Newsblog Hohe Beteiligung - lange Schlangen vor US-Wahllokalen

Noch in dieser Stunde werden die ersten Wählerbefragungen erwartet: Die Entscheidung in den USA steht bevor - vor allem in umkämpften Swing States bildeten sich lange Schlangen vor den Wahllokalen. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Pro-Hillary-Studenten auf dem Campus der Penn State University
AFP

Pro-Hillary-Studenten auf dem Campus der Penn State University


@@Aktuell

Rückblick, Ausblick - Überblick

Die alles entscheidende Wahlnacht in den USA kann lang und kompliziert werden. Mit SPIEGEL ONLINE behalten Sie den Überblick. 50 Kollegen sind in den USA und Deutschland im Einsatz, um Sie mit Nachrichten, Fotos, Videos und Grafiken, mit Kommentaren, Hintergründen und Analysen auf dem Laufenden zu halten (mehr zum Programm lesen Sie hier).

Wir empfehlen zur Einstimmung:

@@23.45 Uhr

Verlängerte Stimmabgabe in North Carolina?

Die Interessengruppe Democracy North Carolina hat Klage eingereicht, um längere Öffnungszeiten der Wahllokale in Durham County bis um 21 Uhr Ortszeit (3 Uhr deutscher Zeit) zu erreichen. Zuvor hatte es offenbar Probleme mit dem elektronischen Wahlverfahren gegeben. Noch gibt es keine Entscheidung dazu.

@@23.35 Uhr

Trump scheitert mit Beschwerde zu Wahlverlauf in Nevada

Noch vor Ende der Präsidentschaftswahlen ist Kandidat Donald Trump juristisch gegen angebliche Unregelmäßigkeiten vorgegangen. Laut seinen Anwälten sollen im Verlauf der Frühwahlen mehrere Wahllokale im Bundesstaat Nevada länger offen geblieben sein als eigentlich vorgesehen. Sie sehen darin eine Ungerechtigkeit gegenüber anderen Gegenden, wo die Stimmabgabe pünktlich beendet worden sei. Eine Richterin wies die Anträge der Trump-Anwälte laut Medienberichten aber am Dienstag ab.

@@23.28 Uhr

Hier, eine Busladung mit Wählern!

Finanzinvestor Warren Buffett hat sein Versprechen gehalten: Mit einem alten roten Bus hat er persönlich Wähler bis zum Wahllokal gefahren, damit sie ihre Stimme abgeben können. Im August hatte er versprochen, "mindestens zehn Leute" zur Wahl zu fahren. "Drive 2 Vote" nannte er seine Kampagne. In Omaha (Nebraska) tauchte er nun mit dem Bus namens "Ollie the Trolley" auf und machte seine Ankündigung wahr.

@@22.55 Uhr

Schwangere wählt - und bringt anschließend ihr Baby zur Welt

In Colorado hat eine schwangere Frau ihr Baby zur Welt gebracht. Aber vorher legte sie noch einen Zwischenstopp im Wahllokal ein.

@@22.30 Uhr

Lange Schlangen vor den Wahllokalen

Nach einer Rekordzahl von Frühwählern zeichnete sich auch am Dienstag eine hohe Wahlbeteiligung ab. Vor vielen Wahllokalen bildeten sich lange Schlangen, vor allem in den stark umkämpften Bundesstaaten wie North Carolina und Michigan. Traditionell fällt die Wahlbeteiligung in den USA deutlich niedriger aus als in anderen westlichen Demokratien. Bei den vergangenen Wahlen 2012 gaben 54,8 Prozent der etwa 219 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme ab - in Deutschland wählten bei den Bundestagswahlen 2013 71,5 Prozent der Bundesbürger.

Vereinzelt kam es zu technischen Problemen, die Organisatoren mussten kurzfristig auf Papierwahlzettel zurückgreifen.

Am Ende gewinnt nicht der Kandidat, der landesweit die meisten Stimmen auf sich vereint. Denn der US-Präsident wird nur indirekt vom Volk gewählt. Jeder Bundesstaat hat eine bestimmte Zahl von Stimmen in einem 538-köpfigen Gremium aus Wahlmännern und -frauen zu vergeben. Deren Zahl richtet sich nach der Bevölkerungsgröße eines jeden Staates. Wer ins Weiße Haus einziehen will, braucht mindestens 270 Wahlmännerstimmen.

Die Wahllokale schlossen ab 18.00 Uhr Ortszeit. Erste Ergebnisse einzelner Staaten wurden nicht vor ein Uhr deutscher Zeit erwartet.

@@20.43 Uhr

Trump spricht von Problemen mit Wahlmaschinen

US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat in einem Interview weitere Zweifel am Wahlergebnis geäußert. Gegenüber dem TV-Sender Fox sagte er, Wahlmaschinen hätten an mehreren Orten nicht richtig funktioniert. Sie hätten Stimmen für Republikaner den Demokraten zugeordnet.

@@19.55 Uhr

Trump klagt gegen Wahlbeauftragten

Weil bei Vorabstimmungen ein Wahllokal in Las Vegas länger geöffnet war als geplant, hat das Team von Donald Trump nun Klage eingereicht. Das berichten mehrere Medien. Laut der Nachrichtenagentur Reuters stammte die Anklageschrift vom Montag.

Darin heißt es den Angaben zufolge, die Wahlbeauftragten hätten gegen das Gesetz verstoßen, weil sie es Menschen erlaubt hätten, sich nach der offiziellen Abstimmungszeit um 20 Uhr in die Schlange vor dem Wahllokal zu stellen. Rechtlich ist es in Nevada erlaubt, Bürger an der Wahl teilnehmen zu lassen, wenn sie zu den Öffnungszeiten des Wahllokals bereits vor dem Eingang warten. Ein Gericht in Nevada wies die Forderung nach einer schnellen Entscheidung jedoch zurück.

Nevada zählt zu den besonders heiß umkämpften Staaten mit vielen Latino-Wählern. Ein großer Teil von ihnen hat von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, vorzeitig wählen zu gehen. Die US-Demokratin Hillary Clinton hat in dieser Bevölkerungsgruppe weitaus größeren Rückhalt als Trump.

@@17.15 Uhr

Trump wählt in New York City

Knapp zwei Stunden nach Hillary Clinton hat auch der republikanische Präsidentschaftskandidat seine Stimme abgegeben - er wählte in New York City. Mit dabei: Seine Frau Melania. Offenbar wollte Trump aber auf Nummer sicher gehen, dass diese auch das Richtige tut - so sieht es zumindest auf den Bildern aus dem Wahllokal aus.

Donald und Melania Trump
REUTERS

Donald und Melania Trump

Auch sein Sohn Eric Trump nahm natürlich an der Wahl teil. Er postete ein Foto seines Wahlzettels auf Twitter - mit folgenden Worten: "Es ist eine unglaubliche Ehre, meinen Vater zu wählen. Er wird hervorragende Arbeit für die USA leisten! #MakeAmericaGreatAgain."

In New York ist es nicht erlaubt, solche Aufnahmen aus Wahlkabinen zu veröffentlichen. Ob er für den Verstoß zur Rechenschaft gezogen wird, war zunächst nicht abzusehen.

@@17.00 Uhr

Frauen protestieren gegen Trump

Anti-Trump-Demonstrantin
REUTERS

Anti-Trump-Demonstrantin

Zwei junge Frauen haben "oben ohne" im Wahllokal von Donald Trump gegen frauenverachtende Äußerungen des republikanischen Präsidentschaftskandidaten protestiert. Die Aktivistinnen der internationalen Frauenrechtsbewegung Femen rissen sich vor Dutzenden Augenzeugen ihre Oberteile vom Leib und stellten mit schwarzer Farbe gepinselte Slogans zur Schau. Eine hatte "Kein Hass bei meiner Wahl" auf ihre Brust geschrieben ("Hate out of my polls"). Sie forderten den 70-jährigen Immobilienmilliardär im Sprechchor dazu auf, sich doch selbst in den Schritt zu greifen, statt ihre Brüste zu begrapschen.

Hintergrund sind vulgäre Äußerungen Trumps aus dem Jahr 2005, die vor vier Wochen in einem Video enthüllt wurden. Darin sagt Trump, als Star könne er sich bei Frauen alles erlauben und sie selbst zwischen den Beinen begrapschen.

Polizisten nahmen die Demonstrantinnen fest und führten sie - bekleidet - aus dem Wahllokal. Trump bekam von dem Protest nichts mit. Diese Twitter-Nutzerin stellte ein Video zu dem Protest online.



@@16.05 Uhr

Steinmeier sieht tiefe Gräben zwischen politischen Lagern

Außenminister Frank-Walter Steinmeier hält die USA nach dem teils erbitterten Kampf um das Weiße Haus für ein "mehr oder weniger gespaltenes Land". "Der Wahlkampf hinterlässt auch ein schwieriges Erbe für den, der die Verantwortung als Präsident zukünftig hat", sagte Steinmeier in Berlin. "Es wird schwer sein, die Gräben, die tiefer geworden sind zwischen den politischen Lagern, zu überbrücken."

Der SPD-Politiker äußerte sich zurückhaltend zu den Erwartungen an die künftige Europapolitik der USA. Vielfach gibt es die Befürchtung, dass das transatlantische Verhältnis unabhängig vom Wahlausgang schwieriger wird. "Ich kenne Hillary Clinton noch als Kollegin Außenministerin und habe diese Befürchtung zunächst einmal nicht", sagte der SPD-Politiker. Mit Blick auf Trump warnte er vor einem reinen Denken in Freund-Feind-Kategorien.

@@15.16 Uhr

Kongress, Kondompflicht, Todesstrafe

Es geht um Donald Trump oder Hillary Clinton, das ist klar. Doch in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch entscheidet sich in den USA nicht nur, wer künftig als neuer Präsident ins Weiße Haus einzieht.

Allen voran steht ein Großteil des US-Kongresses zur Wahl. Auf dem Spiel stehen alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 34 der 100 Senatssitze. Noch halten die Republikaner in beiden Kammern die Mehrheit. Doch die Demokraten haben Hoffnung, zumindest das Oberhaus zurückzuerobern. (Unser US-Korrespondent Marc Pitzke hat die Hintergründe hier aufgeschrieben).

Daneben geht es in manchen Bundesstaaten aber um noch mehr: Kalifornien beispielsweise stimmt über die Abschaffung der Todesstrafe ab. 741 Menschen sitzen derzeit dort im Todestrakt. In Nebraska dagegen geht es um die Wiedereinführung, in Oklahoma um weitere Möglichkeiten der Todesstrafe.

Um die Frage, ob Marihuana legalisiert werden soll, geht es in Kalifornien, Arizona und Nevada. Und in Kalifornien steht noch eine andere Frage auf dem Wahlzettel: Sollen Pornodarsteller während Filmdrehs Kondome tragen müssen?

@@15.10 Uhr

Wahlkampf auf Twitter

Fass dich kurz: Dieses System steckt hinter dem Kurznachrichtendienst Twitter. Das hat die Nutzer des 140-Zeichen-Dienstes aber nicht davon abgehalten, massenhaft Tweets zu den US-Wahlen abzusetzen. Seit Beginn der Vorwahlen im August 2015 schrieben die Nutzer etwa eine Milliarde Nachrichten.

Am häufigsten wurde dabei Hillary Clintons an Donald Trump gerichteter Tweet "Delete your account" weiterverbreitet - fast 530.000 mal, wie das Portal "Politico" meldete.

Donald Trumps erfolgreichster Tweet, in dem er nach dem Verbleib von 33.000 Mails von Clinton fragt, wurde rund 170.000-mal geteilt.


@@14.50 Uhr

Hillary Clinton hat gewählt

Hillary Clinton winkt offenbar gut gelaunt den Reportern zu, während sie Richtung Wahllokal geht. Ihr Mann Bill Clinton wartet schon vor der Tür der Grundschule, hebt die Arme, als wolle er sagen: Wo bleibst du denn? Den Kurzclip stellte der Nachrichtensender CNN online. Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin gab ihre Stimme in Chappaqua ab, dort besitzen die Clintons auch ein Haus. Der Ort mit seinen 1436 Einwohnern liegt 45 Kilometer von New York City entfernt.



@@14.05 Uhr

Wahl-Orakel aus dem sibirischen Zoo

Schwere Wahl
REUTERS

Schwere Wahl

Wird es Trump? Wird es Clinton? Wenn es um wichtige Entscheidungen in der Welt geht, gibt es immer auch ein Orakel. In einem sibirischen Zoo sollten nun ein Tiger und ein Polarbär die US-Wahl vorhersagen. Die Tiere mussten zwischen zwei Kürbissen mit den Gesichtern von Donald Trump und Hillary Clinton wählen. Gefüllt waren diese übrigens mit Fleisch und Fisch. Der Tiger entschied sich für Clinton - der Bär entschied sich nach einigem Zögern für Donald Trump. Gibt es also am Ende ein Unentschieden? Was bei einem solchen Patt geschehen würde, lesen Sie übrigens hier.


@@12.38 Uhr

Russland wünscht sich Neustart der Beziehungen

Russland schließt nach der Wahl einen Neustart des zerrütteten Verhältnisses zu den USA nicht aus. "Wir werden bereit sein, uns für die Entwicklung und Wiederherstellung der Beziehungen so weit zu bewegen, wie unsere amerikanischen Partner bereit sein werden", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in Moskau.

Kreml-Chef-Sprecher Dmitri Peskow
DPA

Kreml-Chef-Sprecher Dmitri Peskow

Präsident Wladimir Putin habe mehrfach bekräftigt, dass er am Kontakt zu Washington interessiert sei. Einen Kommentar Putins zur US-Wahl werde es erst nach Bekanntgabe der Ergebnisse geben, kündigte Peskow an.

Zugleich kritisierte das russische Außenministerium Vorfälle in den USA unter anderem in Houston, bei denen russischen Diplomaten die Beobachtung in Wahlbüros verwehrt worden sei. Vizeaußenminister Sergej Rjabkow verurteilte dies der Agentur Ria Nowosti zufolge als nicht hinnehmbar. Das Ministerium übergab der US-Botschaft in Moskau eine Protestnote und kündigte an, US-Diplomaten bei kommenden Wahlen in Russland ebenfalls den Zugang zu verweigern.

Russland war zuvor aufgefordert worden, sich der Beobachtermission der OSZE anzuschließen, hatte dies aber verweigert. Das Land wollte als eigenständige Delegation teilnehmen, was wiederum die USA ablehnten.

@@11.15

Obama ist beliebt wie lange nicht mehr

Würde Barack Obama erneut für das Präsidentenamt kandidieren, hätte er wohl gute Chancen auf eine Wiederwahl. Der demokratische Politiker ist nach jüngsten Umfragen derzeit fast so beliebt wie kurz vor seiner Wiederwahl im Jahr 2012, schreibt der US-Blog "Politico". Damals hatten 57 Prozent der Befragten ein positives Bild von Obama. Jetzt erreicht der Präsident 56 Prozent. Kein Wunder, dass Hillary Clinton den Präsidenten zu ihren letzten Wahlkampfauftritten einlud.

Die Umfragewerte in diesem Bereich schwanken aber erfahrungsgemäß stark: Im Juni vergangenen Jahres lag Obama bei den Beliebtheitswerten laut einer CNN-Umfrage noch hinter George W. Bush.

@@10.30

Hilfe von ganz oben

Peruanische Schamanen
REUTERS

Peruanische Schamanen

Einige Schamanen in Peru sehen der Wahl in den USA äußerst gelassen entgegen. Für sie ist diese nämlich schon entschieden: Die Anhänger der Naturreligion kamen am Ufer des Pazifiks zusammen, um magische Kräfte zu mobilisieren. Mithilfe der Gottheiten Pachamama und Yacumama soll der Sieg von Clinton sichergestellt werden.

"Trumps Karma ist negativ", sagt der schamanische Großmeister. "Wir haben ihn mit dem Salz und Sand des Meeres bestraft, er wird nicht Präsident werden." Ein Porträt der Demokratin Clinton verzierten die Schamanen hingegen mit Koka-Blättern und bunten Blüten. Ob es hilft? Das wird sich im Laufe der Nacht zeigen.

@@08.45

Gespannt auf das "Serienfinale"

Die US-Präsidentschaftskandidaten haben ihre letzten Wahlkampfauftritte hinter sich gebracht - die ganze Welt wartet nun darauf, wie nach Monaten des erbitterten Wahlkampfs zwischen Hillary Clinton und Donald Trump die Entscheidung an den Wahlurnen ausfallen wird - oder wie es die BBC-Reporterin Julia Macfarlane auf Twitter formuliert: "Oh mein Gott, ich bin so gespannt auf das amerikanische Serienfinale." Fast 5500 Nutzer retweeteten diesen Post.

Hillary Clinton hatte sich bei ihrem letzten Auftritt in Pennsylvania noch einmal Verstärkung besorgt: Präsident Barack Obama kündigte die demokratische Kandidatin mit den Worten an: "Hier kommt unsere nächste US-Präsidentin: Hillary Clinton!" Mehr Szenen der Wahlkampfveranstaltungen von Clinton und Trump gibt es im Video.


@@06.10

Clinton gewinnt Mitternachtsabstimmung in Dixville Notch 4:2

Mit Abstimmungen in einigen Örtchen im Bundesstaat New Hampshire hat um Punkt Mitternacht (Ortszeit) der Wahltag in den USA begonnen. Das erste Ergebnis kam aus Dixville Notch: Dort entfielen vier Stimmen auf Hillary Clinton, zwei Stimmen auf Donald Trump und eine Stimme auf den Drittkandidaten Gary Johnson. Ein achter Wähler war offenbar mit der Auswahl unzufrieden und schrieb den Namen des früheren republikanischen Kandidaten Mitt Romney auf den Wahlzettel.

Dixville Notch nahe der Grenze zu Kanada gibt seit 1960 traditionell den Auftakt zum Wahltag, wird aber eher als Kuriosum und nicht als Leitwert für den Rest der Nation gesehen. Das nationale Endergebnis wird erst in etwa 24 Stunden feststehen (mehr dazu lesen Sie hier). Vor vier Jahren gab es in Dixville Notch ein Patt zwischen dem Demokraten Barack Obama und dem Republikaner Mitt Romney.

Allerdings lag Donald Trump in nach weiteren Auszählungen in drei anderen Orten New Hampshires vor Hillary Clinton, berichtet der TV-Sender Euronews.

Während das einzige Wahllokal in dem Örtchen öffnete, ist der Wahlkampf andernorts noch im Gange: Clinton beispielsweise hält in Raleigh im US-Bundesstaat North Carolina eine Mitternachtskundgebung ab, zu Gast ist dabei auch Sängerin Lady Gaga.

@@05.05

Trump spricht vom "Independence Day"

Donald Trump hat sich in Grand Rapids im US-Bundesstaat Michigan ein vorerst letztes Mal in diesem Wahlkampf an seine Anhänger gewandt. "Heute ist unser Unabhängigkeitstag", rief er ihnen zu. "Heute wird die amerikanische Arbeiterklasse zurückschlagen."

Er brauche keine Superstars wie Jay-Z, Beyoncé oder Lady Gaga - alle hatten Wahlkampf für seine Rivalin Clinton gemacht. "Alles, was wir brauchen, sind gute Ideen, um Amerika wieder großartig zu machen."

Trump (M.), sein Vize Pence (3.v.l.) und ihre Familien in New Hampshire
REUTERS

Trump (M.), sein Vize Pence (3.v.l.) und ihre Familien in New Hampshire

Ursprünglich war erwartet worden, dass Trump seine Wahlkampagne in New Hampshire beendet. Dann schob er allerdings noch einen Extra-Auftritt ein. Eingeladen war in Grand Rapids übrigens auch US-Musiker Ted Nugent.

AP

@@04.20

Clinton beendet ihre Wahlkampagne mit einer Riesenparty

Vor etwa 40.000 Anhängern hat Hillary Clinton in Philadelphia den Abschluss ihrer Wahlkampagne gefeiert - dort, wo 1776 die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten verlesen wurde. Erst heizten die Musikgrößen Bruce Springsteen und Jon Bon Jovi die Stimmung an, dann war es Zeit für die politischen Redner.

"Ich bedauere zutiefst, wie zornig der Ton im Wahlkampf geworden ist", sagte Hillary Clinton. Bei der Stimmabgabe gehe es nun um die Wahl zwischen Spaltung und Einheit. "Es geht um die Wahl zwischen einer Wirtschaft, die für jeden funktioniert oder nur für diejenigen an der Spitze." Ihrem republikanischen Gegenkandidaten Donald Trump warf Clinton Unberechenbarkeit vor. "Wir stehen vor der größten Prüfung unserer Zeit."

US-Präsident Barack Obama sagte in Philadelphia, die Wähler müssten "die Furcht zurückweisen und für die Hoffnung stimmen". Während der Kampagne habe er sich angesichts des "Irrsinns" oft auf die Zunge beißen müssen. Dennoch gab er sich optimistisch: "Ich wette darauf, dass die Weisheit und der Anstand und die Großzügigkeit des amerikanischen Volkes abermals obsiegen werden, und dies ist eine Wette, die ich bislang niemals verloren habe."

First Lady Michelle Obama stand ebenfalls gemeinsam mit Clinton auf der Bühne. Die Wähler hätten nun die Gelegenheit, sich gegen diejenigen aufzulehnen, "die uns voneinander trennen wollen, und die uns das Fürchten lehren". Die Amerikaner könnten zeigen, dass ihr Land schon immer großartig gewesen sei - und nicht erst großartig gemacht werden müsse, so wie Trump es propagiert.

Ex-Präsident Bill Clinton sagte über seine Ehefrau, sie habe ihr Leben dem Wunsch gewidmet, das Leben anderer Menschen zu verbessern. Die Wähler müssten sich nun entscheiden, ob es gemeinsam vorwärts geht - oder rückwärts.

Michelle und Barack Obama, Hillary Clinton, ihre Tochter Chelsea und Ehemann Bill Clinton
AP

Michelle und Barack Obama, Hillary Clinton, ihre Tochter Chelsea und Ehemann Bill Clinton

@@04.10

Springsteen, Jon Bon Jovi und Madonna singen für Clinton

Die Wahl zwischen Clinton und Trump "könnte nicht eindeutiger sein", sagte Musiker Bruce Springsteen. Er war nach Philadelphia gekommen, um dort bei der Abschlussfeier von Clintons Wahlkampf aufzutreten. Die Ideen und die Kampagne Trumps würden "untergehen", sagte der Musiker. Die Kandidatur Clintons hingegen beruhe auf "Intelligenz, Erfahrung, Vorbereitung" und einer Vision von Amerika, "in der jeder zählt", sagte Springsteen.

Er hat in der Vergangenheit bereits für Barack Obama und John Kerry Wahlkampf gemacht. Sein Auftritt in Philadelphia war der erste, den er für Clinton absolvierte. Er spielte Akustikversionen seiner Hits "Thunder Road", ''Long Walk Home" und "Dancing in the Dark".

Musikkollege Bon Jovi unterstützt Clinton ebenfalls. Bei seinem Auftritt in der Nähe der Independence Hall in Philadelphia sagte er den Zuschauern, die ganze Welt würde derzeit auf Amerika blicken - und die Amerikaner müssten sich nun fragen, in welcher Welt sie leben wollen. Seine Antwort lieferte er gleich mit: "Ich will eine Welt voller Hoffnung und Optimismus."

Madonna war zwar nicht in Philadelphia zu Gast, dafür hielt sie ein Überraschungskonzert in New York ab, um für Clinton zu werben: Etwa 30 Minuten lang spielte sie vor rund 300 Menschen im Washington Square Park. Es gehe ihr darum, Amerika zu vereinen und es in seiner Großartigkeit zu bewahren, sagte die Musikerin. "Wir werden einen Präsidenten wählen, der nicht diskriminiert."

@@04.00

Rückblick, Ausblick - Überblick

Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, sich heute auf die historische US-Wahl vorbereiten möchte, finden Sie hier im Überblick unsere aktuellsten Berichte:

SPIEGEL ONLINE
  • Egal, ob Clinton oder Trump gewinnt - es hat auf jeden Fall Vorteile, US-Präsident zu sein. In der folgenden Fotostrecke sehen Sie, was gemeint ist:

@@03.20

Die US-Wahl als Witz-Vorlage

Dass es bei der Präsidentschaftswahl um eine extrem ernste Angelegenheit geht, ist unbestritten. In den vergangenen Monaten haben die Kandidaten unfreiwillig aber immer wieder auch für komische Momente gesorgt: Die Internetseite "Daily Beast" hat in diesem Artikel die ihrer Meinung nach besten Memes zur Wahl gesammelt. Da gibt es beispielsweise Trump als Lord Voldemort zu sehen und Clinton als Dolores Umbridge.

@@03.00

Das erwartet Sie bei SPIEGEL ONLINE in der spannendsten Nacht des Jahres

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wird sich entscheiden, wer künftig im Oval Office regieren wird - und SPIEGEL ONLINE wird umfangreich berichten: Insgesamt werden in den USA sowie in Hamburg und Berlin 50 Kollegen im Einsatz sein und Sie mit Nachrichten, Fotos, Videos und Grafiken, mit Kommentaren, Hintergründen und Analysen auf dem Laufenden halten (mehr zum Programm lesen Sie hier).

Ein Team von SPIEGEL-ONLINE-Redakteuren war auch bei Clintons Wahlkampf-Abschlussparty in Philadelphia dabei, hier sehen Sie (v.l.): Roland Nelles, Yasemin Yüksel, Marc Pitzke, Veit Medick und Sandra Sperber.

SPIEGEL ONLINE

@@02.00

Demokraten scheitern mit Klage gegen Trumps "Wahlbeobachter"

Die US-Demokraten wollten vor dem höchsten US-Gericht erreichen, dass in den Wahllokalen des wichtigen Swing States Ohio republikanische "Wahlbeobachter" verboten werden. Nun sind sie gescheitert.

Die Gesetze in Ohio seien eindeutig und würden bereits verbieten, Einfluss auf Wähler beim Wahlvorgang zu nehmen, hieß es vom Gericht zur Begründung. Die Demokraten hatten argumentiert, republikanische Kräfte würden sich zusammentun, um vor allem Wähler von ethnischen Minderheiten wie Afroamerikaner beim Wählen zu beeinflussen.

Hintergrund ist eine Aufforderung Trumps an seine Anhängerschaft, die Wahlen zu beobachten, weil er sie grundsätzlich für manipuliert hält. Trump hatte unterstellt, es würden Stimmen von bereits verstorbenen Bürgern für die Demokraten mitgezählt und andere Stimmzettel doppelt ausgewertet.

Auch in Pennsylvania, ein anderer wichtiger Swing State, gibt es Tendenzen aus dem Trump-Lager, Beobachter zu schicken. Dort wurde aber gerichtlich bestimmt, dass nur eine bestimmte Zahl von Beobachtern, die über ihre Partei registriert werden müssen, zugelassen werden.

@@01.30

Broadway kann bei Wahlspektakel nicht mithalten

Sowohl Hillary Clinton als auch Donald Trump werden am Wahlabend in New York weilen - und die Theater am Broadway geben sich geschlagen: Die meisten der Spielstätten bleiben geschlossen. Selbst sehr populäre Musicals wie "Wicked", "Cats", "Chicago" und "Das Phantom der Oper" haben für den Wahlabend keine Vorstellung angesetzt. Auch in den traditionelleren Stätten der New Yorker Hochkultur - der Metropolitan Opera und der Carnegie Hall - bleiben die Lichter aus.

@@01.05

Trump hat die Haare schön - sagt Trump

REUTERS

Bei einem Auftritt in Sarasota im Bundesstaat Florida machte Donald Trump eine kurze Pause vom üblichen Wahlkampfgerede - und freute sich über sich selbst. Ein Zuschauer im Publikum hatte eine Maske mit dem Konterfei des Präsidentschaftskandidaten dabei, und Trump kommentierte: "Schaut euch diese Maske an, oh, wow, das ist wunderschön. Schaut euch das an. Sieht genauso aus wie ich."

Das Publikum jubelte, und Trump ließ sich die Maske auf die Bühne bringen. Dort posierte er mit dem Gummiaccessoire, grinste in die Kamera und sagte: "Schöne Haare, sag ich da mal."

Trump mit einer Maske von sich selbst auf einer Bühne? Und er scherzt über seine Haare (ohnehin Anlass für viel Geläster)? Natürlich folgten via Twitter zahlreiche Fotocollagen und Wortspielereien, die Internetseite "Buzzfeed" hat sie gesammelt.

@@00.40

Kaine kritisiert Trumps Wahlkampf

AP/John D. Simmons/The Charlotte Observer

Nicht nur Trump und Clinton selbst, auch ihre Vizekandidaten touren derzeit durch das Land, um Wähler zu mobilisieren. Der Demokrat Tim Kaine legte am Montag mehrere Stopps im umkämpften Bundesstaat North Carolina ein, sein dritter führte ihn nach Wilmington - und dort zog er kräftig über Trump her.

Dessen "spalterischer, von Beleidigungen getriebener Wahlkampf" habe ihn für das Präsidentenamt disqualifiziert, sagte Kaine. "Wie du dich im Wahlkampf gibst, so wirst du auch regieren."

Von Wilmington aus sollte es für Kaine am Montag noch in seinen Heimatstaat Virginia gehen, dort stehen zwei weitere Termine an.

@@00.20

Geplantes Feuerwerk für Clinton-Party abgesagt

Offenbar sollte ein möglicher Clinton-Sieg in New York mit einem Feuerwerk gefeiert werden - doch das wurde nun nach Angaben des TV-Senders NBC gestrichen. Gründe für die Absage des von der Stadt genehmigten Spektakels über dem Hudson River seien nicht genannt worden, berichtete der Sender und berief sich dabei auf einen Behördenmitarbeiter.

Am Wahltag werden in New York laut Bürgermeister Bill de Blasio 5000 Polizisten im Einsatz sein, sie sollen für die Sicherheit an Wahllokalen und anderen Orten in der Stadt sorgen. Sowohl die Wahlkampfbüros als auch die Partys beider Kandidaten werden streng bewacht. Es ist die erste Präsidentschaftswahl seit 1944, bei der beide Kandidaten sich am Wahlabend in New York aufhalten.

@@00.10

New Yorker Messehalle bereitet sich auf Clinton-Wahlabend vor

Dutzende amerikanische Fahnen wehen schon, das Pult steht, das Logo hängt: Das New Yorker Messezentrum Jacob Javits Center bereitet sich auf die zentrale Wahlabend-Veranstaltung von Hillary Clinton vor. Einen Tag vor der Abstimmung wurden dort bereits Abläufe geprobt, Bühnen aufgebaut und Tausenden Journalisten aus aller Welt ihre Plätze zugewiesen. Die Straße vor dem Messezentrum an der Westseite Manhattans, das Clinton für ihren Wahlabend gemietet hat, war bereits abgesperrt.

AFP

Beobachter hatten die Auswahl des komplett gläsernen Gebäudes zuvor als extrem symbolisch bezeichnet. Wenn Frauen unsichtbare Barrieren überwinden, die sie zuvor am beruflichen Aufstieg gehindert haben, spricht man in den USA von glass ceilings - gläsernen Decken. Davon hat das Messezentrum reichlich. Clinton hatte bei ihrer Rede auf dem Parteitag der Demokraten explizit davon gesprochen, mit ihrer Kandidatur gläserne Decken zu durchbrechen.

Clintons republikanischer Konkurrent Donald Trump will seinen Wahlabend nur rund drei Kilometer entfernt mit Unterstützern in einem New Yorker Hotel verbringen.

@@23.50

Anleger feiern Clintons gestiegene Siegchancen

Das FBI hat Hillary Clinton in der E-Mail-Affäre erneut entlastet, ihre Chancen auf einen Wahlsieg steigen - und die Wall Street freut's. Der Dow Jones Industrial baute seine Anfangsgewinne am Montag aus und schloss 2,08 Prozent höher bei 18.259,60 Punkten. Damit machte der US-Leitindex seine siebentägige Verlustserie wett - für die hatte die wachsende Angst vor einem Wahlsieg Donald Trumps gesorgt.

Der S&P-500-Index zog um 2,22 Prozent auf 2131,52 Zähler an. Zuletzt hatte das Barometer mit neun Verlusttagen die längste Durststrecke seit 1980 erlitten. Der Technologie-Index Nasdaq 100 gewann 2,43 Prozent auf 4773,73 Punkte.

@@23.35

Wo stehen Trump und Clinton in den Umfragen?

REUTERS

Nach den jüngsten Erhebungen der Website "RealClearPolitics" liegt Hillary Clinton derzeit landesweit 2,9 Prozentpunkte vor ihrem Mitbewerber Donald Trump. Damit hat sich der Abstand zuletzt wieder ein wenig vergrößert - er liegt allerdings weiterhin im Bereich der statistischen Fehlermarge, der eine verlässliche Vorhersage unmöglich macht.

Hinzukommt, dass das landesweite Ergebnis im US-Wahlsystem irrelevant ist. Es zählen die Ergebnisse in den einzelnen Bundesstaaten (mehr zum Wahlverfahren in den USA lesen Sie in unserem Erklärformat "Endlich verständlich"). Die Umfragen in den als wahlentscheidend geltenden Staaten sehen Clinton zwar ebenfalls überwiegend vorn, aber hier ist ihr Vorsprung noch dünner.

Für den Sieg werden 270 der 538 Wahlleute benötigt. Laut einer Analyse von "RealClearPolitics" konnte Clinton am Tag vor der Wahl recht sicher mit 203 Wahlleuten rechnen, Trump mit 164. Die übrigen 171 Wahlleute entfielen auf Bundesstaaten, in denen die Wahl völlig offen erschien.

Eine andere Umfrage des Reuters/Ipsos-Projektes "States of the Nation", die am Montagabend veröffentlicht wurde, sieht für Clinton eine Siegeschance von 90 Prozent. Clinton hat laut der Studie einen Vorsprung von 45 zu 42 Prozentpunkten vor Trump und dürfte demnach 303 Stimmen der Wahlleute erhalten. Trump käme auf 235 Stimmen. Das Projekt befragte wöchentlich rund 15.000 Menschen in allen 50 Bundesstaaten.

@@23.05 Uhr

US-Astronaut Kimbrough hat auf Raumstation ISS gewählt

AP

Dank eines Gesetzes aus Texas von 1997 können Astronauten, die ihren Wohnsitz in dem Südstaat haben, aus dem All wählen - und das hat nun auch der derzeit einzige US-Astronaut an Bord der Internationalen Raumstation ISS getan. Shane Kimbrough habe seine Stimme in den vergangenen Tagen elektronisch abgegeben, teilte die Raumfahrtbehörde Nasa mit. Für welchen Kandidaten er gestimmt hat, ist nicht bekannt.

Fast alle US-Astronauten verlegen ihren Wohnsitz nach Texas, weil sie dort am Johnson Space Center für den Einsatz im Weltall ausgebildet werden. Kimbrough ist derzeit mit den Russen Sergej Ryschikow und Andrej Borissenko an Bord der ISS. Ende kommender Woche sollen eine US-Amerikanerin, ein Russe und ein Franzose zu ihnen stoßen.

@@22.55

Wer früher wählt...

In 37 der 50 US-Bundesstaaten können Wähler ihre Stimme schon deutlich vor dem eigentlichen Wahltag abgeben. In diesem Jahr haben laut der Nachrichtenagentur AP mindestens 43,2 Millionen Wahlberechtigte seit dem 23. September, dem ersten Tag des early voting, per Briefwahl oder persönlich ihr Kreuzchen gemacht. Das entspricht fast 40 Prozent aller Stimmen - und ist rekordverdächtig.

@@22.30

E-Mails, FBI und das "Gesicht des Scheiterns" - Die letzten Wahlkampfreden

Es war DAS Thema der vergangenen Wahlkampftage: FBI-Chef James Comey hatte überraschend angekündigt, in der E-Mail-Affäre um Hillary Clinton neu aufgetauchte Nachrichten prüfen zu lassen. Am Sonntag - anderthalb Wochen später - gab er dann in einem Brief bekannt, die neuen Untersuchungen hätten keinen Hinweis auf strafbares Verhalten Clintons geliefert (mehr dazu lesen Sie hier). Gut für Clinton, ärgerlich für Trump.

  • Trump nutzt nun seine letzten Wahlkampfauftritte, um Clintons mutmaßliches Fehlverhalten erneut anzuprangern. Sein Wahlsieg werde das Ende des "korrupten Washingtoner Establishments" einläuten, sagte er. "Wenn wir morgen gewinnen, werden wir den Sumpf trockenlegen." Seiner Rivalin hielt er vor, von einem "manipulierten System" geschützt zu werden - ein Seitenhieb auf FBI-Chef Comey. "Hillary ist das Gesicht des Scheiterns", sagte Trump in Scranton im US-Bundesstaat Pennsylvania.
  • Clinton hingegen ist bemüht, sich als Versöhnerin zu inszenieren. Sie wolle eine "Präsidentin für alle sein", auch für diejenigen, die sie nicht wählten, sagte sie vor Anhängern in Pittsburgh. Vor ihr liege die Aufgabe, das Land zusammenzubringen. Trump warf sie vor, die Bürger des Landes bewusst entzweit zu haben.
  • Präsident Barack Obama rief die Wähler bei einem Auftritt in Michigan dazu auf, eine "Politik der Spaltung und des Ressentiments" zu verwerfen. Auch in Durham, New Hampshire machte er Wahlkampf für Clinton. Die Menschen hätten morgen die Chance, sich für Fortschritt und Einheit zu entscheiden - oder dafür, dass alles den Bach runtergeht.

aar/mjadpa/AP/Reuters

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.