "Volksrepubliken" Donezk und Luhansk. Die Aufständischen hoffen weiter auf militärische Hilfe von Kreml-Chef Wladimir Putin und einen Einmarsch russischer Truppen.

Russland hatte sich zuletzt in Vierergesprächen mit der Ukraine, Deutschland und Frankreich für Friedensverhandlungen ausgesprochen. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko ist unter Bedingungen zu einer erneuten Waffenruhe bereit: wenn er die Garantie erhalte, dass sie "bilateral" - also auch von den Aufständischen - eingehalten werde. Zudem sollten die prorussischen Separatisten ihre Geiseln freilassen und zustimmen, dass die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) die russisch-ukrainische Grenzregion überwachen dürfe.

Gespräche über eine Feuerpause

Spätestens am Samstag sollen die Verhandlungen über eine dauerhafte beidseitige Feuerpause beginnen. Kurz vor Beginn der Gespräche drängten Kanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama die russische Führung erneut, ihren Einfluss auf die Separatisten zu nutzen. Die Chance auf eine beidseitige Waffenruhe dürfe nicht ungenutzt bleiben, unterstrichen beide Politiker laut Regierungssprecher Steffen Seibert am Donnerstagabend in einem Telefonat.

Hierzu müsse vor allem Russland seinen Teil beitragen und auf die Separatisten einwirken, damit auch diese eine Waffenruhe beachteten. Außerdem dürften von russischem Gebiet keine weiteren Waffen oder Kämpfer in die Ukraine gelangen.

Zuvor hatte es eine einseitige Friedensphase gegeben, bei der lediglich die prorussischen Aufständischen ihre Waffen niederlegen sollten. Diese Feuerpause war indes nur von kurzer Dauer: Poroschenko kündigte sie am Dienstag auf, weil es zahlreiche Attacken durch die Separatisten gegeben hatte. Der ukrainische Staatschef beschuldigt Russland, Kämpfer und Waffen die Grenze passieren zu lassen.

ler/dpa

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 22 Beiträge
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1.
MdaaaaO 04.07.2014
Jetzt wo es da zur Sache geht, kaum noch Berichte - nicht mal ein Bild. GG
2. warum auch berichten
einfachanderermeinung 04.07.2014
hab ne russische kollegin die verwandte in donezk hat.die sehemn wie krankenhäuser bombadiert werden.hier liest man die geschönte vision vom krieg
3. Repost!!!!
Oxi 04.07.2014
Zitat von sysopAFPBei schweren Kämpfen in der Ostukraine hat es offenbar wieder viele Tote gegeben. Dem Militär zufolge sind mehrere Stellungen prorussischer Separatisten zerstört worden. Kanzlerin Merkel und US-Präsident Obama fordern eine schnelle Feuerpause. http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-militaer-unternimmt-luftangriffe-gegen-separatisten-a-979177.html
DRINGEND!!! Liebe Freunde, bitte ich die maximale Zählung! Ich Zhilin Alexander, Journalist, geboren und aufgewachsen in der Ukraine, Wende ich mich an der ganzen weltweiten journalistische Gemeinschaft, zu jedem ehrlichen Journalisten einzeln mit der Aufforderung, sich unter der Schirmherrschaft der internationalen journalistische Organisationen und kommen im Süd-Osten der Ukraine, um mit eigenen Augen zu sehen, die das Ergebnis der Tätigkeit der ukrainischen faschistischen Regierung verwalteten Washington. Hierher zu kommen, werden Sie verstehen, was die Hölle! Sie sehen täglich, wie Menschen töten von zwei Monaten von der Familie bis zum tiefen hilflose alte Menschen. Ihnen wird klar, dass порошенковский Faschismus ist viel schlimmer als Hitlers. Warum Sie hier sind, Liebe meine ausländischen Kollegen? Weil, wenn wir uns hier, im Südosten der Anzahl von mindestens 50, besser 100 Personen hosted by unserer internationalen journalistische Organisationen, Poroschenko und andere Oberhäupter der ukrainischen faschistischen Regimes Angst Breite Publizität und aufhören, totale Vernichtung! Angst und die Leiter der EU-Länder, dass das Volk sah, wen Sie unterstützen in der Ukraine, wirft Sie in die politische Klasse. Die Situation ist so, dass nur wir, die Journalisten, die Ihre ehrliche Position können wir aufhören, dieses Gemetzel!
4. Repost!!!!
Oxi 04.07.2014
DRINGEND!!! Liebe Freunde, bitte ich die maximale Zählung! Ich Zhilin Alexander, Journalist, geboren und aufgewachsen in der Ukraine, Wende ich mich an der ganzen weltweiten journalistische Gemeinschaft, zu jedem ehrlichen Journalisten einzeln mit der Aufforderung, sich unter der Schirmherrschaft der internationalen journalistische Organisationen und kommen im Süd-Osten der Ukraine, um mit eigenen Augen zu sehen, die das Ergebnis der Tätigkeit der ukrainischen faschistischen Regierung verwalteten Washington. Hierher zu kommen, werden Sie verstehen, was die Hölle! Sie sehen täglich, wie Menschen töten von zwei Monaten von der Familie bis zum tiefen hilflose alte Menschen. Ihnen wird klar, dass порошенковский Faschismus ist viel schlimmer als Hitlers. Warum Sie hier sind, Liebe meine ausländischen Kollegen? Weil, wenn wir uns hier, im Südosten der Anzahl von mindestens 50, besser 100 Personen hosted by unserer internationalen journalistische Organisationen, Poroschenko und andere Oberhäupter der ukrainischen faschistischen Regimes Angst Breite Publizität und aufhören, totale Vernichtung! Angst und die Leiter der EU-Länder, dass das Volk sah, wen Sie unterstützen in der Ukraine, wirft Sie in die politische Klasse. Die Situation ist so, dass nur wir, die Journalisten, die Ihre ehrliche Position können wir aufhören, dieses Gemetzel!
5.
tolate 05.07.2014
"Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko lässt seit dem Ende der Feuerpause wieder Städte in den Regionen Luhansk und Donezk bombardieren". Ist das noch jemand aufgefallen? Poroschenko lässt Städte bombardieren! Wie war das noch einmal mit der Tradition der Armee der Ukraine: Geschossen wird nicht auf Kinder, Frauen, alte Menschen, und nicht auf Wohnungen. Also doch eher: "wir werden sie wegfegen". Alle.
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