US-Vorwahlkampf Obama bleibt Rekord-Spendensammler

Barack Obama fließen ungebrochen Rekordsummen an Wahlkampfspenden zu: Im März nahm der demokratische Präsidentschaftsbewerber mehr als 40 Millionen Dollar ein, also mehr als eine Million am Tag. Erwartet worden war deutlich weniger.


Washington - Die Gesamtsumme von Barack Obamas Wahlkampfeinnahmen stieg auf den Rekordwert von 230 Millionen Dollar. Seinen bisherigen Monatsspitzenwert von 55 Millionen Dollar im Februar konnte der Senator aus Illinois im März aber nicht wieder erreichen. Im vergangenen Monat nahm er nach Angaben seines Sprechers aber immer noch mehr als 40 Millionen Dollar (25,4 Millionen Euro) ein, also mehr als eine Million am Tag. Erwartet worden waren 30 bis 35 Millionen Euro Spenden für den März.

Barack Obama: Seine Wahlkampfeinnahmen betragen insgesamt 230 Millionen Dollar
AFP

Barack Obama: Seine Wahlkampfeinnahmen betragen insgesamt 230 Millionen Dollar

Insgesamt überwiesen im abgelaufenen Monat 442.000 Menschen Spenden an die Kampagne, die damit von bislang insgesamt 1,28 Millionen Spendern getragen wird. Obamas Sprecher David Pluoffe wertete den anhaltenden Spendenfluss als Beleg dafür, dass Obama die "größte politische Basis-Armee in der jüngeren Geschichte" geschaffen habe.

Obamas Gegenkandidatin Hillary Clinton legte bisher noch keine Angaben über ihre Einnahmen für den Monat März vor. Ihr Sprecher Howard Wolfson teilte mit, dass ihre Wahlkampfspenden erneut unter denen von Obama lägen. "Wir wussten, dass er uns beim Spendensammeln überholt, er hat uns bereits die vergangenen Monate überholt", sagte Wolfson. "Wir haben aber alle nötigen Ressourcen, um in den bevorstehenden Vorwahlen antreten und gewinnen zu können."

Nach Wolfsons Angaben konnte Obama im Bundesstaat Pennsylvania, wo am 22. April die nächsten Vorwahlen stattfinden, bislang viermal mehr ausgeben als Clinton.

ler/AFP



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