USA Behörden erhöhen Sicherheitsvorkehrungen für Obamas Amtseinführung

Bis zu vier Millionen Menschen wollen dabei sein, wenn Obama seinen Amtseid schwört. Für die gigantische Feier im Januar wurden jetzt drastische Sicherheitsmaßnahmen getroffen - die Gäste dürfen keinerlei Gepäck mitbringen.


Washington - Für die Amtseinführung von Barack Obama im Januar werden strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen: Gäste dürfen weder Kinderwagen noch Regenschirme oder Rucksäcke mit sich führen. Wie das Organisationskomitee für das Großereignis in Washington mitteilte, sind auch große Taschen, Pakete und Kühlboxen tabu.

Obama: Zur Amtseinführung werden vier Millionen Gäste erwartet
DPA

Obama: Zur Amtseinführung werden vier Millionen Gäste erwartet

Zwar wollen die Behörden rund um das Kapitol in Washington, vor dem Obama und sein Vizepräsident Joe Biden vereidigt werden, fast 30.000 Stühle aufstellen. Die meisten Besucher sollten sich aber darauf einstellen, stundenlang im Stehen auszuharren, warnten die Organisatoren. Säuglinge, Kinder und Senioren sollen deshalb lieber zu Hause bleiben.

Zu den Feierlichkeiten werden bis zu vier Millionen Menschen erwartet. Die Behörden halten den Angaben zufolge Decken und Tausende von Regenumhängen für die Besucher bereit, falls es sehr kalt oder regnerisch werden sollte. Auch die Bars, Restaurants und Nachtclubs in der Hauptstadt sind auf den Besucheransturm vorbereitet.

Sie dürfen vom 17. bis zum 21. Januar bis 4 Uhr morgens Alkohol ausschenken und rund um die Uhr Essen verkaufen. Normalerweise gilt in Washington unter der Woche eine Sperrstunde von zwei Uhr, am Wochenende von 3 Uhr morgens. Bei der Vereidigungszeremonie treten unter anderem die Soullegende Aretha Franklin und der Geiger Itzhak Perlman auf.

cte/AFP



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