US-Wahlkampf Bush hängt Kerry ab

Obwohl weniger als die Hälfte der Befragten mit der Irak-Politik von US-Präsident Bush übereinstimmen, hat der Amtsinhaber seinen Vorsprung gegenüber dem demokratischen Herausforderer Kerry ausgebaut. Mitbewerber Nader kostet Kerry zusätzlich Stimmen.


Kerry: Der Abstand zu Bush wächst
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Kerry: Der Abstand zu Bush wächst

Washington - Einer Gallup-Umfrage im Auftrag des Fernsehsenders CNN und der Zeitung "USA Today" zufolge kommt Bush ein halbes Jahr vor der Präsidentschaftswahl auf 51 Prozent, Kerry lediglich auf 46 Prozent der Wählerstimmen. Wurden die 1003 Befragten vor die Wahl gestellt, Bush, Kerry oder dem unabhängigen Kandidaten Ralph Nader ihre Stimme zu geben, so entschieden sich 50 Prozent für Bush, 44 Prozent für Kerry und 4 Prozent für Nader.

Bei einer entsprechenden Umfrage Anfang April lagen Kerry und Bush näher beieinander. Bush lag mit 48 gegenüber 45 Prozent vor Kerry.

Dem Umfrageergebnis zufolge haben also weder die aufflammenden Kämpfe im Irak noch die öffentlichen Anhörungen vor der Kommission zur Untersuchung der Anschläge vom 11. September 2001 den Amtsinhaber Stimmen gekostet. Offenbar ist es John Kerry bisher nicht gelungen, die Amerikaner von seiner Kompetenz bei den Themen Terrorismus und Außenpolitik zu überzeugen.



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