Weißes Haus Trump verbannt private Mobiltelefone aus dem Westflügel

Regelmäßig werden sensible Informationen aus dem Weißen Haus an die Presse durchgestochen. US-Präsident Trump will das nun verhindern - und verbietet Smartphones im wichtigsten Teil des Gebäudes.

Donald Trump
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Immer wieder beklagt Donald Trump, dass Interna aus dem Weißen Haus an die Öffentlichkeit gelangen. Jetzt will der US-Präsident offenbar etwas dagegen unternehmen - mit einem Verbot. Künftig müssen Mitarbeiter und Besucher im Westflügel des Weißen Hauses auf ihre privaten elektronischen Geräte, beispielsweise Smartphones, verzichten. "Die Sicherheit und der Schutz der technologischen Systeme im Weißen Haus ist eine Priorität der Regierung", sagte Trumps Sprecherin Sarah Sanders. Die neue Richtlinie trete in der kommenden Woche in Kraft.

Im Westflügel befinden sich das berühmte Oval Office des Präsidenten und die Büros seiner wichtigsten Berater. US-Medien berichteten, unter Präsident Barack Obama habe es eine ähnliche Regel gegeben, sie sei aber auf den Roosevelt Room, ein Konferenzzimmer, begrenzt gewesen.

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Trump steht derzeit aufgrund von am Mittwoch erschienenen Auszügen aus einem neuen Enthüllungsbuch erneut unter Druck. Sie geben einen Einblick in Trumps Präsidentschaft. Darin kommt auch der frühere Chefstratege im Weißen Haus, Steve Bannon, ausführlich zu Wort, der Trumps ältestem Sohn "verräterisches" und "unpatriotisches" Verhalten vorwirft. Trump konterte die Kritik mit wüsten Gegenangriffen und beschuldigte Bannon, falsche Informationen an die Medien weitergegeben zu haben, "um sich viel wichtiger zu machen als er war".

kev/AFP



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