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Zwischenfall im Schwarzen Meer: Russischer Kampfjet näherte sich US-Zerstörer

USS "Donald Cook": Russischer Kampfjet näherte sich gefährlich Zur Großansicht
AP/dpa

USS "Donald Cook": Russischer Kampfjet näherte sich gefährlich

Das Pentagon wirft der russischen Armee eine neue Provokation vor: Ein Kampfjet soll sich mehrmals einem US-Kriegsschiff im Schwarzen Meer genähert haben. Washington unterstellt Moskau Absicht.

Washington - Im Schwarzen Meer ist es zu einem militärischen Zwischenfall gekommen. Ein russischer Kampfjet soll sich am Wochenende mehrfach einem US-Kriegsschiff gefährlich genähert haben, teilte das Pentagon mit.

Zwölfmal sei das Flugzeug vom Typ Su-24 am frühen Samstagabend in niedriger Höhe auf den Zerstörer USS "Donald Cook" zugeflogen. Der Jet habe sich dem Schiff bis auf 900 Meter genähert und sei in einer Höhe von 150 Metern über dem Meer unterwegs gewesen, hieß es weiter. Der Vorfall habe sich über 90 Minuten hingezogen. Über Funk habe die Besatzung der "Donald Cook" mehrfach Warnungen abgesetzt. Dem Anschein nach sei die Su-24 nicht bewaffnet gewesen.

Das Pentagon wirft dem russischen Militär Vorsatz vor. "Dieses provokative und unprofessionelle Vorgehen Russlands steht nicht im Einklang mit Abkommen über die Zusammenarbeit zwischen unseren Armeen", sagte Sprecher Steve Warren.

Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls sei das US-Schiff in internationalen Gewässern im westlichen Schwarzen Meer unterwegs gewesen. Der Zerstörer wurde nach Ausbruch der Krim-Krise dorthin beordert. Auf der "Donald Cook" sind mehrere Helikopter stationiert. Inzwischen sei es in einem rumänischen Hafen vor Anker gegangen.

syd/AP/Reuters

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 318 Beiträge
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1. Eindeutig
vanhir87 14.04.2014
ein Kriegsgrund! "Dieses provokative und unprofessionelle Vorgehen Russlands steht nicht im Einklang mit Abkommen über die Zusammenarbeit zwischen unseren Armeen" Ich darf mal herzlich lachen. Das provokative und unprofessionelle Vorgehen seitens der EU und den USA steht wohl auch nicht in friedlichem Einklang mit einer Zusammenarbeit mit Russland.
2. Wer provoziert hier eigentlich?
segelheld 14.04.2014
Was hat ein amerikanisches Kriegsschiff im schwarzen Meer zu suchen? Die Ukraine gehört nicht zur NATO und die Amis haben sich rauszuhalten. Ich kann mir gut vorstellen, wie die Amerikaner reagieren würden, wenn Russland sich in die unsägliche Südamerikapolitik der USA einmischen würde und Zerstörer in den Golf von Mexiko schickt.
3. Wenigstens haben sie Humor ~
Kessl 14.04.2014
Da kreuzt ein US Zerstörer wenige Kilometer vor der Russischen Küste und ist damit vermutlich 15.000 km von Daheim entfernt und dennoch ist der Russe der Aggressor. Die Amis haben Humor.
4. Welche Zusammenarbeit?
i325 14.04.2014
Von welcher Zusammenarbeit kann man in diesen Zeiten sprechen, wenn die NATO immer nur fordert und Donald Duck im Schwarzen Meer steht. Einfach nur zum lachen.
5.
PeterPan95 14.04.2014
Wir wissen ja, dass man in den USA schießen darf, wenn sich jemand "gefährlich" nähert. Oder einen Kapuzenpullover trägt. Oder schwarz ist. Da hilft es auch nicht, nicht bewaffnet zu sein. Gefährlich ist halt immer so eine Interpretationssache...
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