US-Verteidigungsminister: Pentagon war für Bewaffnung syrischer Rebellen

Das US-Militär wollte eine Bewaffnung der Rebellen in Syrien. US-Verteidigungsminister Panetta hat dies zum ersten Mal öffentlich zugegeben. Das Pentagon stand damit in deutlichem Gegensatz zum Weißen Haus - zog aber an einem Strang mit Außenministerin Clinton.

Washington - Das US-Militär hat sich nach den Worten von Verteidigungsminister Leon Panetta ursprünglich für eine Bewaffnung der Rebellen in Syrien stark gemacht. Der Pentagon-Chef gab damit nach US-Medienberichten am Donnerstag das erste Mal öffentlich zu, eine Stärkung der Opposition von Machthaber Baschar al-Assad über humanitäre Hilfe hinaus gutgeheißen zu haben.

Zuvor hatte die "New York Times" enthüllt, dass Hillary Clinton gemeinsam mit dem damaligen CIA-Chef Petraeus die Bewaffnung und Ausbildung syrischer Rebellen vorantreiben wollte.

US-Präsident Barack Obama habe sich aber letztlich gegen die Bereitstellung von Waffen entschieden. "Ich habe diese Entscheidung am Ende unterstützt", sagte Panetta bei einer Anhörung des Verteidigungsausschusses im Kongress.

lei/dpa

Diesen Artikel...
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks teilen

  • Xing
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Digg
  • reddit
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Politik
Twitter | RSS
alles aus der Rubrik Ausland
RSS
alles zum Thema USA
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH

SPIEGEL ONLINE Schließen


  • Drucken Versenden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Zur Startseite