US-Republikaner Christie und Fiorina geben auf

Bei den US-Vorwahlen in New Hampshire landete der Republikaner Chris Christie nur auf dem sechsten Platz, seine Parteikollegin Carly Fiorina auf dem vorletzten. Jetzt ziehen sich beide aus dem Rennen zurück.

US-Republikaner Chris Christie: Nur Sechster bei den Vorwahlen
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US-Republikaner Chris Christie: Nur Sechster bei den Vorwahlen


Das Feld der Kandidaten lichtet sich: Im Rennen um die US-Präsidentschaft geben zwei Republikaner auf. Chris Christie und Carly Fiorina ziehen sich aus dem Rennen ums Weiße Haus zurück.

Bei den US-Vorwahlen im Bundesstaat New Hampshire war Christie, der Gouverneur von New Jersey, nur auf dem sechsten Platz gelandet. Seinen Rücktritt gab er nun auf seiner Facebook-Seite bekannt. Er gehe ohne den Hauch eines Bedauerns, schrieb er. "Ich bin so stolz auf die Kampagne, die wir geführt haben; und auf die Menschen, die sie mit mir geführt haben."

Seine Parteikollegin Fiorina wurde in New Hampshire Vorletzte. Auch beim Caucus in Iowa schnitten die beiden vergangene Woche nicht besser ab. Fiorina schrieb ebenfalls in einem Facebook-Post über ihren Rückzug: Sie ziehe ihre Kandidatur zwar zurück, werde aber weiter durchs Land reisen und für die Bürger Amerikas kämpfen, die sich nach einem Wandel sehnen.

Videoanalyse zur US-Vorwahl: "Revolte gegen das Establishment"

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Sieger des Wahlabends in New Hampshire waren Donald Trump und Bernie Sanders. Der Republikaner Trump bekam rund 35 Prozent der Wählerstimmen und hängte damit seine Konkurrenten John Kasich (rund 16 Prozent) und Ted Cruz (rund 12 Prozent) ab.

Sanders - der bei den Vorwahlen in Iowa noch fast gleichauf mit Hillary Clinton gelegen hatte - holte rund 60 Prozent der Stimmen und schlug Clinton damit viel deutlicher als erwartet. Auf sie entfielen 38 Prozent der Stimmen.

Alle Ergebnisse der Vorwahlen können Sie hier nachlesen. Eine Analyse unserer Korrespondenten lesen Sie hier.

kry/Reuters/

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insgesamt 7 Beiträge
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Seite 1
hanfbauer2 10.02.2016
1. Schade - besonders Carly Fiorina...
... hätte ich es von Herzen gegönnt, nach dem IT-Imperium HP auch das Welt-Imperium USA zu "konsolidieren". Dann muss den Job halt einer der verbliebenen Herrn erledigen...
robin-masters 11.02.2016
2. Hmm
und wen Unterstützen sie jetzt? Das wäre doch die spannende Information.
rafterman 11.02.2016
3. super schade fuer christie
er waere ein super president geworden. sanders umd cliton sind einfach nur schlecht. trump ein hampelmann und die erzkonserwativen gehen garnicht. bin mal grspannt auf bush. ob da noch was geht. sonst werden die naechsten jahre wohl unglaublich werden
badscooter 11.02.2016
4. schade
wenn schon ein republikaner präsident werden sollte, wäre mir chris christie am liebsten gewesen. ein bisschen korrupt, ein bisschen liberal um am leichtesten auszurechnen.
global player 11.02.2016
5.
Also hatte Donald Trump doch recht als er über Carly Fiorina sagte: "Who would vote for a woman that has THAT FACE; I mean look at that face!" :-) Als allgemein frauenfeindlich kann man diese Äußerung allerdings nicht werten, eher Fiorinafeindlich.
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