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US-Präsidentschaftswahlen: Clinton und McCain führen in Umfragen

Klarer Vorsprung für Hillary Clinton: Einer Umfrage zufolge liegt die demokratische US-Präsidentschaftsbewerberin 20 Prozentpunkte vor ihrem innerparteilichen Konkurrenten Obama. Enger ist das Rennen dagegen bei den Republikanern - Senator McCain liegt jetzt vor dem bisherigen Favoriten Giuliani.

Washington - Unmittelbar vor den ersten Entscheidungen über die US-Präsidentschaftsbewerber hat bei den Republikanern einer Umfrage zufolge landesweit Senator John McCain die Führung übernommen. Er kam in der gestern veröffentlichten Umfrage des Pew Research Centers auf 22 Prozent Unterstützung bei den Mitgliedern seiner Partei. Damit liege er zwei Prozentpunkte vor dem bisherigen Favoriten Rudy Giuliani, konstatierte das Institut.

Dritter sei derzeit landesweit gesehen Mike Huckabee. Der Ex-Gouverneur von Arkansas liegt allerdings im Bundesstaat Iowa, in dem heute die ersten Vorwahlen stattfinden, knapp in Front.

Bei den Demokraten kann Hillary Clinton landesweit weiter auf einen klaren Vorsprung hoffen. Sie kommt derzeit der Umfrage zufolge auf 46 Prozent Unterstützung in ihrer Partei. Ihr schärfster Kontrahent Barack Obama komme dagegen nur auf 26 Prozent.

Allerdings ist auch bei den Demokraten das Rennen in Iowa jüngsten Umfragen zufolge völlig offen. Der kleine Agrarstaat im Mittleren Westen macht traditionell den Auftakt zur monatelangen Serie von Vorwahlen. Die Entscheidung wird am Donnerstag auf Wahlversammlungen beider Parteien fallen, zu denen sich die Parteianhänger an mehr als 1700 Orten in ganz Iowa treffen.

hen/AFP

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