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US-Präsident: Obamas Umfragewerte brechen ein

Barack Obama gerät unter Druck - die Beliebtheitswerte des US-Präsidenten sinken rapide: Nach einem Dreivierteljahr Regierungszeit bewertete laut einer Umfrage des TV-Senders CNN erstmals eine Mehrheit der politisch unabhängigen US-Bürger seine Politik negativ.

US-Präsident Obama: Eine Mehrheit der Befragten ist gegen seine Gesundheitsreform Zur Großansicht
AP

US-Präsident Obama: Eine Mehrheit der Befragten ist gegen seine Gesundheitsreform

Washington - Inzwischen lehne auch eine Mehrheit der Bürger die Gesundheitsreform ab, für die sich Obama massiv einsetzt, so CNN. Zwar liege die allgemeine Zustimmungsrate aller Amerikaner für Obama noch immer bei 53 Prozent. Allerdings sei sie damit binnen vier Monate um acht Prozentpunkte gesunken, so die CNN-Umfrage.

Obama habe die Wahlen mit Hilfe der Bürger gewonnen, die sich als "Independent" bezeichnen, also nicht den Demokraten oder Republikanern zuordnen. Inzwischen stünden sie mehrheitlich gegen ihn, so der CNN-Umfragechef Keating Holland. Diese Unterstützer zu verlieren, bedeute, dass es für den US-Präsidenten schwieriger werde, die USA von der Mitte aus zu regieren.

Auch eine Umfrage des US-Fernsehsenders CBS zeigt den schwindenden Rückhalt für den demokratischen Präsidenten. Vier von zehn Amerikanern wünschen sich demnach einen Rückzug der US-Truppen aus Afghanistan, so der Sender am Dienstag. Im Februar forderten nur 24 Prozent der Befragten einen Abzug der US-Streitkräfte. Während im April noch 56 Prozent der Amerikaner die Afghanistan-Politik des Präsidenten grundsätzlich unterstützten, seien es jetzt bloß noch 48 Prozent. Bei den Republikanern sind es laut CBS sogar nur 31 Prozent. Nur noch 25 Prozent der Amerikaner sind der Umfrage zufolge für eine US-Truppenverstärkung in dem zentralasiatischen Land - im April waren es noch 39 Prozent.

Erst am Montag war eine Analyse bekannt geworden, in der der US-Oberbefehlshaber für Afghanistan, McChrystal, den Einsatz von mehr amerikanischen Streitkräften am Hindukusch nahegelegt hatte.

anr/dpa

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Forum - Bushs Erbe - wie soll Obama damit umgehen?
insgesamt 1397 Beiträge
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1.
geomik, 13.07.2009
Zitat von sysopVerborgene CIA-Programme, Folterpraktiken, Guantanamo - US-Präsident Obama hat schwer mit dem politischen Erbe seines Vorgängers Bush zu kämpfen. Wie soll er damit umgehen?
Wie es sich für einen ordentlichen demokratischen Rechtsstaat gehört, gehören alle Betroffenen vor ein ordentliches Gericht, egal ob Präsident oder Vize! Nur wird das nie geschehen.
2. Offenheit, oder was macht man mit seinem Vorgänger?
Hubert Rudnick, 13.07.2009
Zitat von sysopVerborgene CIA-Programme, Folterpraktiken, Guantanamo - US-Präsident Obama hat schwer mit dem politischen Erbe seines Vorgängers Bush zu kämpfen. Wie soll er damit umgehen?
--------------------------------------------------------- Wenn der Präsident Obama ein offerener und aufrichtiger Mann sein will, dann müßte er auch die Politik seines Vorgängers und all die widerlichen Dinge mal anpacken die die USA in einem so schlechtem Licht in der Welt gerückt haben. Aber kann er das wirklich, oder ist er nicht auch an vielen Beschlüssen gebunden, die immer die Politiker schützt? Da aber der Präsident auch die gegeneriche Partei für die Durchsetzung seiner Ziele benötigt, so glaube ich nicht, dass er alles aufdecken und die entsprechenden Leute zur Verantwortung ziehen könne. Und vielleicht denkt er ja auch dabei an all die Dinge die er vielleicht mal durchsetzen möchte und die auch nicht immer so ganz moralisch sauber sein könnten. Für die Bürger dser USA und der geamten Welt wäre es schon mal richtig, wenn sich auch Präsidenten und ihre Handlanger für ihre verfehlte Politik und Schandtaten zu verantworten hätten. Hubert Rudnick
3. Aufklärung täte Not, um Legendenbildung und Verschwörungstheorien entgegen zu wirken
dionysia 13.07.2009
Zitat von sysopVerborgene CIA-Programme, Folterpraktiken, Guantanamo - US-Präsident Obama hat schwer mit dem politischen Erbe seines Vorgängers Bush zu kämpfen. Wie soll er damit umgehen?
Es wäre vielleicht wirklich mal ganz vernünftig, eine unabhängige Kommission des Kongresses, Licht in all diese vermeintlichen Dinge bringen zu lassen. Die jüngsten Vorwürfe einschlägiger US-Zeitungen bzgl. eines geheimen Geheimauftrags des CIA scheinen ja eher einem Verschwörungstheorie-Hollywood-Schinken eines Oliver Stone entnommen als irgendwie fundiert. Ich denke aber nicht, dass Obama wirklich an Aufklärung interessiert ist, weil das sein selbstentworfenes Bild von sich als Retter von der pitter pösen Bush-Administration zerstören könnte, wenn sich alle diese Vorwürfe am Ende als völlig haltlos heraus stellen.
4. Menschenrechtsverachtung in höchstem Maße!
Der Forkenhändler 13.07.2009
Cheney und Busch gehören vor ein Militärtribunal.
5. ein Zeichen setzen
RogerT 13.07.2009
Er könnte ein Zeichen setzen und bei beweisbaren Vorwürfen, wo Bush gegen geltendes (Menschen)Recht verstoßen hat, den ehemaligen Präsidenten offiziell anklagen - falls so etwas überhaupt möglich ist.
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