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Protest in der Ukraine: Ex-Innenminister erleidet Kopfverletzung

Nach Rangelei mit Sicherheitskräften: Bei Protesten gegen die Verurteilung von sechs ukrainischen Ultranationalisten ist der ehemalige Innenminister Juri Luzenko am Kopf verletzt worden. Auch zehn weitere Menschen mussten nach der Demo ins Krankenhaus.

Kiew - Der ukrainische Ex-Innenminister Juri Luzenko, ein Vertrauter der inhaftierten Oppositionsführerin Julia Timoschenko, ist bei Zusammenstößen mit der Polizei am Kopf verletzt worden. Der Politiker sei in eine Kiewer Klinik gebracht worden, sagte seine Sprecherin am Samstag der Zeitung "Segodnja".

Anhänger der rechtspopulistischen Oppositionspartei Swoboda hatten gegen die Verurteilung von drei Ultranationalisten zu je sechs Jahren Haft wegen eines versuchten Anschlags auf dem Kiewer Flughafen protestiert. Dabei kam es zu Rangeleien mit Spezialeinheiten. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein.

Insgesamt seien nach dem Zusammenstoß elf Menschen mit Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert worden, berichtet die Nachrichtenagentur AP.

kuz/dpa/AP

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Großdemos in Kiew: Die Wut ist immer noch da

Fläche: 603.700 km²
(inklusive der Krim, die seit 2014 von Russland annektiert ist)

Bevölkerung: 45,363 Mio.

Hauptstadt: Kiew

Staatsoberhaupt:
Petro Poroschenko

Regierungschef: Volodymyr Hroisman

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