Prognose zur künftigen US-Politik: So sieht Amerikas Zukunft aus

Von , Christian Gschwendtner und

Am 6. November hat Amerika die Wahl - und dann? Was passiert, wenn US-Präsident Obama im Amt bleibt oder wenn Romney gewinnt? SPIEGEL ONLINE schaut in die Zukunft und prüft die wichtigsten Bereiche, es geht um Frieden und Klimaschutz, Gesundheit und Geld.

Was wäre, wenn? Wenn Mitt Romney am 20. Januar 2013 seinen Dienst als 45. US-Präsident antreten würde? Und womit wäre zu rechnen, wenn Barack Obama seine Wiederwahl sichert, eine zweite Amtszeit bekommt? Ganz konkret, in der Außen- und Innenpolitik; im Wirtschaftsbereich und in sozialen Fragen?

Beide Kandidaten haben über Monate einen Schmutzwahlkampf geführt. Sie haben mehr übereinander geredet, als ihre eigenen Pläne vorzulegen. Vieles liegt im Nebel. Obama hat Romney stets als Polit-Bösewicht darzustellen versucht, als kaltherzigen Multimillionär. Romney seinerseits verdammte Obamas Politik der vergangenen vier Jahre rundweg, lieferte dann aber selbst nur wenig Konkretes.

Was also würde ein Präsident Romney anders machen als ein Commander-in-Chief Obama in den Jahren bis 2016?

Was passiert mit der Gesundheitsreform? Worauf muss Iran sich einstellen? Steigt der Militäretat - oder sinkt er? Wer rettet das Klima? Klicken Sie auf die einzelnen Politikfelder und lesen Sie unsere Prognosen:

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insgesamt 117 Beiträge
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1. Diese Analyse ist völlig realitätsfremd!
nunmallangsam 04.11.2012
Es ist relativ egal wer der nächste Präsident wird. Viel wichtiger ist welche Partei die Mehrheit in Senat und Repräsentantenhaus hat. Die Prognosen sehen gute Chancen, dass die Republikaner am Dienstag beide Häuser gewinnen. Also selbst wenn Obama Präsident bleibt, wird er in den nächsten Jahren so gut wie nichts umsetzen können.
2.
plietsch 04.11.2012
Die Unterschiede zwischen den Kandidaten sind leider viel zu gering. Beide versprechen neue Jobs durch eine andere Energiepolitik, beide sind Verfechter der Zwangsversicherung für alle (der eine auf Bundes- und der andere auf Staatenebene), beide schließen eine militärische Intervention gegen den Iran nicht aus und beide neigen dazu, den Staatsapparat aufzublähen. Auch hier ist der Unterschied nur, daß es der eine in Washington tut und der andere in den Hauptstädten der Bundesstaaten. Letzteres mag wohl in der Tat effizienter sein, aber das war's auch schon. Dieses Denken, der eine sei der Mann der Reichen und der andere der Armen, ist zwar leider in Deutschland sehr verbreitet, aber falsch, auch wenn es sich gut verkauft. Aber in Deutschland neigt man ja eh dazu, eine Regierung zu unterstützen, die sich seit drei Jahren damit beschäftigt, möglichst nichts zu tun, außer neue Schulden in Jahren von Rekordeinnahmen (dank der Reformen vorheriger Regierungen) aufzunehmen, um irgendwelche Wahlgeschenke (Rentenbeiträge, Herdprämie, Hochschulstipendien, ...) schön schnell zu schnüren. Aber wehe, im Ausland wählt man nicht so, wie es sich der Deutsche hofft/vorstellt. Dann sind die alle dumm, korrupt und überhaupt, egal ob in den USA, der Ukraine, Frankreich oder Rußland.
3. Meine ganz private Meinung zu den Prognosen..
randolftreutler 04.11.2012
Zitat von sysopAFPAm 6. November hat Amerika die Wahl - und dann? Was passiert, wenn US-Präsident Obama im Amt bleibt - oder wenn Romney gewinnt? SPIEGEL ONLINE schaut in die Zukunft und prüft die wichtigsten Bereiche, es geht um Frieden und Klimaschutz, Gesundheit und Geld. Eine Prognose. http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-wahl-2012-so-sieht-amerikas-zukunft-aus-a-864948.html
hinsichtlich einer Wahl von Obama oder Romney: Schaurig. So viel Perspektivlosigkeit Beider als Führer ein Weltmacht erschüttert mich. Den Entrechteten, Armen, Gebeutelten in den USA und in der Welt (Drohnenkrieg) droht Düsteres. Die Willkür der Macht wird zunehmen....unsere Welt wird wahrlich nicht friedfertiger....dazu nehmen die Probleme und die Verschuldung zu sehr zu....dieser ökonomische Druck wird verheerende Folgen haben.....denn nur eine sogenannte Roßkur könnte helfen: Eine neue Bescheidenheit in allen Bereichen. Doch eine Welt die vom Versprechen auf immer mehr und ständiges Wachstum lebt hat dauerhaft keine friedliche Perspektive...aus meiner persönlichen Sicht kündigen sich dramatische Veränderungen an....worin die münden...wer weiß es schon....
4.
shokaku 04.11.2012
Zitat von sysopAFPAm 6. November hat Amerika die Wahl - und dann? Was passiert, wenn US-Präsident Obama im Amt bleibt - oder wenn Romney gewinnt? SPIEGEL ONLINE schaut in die Zukunft und prüft die wichtigsten Bereiche, es geht um Frieden und Klimaschutz, Gesundheit und Geld. Eine Prognose. http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-wahl-2012-so-sieht-amerikas-zukunft-aus-a-864948.html
Nicht wirklich überraschend sind die Positionen der Beiden dann doch nicht so weit auseinander. Das steht natürlich in krasser Diskrepanz zu dem Wahlkampfgetöse, wonach ja mindestens Weltuntergang droht, sollte der jeweils Andere gewählt werden.
5. Electoral map
krüüdiger 04.11.2012
Es handelt sich hier zwar nicht ganz genau um das richtige Forum dafür, aber das muss ich mal loswerden: Wieso hat SPON eine dermaßen unprofessionelle Wahlkarte auf seiner Seite. Alles schön bunt, sieht toll aus, aber die Daten, die sich hinter den Bundesstaaten verbergen, sind einzelne Meinungsumfragen. So wird z.B. der Staat Ohio mit 50% zu 48% für Romney angegeben. Die Grundlage für diese Zahlen ist lediglich eine Einzelumfrage von "Rasmussen", die auch noch eine Woche alt ist. Würde man Ohio nach dem Durchschnitt aller Umfragen der letzten Tage bewerten, dann sähe das Ergebnis so aus: O: 49,3% und R 46,5%. Mit anderen Worten: Die SPON-Karte ist nicht aktuell, verzerrt die Tatsachen und ist verbesserungswürdig.
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