US-Präsidentschaftswahl 2016 Republikaner Graham gibt auf

Da waren's nur noch 13: Senator Lindsey Graham will doch nicht mehr US-Präsident werden. Damit sind bei den Republikanern noch eine Frau und zwölf Männer im Rennen.

Senator Graham: Präsidentschaftskandidatur zurückgezogen
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Senator Graham: Präsidentschaftskandidatur zurückgezogen


Der Senator Lindsey Graham zieht sich aus dem US-Präsidentschaftswahlkampf zurück. Das gab der Republikaner am Montag in einer Videobotschaft bekannt. Graham ist seit 2003 Senator für den US-Bundesstaat South Carolina, er gilt als konservativer Falke. In Umfragen hatte er zuletzt deutlich zurückgelegen.

Damit hat sich das große Bewerberfeld bei den Republikanern erneut verkleinert. Nun kämpfen noch zwölf Männer und eine Frau um die Kandidatur. In Umfragen liegt derzeit der äußerst umstrittene New Yorker Immobilienmagnat Donald Trump in Führung. Auch Graham hatte Trump wegen dessen sexistischer Äußerungen scharf kritisiert. Trumps Verhalten sei ein "Affront gegenüber allen Frauen", schimpfte der Senator.

Die Vorwahlen der Republikaner starten am 1. Februar im Bundesstaat Iowa. Bei den Demokraten von Amtsinhaber Barack Obama ist das Feld auf drei Bewerber zusammengeschrumpft, mit Ex-Außenministerin Hillary Clinton als Favoritin.

brk/dpa

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windpillow 21.12.2015
1. Da warens nur noch Zehn
Die Story "Ten little Indians" von A. Christie ist wohl nicht geeignet hier Vergleiche aufzustellen, --Obwohl? Denn auch der letzte der dort noch übrig bleibt, bringt sich zu Schluß selber um.
gandhiforever 21.12.2015
2. Graham
Graham ist zwar ein Hardliner, aber im Gegensatz zu den Top Five kommen von ihm auch rationale Aeusserungen. Mit solchen kann er wohl bei der heutigen Parteibasis nicht auf Gegenliebe stossen. Nun stellt sich die Frage, welcher Spinner am Schluss die Nase vorn hat.
Peter Eckes 21.12.2015
3. Früher
Früher hat es wenigstens gedauert bis die ersten ein bis zwei Dutzend Vorwahlen rum waren bis Kandidaten das Handtuch warfen. Das war zwar für die Wähler in den Staaten die noch nicht an der Reihe waren auch nicht besonders toll, aber immerhin. Heute lichtet sich das Feld schon weit vor den Vorwahlen. Die Demokraten brauchen ja schon fast keine mehr abzuhalten. Das einzige was zählt ist das Abschneiden in TV-Debatten, bei Zeitungskritiken, in der Medienpräsenz und bei Meinungsumfragen. Ein wirklich tolles System das die Amerikaner da haben, obwohl, immer noch besser als bei uns. Hier wird der Kanzlerkandidat nach wie vor im Hinterzimmer ausgekungelt.
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