Uno-Votum zu Palästina: Gegenstimmen und Enthaltungen im Überblick

Die Vereinten Nationen haben mit überwältigender Mehrheit für eine diplomatische Aufwertung der Palästinenser gestimmt. Neben neun Gegenstimmen gab es aber auch viele Enthaltungen, darunter von Deutschland - ein Überblick.

New York - 193 Mitglieder hat die Uno-Vollversammlung und so viele werden es auch vorerst bleiben. Denn die Palästinenser wurden am Donnerstag nur zum Beobachterstaat aufgewertet, wenn auch mit großer Mehrheit. 138 der 193 Staaten stimmten dafür - die Gegenstimmen und Enthaltungen im Überblick:

Gegenstimmen: Israel, Kanada, Palau, Panama, Nauru, Mikronesien, Marshallinseln, Tschechien, USA

Enthaltungen: Albanien, Andorra, Australien, Bahamas, Barbados, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Estland, Fidschi, Großbritannien, Guatemala, Haiti, Kamerun, Kolumbien, Kongo, Kroatien, Lettland, Litauen, Malawi, Mazedonien, Moldau, Monaco, Mongolei, Montenegro, Niederlande, Papua-Neuguinea, Paraguay, Polen, Ruanda, Rumänien, Samoa, San Marino, Singapur, Slowakei, Slowenien, Südkorea, Togo, Tonga, Ungarn, Vanuatu

Abwesend: Fünf Staaten haben sich nicht an der Abstimmung beteiligt. Um welche Staaten es sich dabei handelt, war vorerst nicht bekannt.

hen/dpa

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1.
marifu 30.11.2012
Wenn man sich die Liste der Ablehnungen und Enthaltungen anschaut wird einem doch gleich wieder warm ums Herz. Ist ja nicht so schlimm, da befinden sich die führenden Power-Staaten welche sich den Einsatz für weltweite Menschenrechte hoch auf die Fahne geschrieben haben doch alle in bester Gesellschaft.
2. Super!
Dan22 30.11.2012
Das wurde auch mal Zeit.
3. Das Israel, die USA und Kanada dagegen sind
blaudistel 30.11.2012
kann ich nachvollziehen. Diese Staaten jedoch "Palau, Panama, Nauru, Mikronesien, Marshallinseln" haben eindeutig ihren Haushaltetat ein wenig aufgebessert.
4. Machtlose UNO
Dersu 30.11.2012
Palästina hat damit einen kleinen Schritt in Richtung Anerkennung gemacht. Es ist zu bedauern, dass viele Staaten nicht den Mut haben, klar Stellung zu nehmen zu dieser Thematik. In der Praxis wird sich kaum was ändern, Israel wird weiterhin UNO-Resolutionen nicht respektieren, wird weiterhin hemmungslos Kolonien auf Palästiner-Grund bauen, die UNO wird sich nicht durchsetzen können, da alle Entscheide, die Palästina stärken könnten, am USA-Veto hängen bleiben werden. Der Einfluss der Juden auf die USA Innen- und Aussenpolitik bleibt zu mächtig.
5. palästina
timiboy 30.11.2012
Palau, Panama, Nauru, Mikronesien, Marshallinseln,....LOL das ist doch echt peinlich für USA&Co, naja und Tschechien ist ja eh die 5. Kolonne der Amis in Europa
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