Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

US-Vorwahlen: Trump droht Cruz mit Klage

Bewerber Trump und Cruz (Archivbild): Kampf um Präsidentschaftskandidatur Zur Großansicht
REUTERS

Bewerber Trump und Cruz (Archivbild): Kampf um Präsidentschaftskandidatur

Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur teilt Donald Trump gern auch parteiintern aus. Seinen Rivalen Ted Cruz nannte er labil und einen Lügner - und will ihn wegen seines Geburtsorts verklagen.

Einst waren Donald Trump und Ted Cruz Verbündete im Kampf gegen Washington. Seitdem sich die beiden Erzkonservativen jedoch um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner bewerben, sind sie erbitterte Konkurrenten. Nun ist die Auseinandersetzung erneut eskaliert: Trump hat gedroht, gerichtlich klären zu lassen, dass Cruz nicht Präsident werden könne. Der texanische Senator solle aufhören, "falsche Werbung" zu machen, und "seine Lügen" widerrufen, sonst reiche er sofort Klage ein.

Cruz' Geburtsort Calgary in Kanada ist eines von Trumps Lieblingsthemen. Obwohl Experten darin kein rechtliches Problem sehen, hält Trump seinem Kontrahenten bei jeder Gelegenheit vor, möglicherweise gar nicht als Präsidentschaftskandidat in den USA antreten zu dürfen. "Du musst das die Gerichte klären lassen", rief Trump bei einer TV-Debatte. Nun will er dafür offenbar selbst sorgen.

Auf einer Pressekonferenz legte Trump wenig später noch einmal nach. Er habe "nie eine Person getroffen, die mehr lügt als Ted Cruz", sagte der Milliardär. Der Politiker sei labil und ein hoffnungsloser Fall. Cruz entgegnete, Trump sei offenbar nervös angesichts seiner Aussichten in South Carolina. In dem US-Bundesstaat finden am kommenden Wochenende die nächsten Vorwahlen statt.

brk/AP

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 25 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Da fällt mir nur noch eines ein:
cave-canem 16.02.2016
Irre unter sich! Würde es helfen, die beiden in eine geschlossene Anstalt zu stecken, und dort dann einfach zu vergessen?
2. Wie beim Obama
dirkozoid 16.02.2016
Donald Trump wie wohl nie kapieren, was ein "natural born citizen" ist und was nicht.
3.
Ateles 16.02.2016
Es ist erschreckend zu sehen, wie ein tiefsitzender Antiamerikanismus und völkisches Denken zunehmend Hand in Hand gehen. Ihr Kommentar belegt anschaulich, dass pauschalisierende Volksverhetzung nicht nur gegen Kriegsflüchtlinge stark in Mode ist.
4.
zamparonio 16.02.2016
Man sollte diesen Trump wegen seiner Dummheit verklagen. So dumm wie der kann iemand von Geburt an sein, sowas würde die Natur nicht zulassen, also muss er daran Schuld sein das er so ist. Verklagen wegen unsäglicher Dummheit, geistiger Umweltverschmutzung und ganz wichtig: Wegen Volksverhetzung. Und der Spiegel ist auch noch so blöd und bietet diesem Vollidioten eine Plattform. Er soll doch mal versuchen mich zu verklagen.
5.
bruno_67 16.02.2016
Zitat von dirkozoidDonald Trump wie wohl nie kapieren, was ein "natural born citizen" ist und was nicht.
Naja, das passt jetzt hier nicht. Hautfarbe oder Rasse ist gar nicht das Thema. Obama wurde auf Hawaii geboren, was zweifellos Bestandteil der USA ist. Dagegen wurde Cruz in Kanada geboren. Und ich kann mich dunkel daran erinnern, dass bei Schwarzenegger immer behauptet wurde, dass er als nicht in den USA geborener zwar Gouverneur (wie Cruz), aber eben nicht Präsident werden könne. Wenn das stimmt hätte Trump recht. Allerdings kenne ich die amerikanische Rechtslage nicht wirklich
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



US-Vorwahlen

Animation

Fläche: 9.833.517 km²

Bevölkerung: 318,857 Mio.

Hauptstadt: Washington, D.C.

Staats- und Regierungschef: Barack Obama

Vizepräsident: Joseph R. Biden

Mehr auf der Themenseite | Wikipedia | USA-Reiseseite



SPIEGEL.TV
Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: