Hamburg/Washington - Der neue US-Außenminister John Kerry will seine Französischkenntnisse aufpolieren. Bei seiner ersten Pressekonferenz seit Amtsantritt bat eine kanadische Journalistin den als frankophil bekannten Minister am Freitag "ein bisschen Französisch" zu sprechen. "Nicht heute", antwortete Kerry. "Ich muss das erst auffrischen."
Kerry gilt als dasjenige Mitglied der US-Regierung mit den engsten Verbindungen nach Frankreich. In seiner Kindheit verbrachte er viele Sommer in der Bretagne. Zudem hat er Verwandtschaft im Land. Einer seiner Cousins ist der französische Grünen-Politiker Brice Lalonde.
Die politische Laufbahn des Vietnam-Veteranen Kerry begann in Massachusetts, wo er 1982 zum stellvertretenden Gouverneur gewählt wurde. Zwei Jahre später schaffte er den Sprung in den Senat nach Washington, wo er sich vor allem um außenpolitische Themen kümmerte. 2004 trat Kerry bei der Präsidentschaftswahl gegen Amtsinhaber George W. Bush an, unterlag aber. Im US-Außenministerium folgt Kerry auf Hillary Clinton.
sha/AFP
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Politik | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Ausland | RSS |
| alles zum Thema John Kerry | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH