Washington - Das US-Militär hat sich nach den Worten von Verteidigungsminister Leon Panetta ursprünglich für eine Bewaffnung der Rebellen in Syrien stark gemacht. Der Pentagon-Chef gab damit nach US-Medienberichten am Donnerstag das erste Mal öffentlich zu, eine Stärkung der Opposition von Machthaber Baschar al-Assad über humanitäre Hilfe hinaus gutgeheißen zu haben.
Zuvor hatte die "New York Times" enthüllt, dass Hillary Clinton gemeinsam mit dem damaligen CIA-Chef Petraeus die Bewaffnung und Ausbildung syrischer Rebellen vorantreiben wollte.
US-Präsident Barack Obama habe sich aber letztlich gegen die Bereitstellung von Waffen entschieden. "Ich habe diese Entscheidung am Ende unterstützt", sagte Panetta bei einer Anhörung des Verteidigungsausschusses im Kongress.
lei/dpa
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