US-Vorwahlen: Republikaner Romney will Steuerbescheid veröffentlichen

Hat Mitt Romney als Investor Unternehmen "ausgeplündert"? Der republikanische Präsidentschaftsbewerber, gerade bei der Vorwahl in South Carolina gedemütigt, will diesen Vorwurf seiner Gegner widerlegen - und kommende Woche seinen Steuerbescheid ins Internet stellen.

Republikaner Romney: "Skrupelloser als die Wall Street"? Zur Großansicht
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Republikaner Romney: "Skrupelloser als die Wall Street"?

Washington - Die Anschuldigung gegen Mitt Romney wiegt schwer, erhoben wurde sie unter anderem von seinem Konkurrenten Newt Gingrich: In seiner Zeit als Chef des Investmentfonds Bain Capital soll der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Unternehmen "ausgeplündert" haben. Dabei sei er "skrupelloser als die Wall Street" gewesen, heißt es in einem Film, den eine Gingrich nahestehende Lobbygruppe im Internet veröffentlichte.

Die Vorwürfe verbanden Romneys Gegner mit der Forderung, der Multimillionär solle seinen Steuerbescheid veröffentlichen. Nun hat Romney reagiert. Er werde den Bescheid noch in dieser Woche im Internet öffentlich machen, sagte er am Sonntag dem Fernsehsender Fox News. Er wolle klarstellen, dass seine finanzielle Situation den Angaben entspreche, die er bereits vor einigen Monaten gemacht habe.

Bei den Vorwahlen für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner im Bundesstaat South Carolina unterlag Romney am Samstag seinem Rivalen Newt Gingrich. Die nächste Runde der Vorwahlen findet am 31. Januar in Florida statt. Romneys Vermögen wird laut Berichten der US-Presse auf rund 250 Millionen Dollar geschätzt.

dab/AFP

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insgesamt 6 Beiträge
joe49 22.01.2012
Romney wird sein Tax-Return im Internet veroeffentlichen und man wie feststellen: Nix Neues. Donald Trump hat ja lange genug gestaenkert, dass Obama seine Geburtsurkunde nicht veroeffentlicht hat, bis der das getan hat und Trump [...]
Romney wird sein Tax-Return im Internet veroeffentlichen und man wie feststellen: Nix Neues. Donald Trump hat ja lange genug gestaenkert, dass Obama seine Geburtsurkunde nicht veroeffentlicht hat, bis der das getan hat und Trump damit einen Tritt in den Allerwertesten gegeben hat. Gingrich mag das Gleiche passieren, wenn Romney seine Steuererklaerung veroeffentlicht. Jeder weiss, dass Romney Multimillionaer ist, Ueberraschungen wird es keine geben und das Momentum, welches Gingrich nach seinem Schmierentheater hat wird sich nicht fortsetzen.
leser008 22.01.2012
Wen interessiert denn der letzte Steuerbescheid ? Die Sauereien liefen doch bei Bain und nachher bei Bain Capital. Und die sind bestimmt nicht in Steuerbescheiden dokumentiert. Firmen billig kaufen, auspressen, ggf zerlegen [...]
Zitat von sysopHat Mitt Romney als Investor Unternehmen "ausgeplündert"? Der republikanische Präsidentschaftsbewerber, gerade bei der Vorwahl in South Carolina gedemütigt, will diesen Vorwurf seiner Gegner widerlegen - und kommende Woche seinen Steuerbescheid ins Internet stellen. US-Vorwahlen: Republikaner Romney will Steuerbescheid veröffentlichen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,810667,00.html)
Wen interessiert denn der letzte Steuerbescheid ? Die Sauereien liefen doch bei Bain und nachher bei Bain Capital. Und die sind bestimmt nicht in Steuerbescheiden dokumentiert. Firmen billig kaufen, auspressen, ggf zerlegen und dann die Anteile an den nächsten Dummen verkaufen, damit kann man in den USA anscheinend in wenigen Jahren 270 Mio machen, wohlgemerkt nicht mit Arbeit verdienen. Geschadet hat ihm aber wohl eher sein durchgehend religiös- konservatives Getue, das selbst Amerikanern suspekt ist.
joe49 22.01.2012
will aber Romney's Steuerbescheid. Ausserdem war es eine der Fragen an alle Kandidaten am Donnerstag wenn sie ihren Steuerbescheid veroeffentlichen.
Zitat von leser008Wen interessiert denn der letzte Steuerbescheid ? Die Sauereien liefen doch bei Bain und nachher bei Bain Capital. Und die sind bestimmt nicht in Steuerbescheiden dokumentiert. Firmen billig kaufen, auspressen, ggf zerlegen und dann die Anteile an den nächsten Dummen verkaufen, damit kann man in den USA anscheinend in wenigen Jahren 270 Mio machen, wohlgemerkt nicht mit Arbeit verdienen. Geschadet hat ihm aber wohl eher sein durchgehend religiös- konservatives Getue, das selbst Amerikanern suspekt ist.
will aber Romney's Steuerbescheid. Ausserdem war es eine der Fragen an alle Kandidaten am Donnerstag wenn sie ihren Steuerbescheid veroeffentlichen.
Shaft13 22.01.2012
Kommt drauf an,ob es wirklich 15% sind,oder sogar noch weniger. Wobei ich keine Ahnung habe, ob 5% Steuern zahlen besser ankommt bei den Reps als wenn er 25% zahlen würde. Nicht vergessen,die Reps finden es doch geil,wenn [...]
Zitat von joe49Romney wird sein Tax-Return im Internet veroeffentlichen und man wie feststellen: Nix Neues. Donald Trump hat ja lange genug gestaenkert, dass Obama seine Geburtsurkunde nicht veroeffentlicht hat, bis der das getan hat und Trump damit einen Tritt in den Allerwertesten gegeben hat. Gingrich mag das Gleiche passieren, wenn Romney seine Steuererklaerung veroeffentlicht. Jeder weiss, dass Romney Multimillionaer ist, Ueberraschungen wird es keine geben und das Momentum, welches Gingrich nach seinem Schmierentheater hat wird sich nicht fortsetzen.
Kommt drauf an,ob es wirklich 15% sind,oder sogar noch weniger. Wobei ich keine Ahnung habe, ob 5% Steuern zahlen besser ankommt bei den Reps als wenn er 25% zahlen würde. Nicht vergessen,die Reps finden es doch geil,wenn Reiche nur wenig Steuern zahlen müssen,dafür der kleine Mann hohe Steuern.
Wikinger62 22.01.2012
Ach, Herr Romney, den letzten Steuerbescheid?
Zitat von sysopHat Mitt Romney als Investor Unternehmen "ausgeplündert"? Der republikanische Präsidentschaftsbewerber, gerade bei der Vorwahl in South Carolina gedemütigt, will diesen Vorwurf seiner Gegner widerlegen - und kommende Woche seinen Steuerbescheid ins Internet stellen. US-Vorwahlen: Republikaner Romney will Steuerbescheid veröffentlichen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,810667,00.html)
Ach, Herr Romney, den letzten Steuerbescheid?
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  • Sonntag, 22.01.2012 – 18:13 Uhr
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Fläche: 9.632.000 km²

Bevölkerung: 310,384 Mio.

Hauptstadt: Washington, D.C.

Staats- und Regierungschef: Barack Obama

Vizepräsident: Joseph R. Biden

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US-Wahl
In den USA liegt die exekutive Gewalt grundsätzlich beim Präsidenten, der Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte in einer Person ist. Der Präsident wird alle vier Jahre neu gewählt, eine einmalige Wiederwahl ist möglich.
Die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten ist eine indirekte Wahl: Am Wahltag, der immer am Dienstag nach dem ersten Montag im November stattfindet, wählt die US-Bevölkerung in jedem Bundesstaat Wahlmänner. Diese bilden das Wahlmännergremium, das offiziell erst im Dezember den Präsidenten und seinen Vize wählt. Dabei gilt in den allermeisten Bundesstaaten das Mehrheitswahlrecht: Die Wahlmänner eines Bundesstaates stimmen alle für den Präsidentschaftskandidaten, der in ihrem Staat die meisten Stimmen bekommen hat. Für den Gegner sind alle Wahlmänner verloren - egal wie knapp das Ergebnis ist ("Winner takes all"-Prinzip).




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