Gipfeltreffen in Seoul: Obama will weitere Atomwaffen-Abrüstung

Barack Obama will eine Welt mit weniger Atomwaffen: In wenigen Wochen werde er mit Russlands Staatschef Putin über eine weitere Abrüstung sprechen, kündigte der US-Präsident an. Vor Beginn eines Nukleargipfels in Südkorea warnte Obama eindringlich vor Atom-Terrorismus.

US-Präsident Obama: "Keine feindselige Einstellung" gegenüber Nordkorea Zur Großansicht
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US-Präsident Obama: "Keine feindselige Einstellung" gegenüber Nordkorea

Seoul - Die USA besitzen nach Einschätzung von Präsident Barack Obama zu viele Atomwaffen. Das Arsenal könne weiter reduziert werden, ohne die eigene Sicherheit oder die der Verbündeten zu gefährden, sagte Obama vor Beginn des zweiten Gipfeltreffens für Nuklearsicherheit in Seoul. Er wolle mit dem künftigen russischen Präsidenten Wladimir Putin über die weitere Reduzierung von Atomwaffen reden, so der US-Präsident. Er freue sich auf ein geplantes Treffen mit Putin im Mai.

Obama und der scheidende russische Präsident Dimitrij Medwedew hatten vor zwei Jahren in Prag ein Nachfolgeabkommen zum "Start"-Abrüstungsvertrag unterzeichnet. In dem neuen "Start"-Vertrag hatten beide Länder die Begrenzung ihrer jeweiligen strategischen Nukleararsenale auf 1550 einsatzfähige nukleare Sprengköpfe sowie auf bis zu 800 strategische Trägersysteme vereinbart.

Eindringlich warnte Obama vor Beginn des Gipfels vor atomarem Terrorismus als "einer der größten Bedrohungen" für die Menschheit. Es gebe genug atomares Material für "mehrere" Atomwaffen "ohne angemessene Schutzvorkehrungen", sagte der US-Präsident. "Terroristen und kriminelle Banden versuchen die Kontrolle darüber zu bekommen."

Die nordkoreanische Führung forderte Obama zum Verzicht auf ihr Atomwaffenprogramm auf. Washington habe gegenüber Nordkorea keine "feindselige" Einstellung, sagte Obama vor Studenten in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Die Regierung in Pjöngjang müsse "den Mut zum Frieden haben" und "der Bevölkerung Nordkoreas ein besseres Leben" ermöglichen, fügte der US-Präsident hinzu. Ein Scheitern des Friedensprozesses mit Südkorea würde eine Zukunft ohne Würde, Respekt und Hoffnung für das nordkoreanische Volk bedeuten, sagte Obama.

Die Regierung in Pjöngjang hat angekündigt, Mitte April eine Langstreckenrakete mit einem Beobachtungssatelliten ins All zu schießen. Nach offiziellen Angaben ist der Start zu Ehren des 100. Geburtstags des verstorbenen Staatsgründers Kim Il Sung gedacht. Nach Einschätzung der USA und ihrer Verbündeten handelt es sich dabei aber um einen Raketentest, was gegen mehrere Uno-Resolutionen verstoßen würde.

Nordkorea und Südkorea befinden sich seit dem Korea-Krieg von 1950 bis 1953 offiziell im Kriegszustand. Obama nimmt am Montag und Dienstag an dem Atomgipfel in Seoul teil, bei dem 53 Staaten vertreten sind. Dabei will Obama auch Gespräche mit Chinas Staatschef Hu Jintao und Russlands Präsident Dimitrij Medwedew führen. Auf der Agenda des Gipfels stehen die Themen Atomenergie, Atomwaffen und die Bedrohung durch nuklear bewaffnete Extremisten.

Für Deutschland nimmt Außenminister Guido Westerwelle an dem zweitägigen Gipfel teil. Westerwelle wird in Seoul auch eine Europa-Rede an der Hanyang-Universität halten.

anr/dpa/AFP/dapd/Reuters

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1. Man merkt es, es stehen die Wahlen
ronald1952 26.03.2012
Zitat von sysopBarack Obama will eine Welt mit weniger Atomwaffen: In wenigen Wochen werde er mit Russlands Staatschef Putin über eine weitere Abrüstung sprechen, kündigte der US-Präsident an. Vor Beginn eines Nukleargipfels in Südkorea warnte Obama eindringlich vor Atom-Terrorismus. Gipfeltreffen in Seoul: Obama will weitere*Atomwaffen-Abrüstung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,823647,00.html)
in den USA vor der Tür.Viel Blabla um nichts, denn eines werden die USA mit sicherheit niemals tun, ihre Atomwaffen verschrotten.Damit würde der USA nicht nur jegliches Druckmittel gegen andere fehlen, sondern sie wären auch sofort angreifbar.Wem könnten die USA dann wohl noch drohen? schönen Tag noch,
2. !!!
charliemaenson 26.03.2012
Zitat von sysopBarack Obama will eine Welt mit weniger Atomwaffen: In wenigen Wochen werde er mit Russlands Staatschef Putin über eine weitere Abrüstung sprechen, kündigte der US-Präsident an. Vor Beginn eines Nukleargipfels in Südkorea warnte Obama eindringlich vor Atom-Terrorismus. Gipfeltreffen in Seoul: Obama will weitere*Atomwaffen-Abrüstung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,823647,00.html)
Hurra! Noch einen Friedensnobelpreis für Obama und Narrenkappen für den Rest der Welt. Oder vielleicht führt ja mal jemand nen Preis für Schaumschlägerei ein.
3.
PeaceNow 26.03.2012
Zitat von sysopBarack Obama will eine Welt mit weniger Atomwaffen: In wenigen Wochen werde er mit Russlands Staatschef Putin über eine weitere Abrüstung sprechen, kündigte der US-Präsident an. Vor Beginn eines Nukleargipfels in Südkorea warnte Obama eindringlich vor Atom-Terrorismus. Gipfeltreffen in Seoul: Obama will weitere*Atomwaffen-Abrüstung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,823647,00.html)
LOL Natürlich, abrüsten sollen alle anderen, damit man seine Hegemonie weiter auswüten kann. Wäre es Obama ernst, dann würde er zuerst den agressivsten Staat der Erde (Israel) atomar abrüsten, bevor er gegenüber anderen den Mahnfinger erheben kann.
4. nene
rabenkrähe 26.03.2012
Zitat von sysopBarack Obama will eine Welt mit weniger Atomwaffen: In wenigen Wochen werde er mit Russlands Staatschef Putin über eine weitere Abrüstung sprechen, kündigte der US-Präsident an. Vor Beginn eines Nukleargipfels in Südkorea warnte Obama eindringlich vor Atom-Terrorismus. Gipfeltreffen in Seoul: Obama will weitere*Atomwaffen-Abrüstung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,823647,00.html)
....... Rührend, wirklich rührend, unser Friedens-Nobelpreisträger. Als Führer einer Nation, die weltweit Menschen ohne Verfahren und Anhörung per Drohne gegen jedes geltende Recht meucheln läßt, leistete er seinen größten Atom-Abbau-Beitrag, wenn die USA die Zahl ihrer MVWs drastisch reduzierte. Ob dort, in Rußland, China, Pakistan, Israel und wo auch immer, daß Atombomben das Leben sicherer machten, kann ich nicht finden und irgendein Irrer drückt irgendwann aufs Knöpfchen und löst eine Kettenreaktion rund um die Welt aus. Dagegen hilft einzig der Verzicht auf MVWs, wo auch immer. rabenkrähe
5. Obama redet von Abrüstung und rüstet derweil auf
meisterraro 26.03.2012
Zitat von sysopBarack Obama will eine Welt mit weniger Atomwaffen: In wenigen Wochen werde er mit Russlands Staatschef Putin über eine weitere Abrüstung sprechen, kündigte der US-Präsident an. Vor Beginn eines Nukleargipfels in Südkorea warnte Obama eindringlich vor Atom-Terrorismus. Gipfeltreffen in Seoul: Obama will weitere*Atomwaffen-Abrüstung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,823647,00.html)
denn wieso soll sich die Abrüstung nur auf Atomwaffen beschränken? Sie werden ohnehin nicht eingesetzt und haben nur taktische Bedeutung. Überall errichten USA neue Militärbasen und Raketenschirme - in Wahrheit militarisieren sie die Welt weiter, während Obama von Abrüstung spricht. Diese Abrüstung, wenn sie denn ernst gemeint wäre, müsste sich auf alle Waffengattungen erstrecken, sonst ist das reine Symbolpolitik. Man verstehe das nicht falsch, alle Abrüstung ist ein Schritt vorwärts, aber man muss das Problem in seinem ganzen Umfang angehen, nicht nur Randbereiche.
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Zu Opas Geburtstag: Kim Jong Un plant Satellitenstart

Nordkoreas Atomprogramm
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Nordkoreas Atomprogramm
AFP
Nordkoreas Atomprogramm sorgt seit Jahren für Spannungen. Mit Hilfe von weitreichenden Langstreckenraketen ist das kommunistische Land unter dem "lieben Führer" Kim Jong Il offenbar fähig, zumindest seine Nachbarstaaten mit Nuklearwaffen zu erreichen. Das Land behauptet, genug Plutonium für sechs Atombomben zu besitzen.

Nordkorea hatte sich zwar bei Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrags 1985 verpflichtet, nukleare Anlagen nur zivil zu nutzen, im Geheimen aber waffenfähiges Uran angereichert. Als das Ende der neunziger Jahre bekannt wurde, wurde Nordkorea scharf kritisiert. Die USA stoppten die Hilfs- und Energielieferungen an das verarmte Land. Daraufhin kündigte Pjöngjang um die Jahreswende 2002/03 seine Mitgliedschaft im Atomwaffensperrvertrag und seine Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) . Die Uno-Inspektoren mussten das Land verlassen, alle Überwachungskameras wurden abmontiert.

Anfänge
AP
Das Atomprogramm Nordkoreas hat seinen Anfang in den sechziger Jahren, als der "große Bruder" Sowjetunion dem kommunistischen Nordkorea ein Atomforschungszentrum mit dem Forschungsreaktor Yongbyon baute, der 1965 seinen Betrieb aufnahm. Auf Druck der UdSSR verpflichtete sich Nordkorea 1985 als Mitunterzeichner des Atomwaffensperrvertrags , die Kernkraft ausschließlich zivil zu nutzen. 1992 schloss es mit Südkorea ein Abkommen, die koreanische Halbinsel frei von Atomwaffen zu halten.

Doch schon Ende der achtziger Jahre, so sind sich westliche Geheimdienste heute sicher, kam es zu geheimen Deals zwischen Pakistan und Pjöngjang. Der pakistanische Ingenieur Abdul Qadir Khan lieferte demnach wesentliche Bestandteile für den Atombombenbau, während Pjöngjang Pakistan Prototypen ihrer Mittelstreckenraketen stellte, die mit atomaren Sprengköpfen bestückbar sind. Seit dieser Zeit verfügt Nordkorea über Nukleartechnologie.

Genfer Rahmenabkommen 1994
AFP
Nach zähen Verhandlungen schloss der damalige US-Präsident Bill Clinton 1994 mit Pjöngjang das Genfer Rahmenabkommen , das den Atomkonflikt regulieren und die Gefahr einer nordkoreanischen Atombombe verhindern sollte. Darin garantierte Nordkorea die Stilllegung seines grafitmoderierten Reaktors in Yongbyon , aus dem wohl damals schon nuklearwaffenfähiges Material abgezweigt worden war. Im Gegenzug verpflichteten sich die USA zur Lieferung von Erdöl und zum Bau von zwei Leichtwasserreaktoren, womit die Energieversorgung des verarmten Nordkoreas sichergestellt werden sollte. Allerdings regelte die Vereinbarung nur die Plutoniumproduktion , jedoch nicht die Möglichkeit, aus hochangereichertem Uran Kernwaffen herzustellen.
Sechs-Parteien-Gespräche ab 2003
REUTERS
2003 begannen Verhandlungen über ein Ende des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms . An den Gesprächsrunden aus sechs Nationen waren neben Nordkorea China, Russland, Japan, die USA und Südkorea beteiligt. Als Gegenleistung für die nukleare Abrüstung wurde dem vollkommen verarmten Nordkorea Wirtschafts- und Energiehilfe angeboten. Die Gespräche blieben jedoch zunächst ohne Ergebnis.

Im Februar 2005 gab Kim Jong Il offiziell den Besitz von Atomwaffen "zur Selbstverteidigung" bekannt.
Zum Abschluss der vierten Sechs-Länder-Gespräche im September 2005 verpflichtete sich Pjöngjang grundsätzlich zur Aufgabe aller Atomwaffen und Nuklearprogramme, das Atomprogramm lief aber im Geheimen weiter.

2007 zeichnete sich erneut eine Einigung im Atomstreit ab: Die nordkoreanische Seite sagte zu, seine Atomanlagen stillzulegen und die ausländischen Atominspekteure wieder zuzulassen. Im Gegenzug sollte das Land wirtschaftliche, humanitäre und Energiehilfe erhalten und von der US-Liste der den Terror unterstützenden Staaten gestrichen werden. Im Juni 2008 übergab Nordkorea eine seit Monaten überfällige Liste mit Einzelheiten seines Nuklearprogramms an China und sprengte den Kühlturm der abgeschalteten Atomanlage Yongbyon.

Atombomben- und Raketentests
dpa
1998 löste das nordkoreanische Regime mit dem Test einer ballistischen Rakete vom Typ Taepodong-1 weltweit Empörung aus. Im Oktober 2006 schockierte Nordkorea die Weltöffentlichkeit mit unterirdischen Atomwaffentests. Daraufhin beschloss der Uno-Sicherheitsrat einstimmig die Resolution 1718 , in der der Atomtest verurteilt und Handels- und Finanzsanktionen gegen Nordkorea verhängt wurden.

Im April 2009 startete Pjöngjang eine Langstreckenrakete vom Typ Taepodong-2 mit einer Reichweite von Tausenden Kilometern. Angeblich wurde auch ein Kommunikationssatellit ins All gebracht. Als der Weltsicherheitsrat den Raketenstart verurteilte, brach Pjöngjang die Sechs-Parteien-Gespräche erneut ab und kündigte die Wiederinbetriebnahme des stillgelegten Atomzentrums Yongbyon an. Am 25. Mai kam es zum zweiten unterirdischen Atombombentest. Die Sprengkraft der getesteten Atombombe wird seismologischen Messungen zufolge auf zehn bis 20 Kilotonnen geschätzt, das entspricht der Vernichtungskraft der Bombe, die 1945 Hiroshima zerstörte. Nur einen Tag später startete das Regime zwei Kurzstreckenraketen mit einer Reichweite von 130 Kilometern.

Interaktive Grafik

Nord- und Südkorea
Nordkorea und Kim Jong Il
REUTERS
Am 9. September 1948 rief der kommunistische Politiker Kim Il Sung im Norden die Demokratische Volksrepublik Korea aus. Sie entwickelte sich, zunächst in enger Anlehnung an die Sowjetunion, zu einer kommunistischen Volksrepublik. 1998 wurde dessen Sohn Kim Jong Il Regierungschef. Der ehemalige US-Präsident George W. Bush bezeichnete Nordkorea zusammen mit Iran und dem Irak als "Achse des Bösen" , die aufrüstet, um den Frieden der Welt zu bedrohen.
Die Teilung Koreas
Seit 1910 war Korea eine japanische Kolonie. Nach der Niederlage Japans 1945 rückten sowjetische Truppen im Norden und US-amerikanische Truppen im Süden des Landes vor und trafen sich am 38. Breitengrad. Die Vereinbarungen der Alliierten über die Bildung einer provisorischen Regierung und die Abhaltung freier Wahlen in ganz Korea konnten nicht verwirklicht werden, da sich die UdSSR widersetzte. Im September 1948 wurde in Nordkorea die Volksdemokratische Republik Korea ausgerufen; Südkorea (Republik Korea) gab sich im Juli 1948 eine Verfassung.
Korea-Krieg
AP
Am 25. Juni 1950 begann die militärische Auseinandersetzung zwischen der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea) mit Unterstützung der Volksrepublik China und der Republik Korea (Südkorea), die von Uno-Truppen unter Führung der USA unterstützt wurde. Der Krieg endete mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens von Panmunjom am 27. Juli 1953, das die Teilung am 38. Breitengrad zementierte.
Südkorea
Am 15. August 1948 wurde die Republik Korea gegründet. Staatspräsident ist Lee Myung Bak , der im Dezember 2007 die Präsidentschaftswahlen gewann und seit Februar 2008 im Amt ist. In den vergangenen Jahrzehnten erlebte Südkorea dank seiner exportorientierten Wirtschaftspolitik und der großzügigen Unterstützung Japans und der USA einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung.
Militärische Stärke
Militär in Nord- und Südkorea
Nordkorea Südkorea
Truppenstärke insgesamt 1.106.000 687.000
darunter Heer 950.000 560.000
Marine 46.000 68.000
Luftwaffe 110.000 64.000
Reservisten 4.700.000 4.500.000
Kampfpanzer 3.500 2.750
Artilleriegeschütze 17.900 10.774
Boden-Boden-Raketen 64 12
einsatzbereite Kampfflugzeuge 620 490
darunter Jagdflugzeuge 388 467
Bomber 80 -
Kriegsschiffe 8 47
darunter Zerstörer - 10
Fregatten 3 9
Korvetten 5 28
taktische U-Boote 63 13
kleinere Küstenwachboote 329 76
(Quelle: International Institute for Strategic Studies (IISS, London)