Syrien-Konflikt: USA entsenden "Patriot"-Raketen

Der Einsatzbefehl ist unterschrieben: Die USA schicken "Patriot"-Abwehrraketen und 400 Soldaten in die Türkei. Sie sollen das Land vor möglichen Angriffen Syriens schützen. Auch die Niederlande beteiligen sich - Deutschland entscheidet im Bundestag über den Einsatz.

Luftabwehrrakete vom Typ "Patriot": Türkei fordert Schutz Zur Großansicht
dapd

Luftabwehrrakete vom Typ "Patriot": Türkei fordert Schutz

Washington - Die USA haben die Verlegung von "Patriot"-Abwehrraketen an die türkisch-syrische Grenze beschlossen. US-Verteidigungsminister Leon Panetta hat den entsprechenden Befehl gegeben, berichtet die "New York Times".

Die USA entsenden zwei "Patriot"-Einheiten und 400 US-Soldaten. Deutschland und die Niederlande werden sich ebenfalls mit je zwei "Patriot"-Einheiten und etwa 400 Soldaten an dem Einsatz beteiligen.

Die Flugabwehrraketen sollen Ende Januar einsatzbereit sein und das Nato-Mitglied Türkei vor Angriffen aus Syrien schützen. Die Türkei fürchtet, dass der syrische Bürgerkrieg auf das eigene Land übergreifen könnte und hat die Nato deshalb um die Stationierung von Flugabwehrraketen gebeten.

Die Bundesregierung hat den neuen Auslandseinsatz der Bundeswehr bereits gebilligt, der Bundestag entscheidet diesen Freitag darüber. Eine Zustimmung gilt als sicher. Die deutschen "Patriots" sollen in der Nähe der Großstadt Kahramanmaras aufgestellt werden. Der Einsatz ist bis zum 31. Januar 2014 befristet.

lat/Reuters/dpa/

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insgesamt 18 Beiträge
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1. Kein Problem
strobile 14.12.2012
Den Schrott kann man mit Iskanders gut vom Himmel holen.
2.
WinstonSmith. 14.12.2012
Zitat von strobileDen Schrott kann man mit Iskanders gut vom Himmel holen.
Ich halte es für ausgesprochen unwahrscheinlich, dass Sie - aber auch sonst jemand, der sich damit auskennt - eine Flugabwehrrakete mit einer Boden-Boden-Rakete "vom Himmel holen" können.
3. Zur Information
strobile 14.12.2012
Aufgrund ihrer hohen Zielgenauigkeit ist Iskander in der Lage, Raketenabwehrstellungen auch mit konventionellen Gefechtsköpfen außer Gefecht zu setzen.Es befindet sich dazu ein Störsender an Bord, der schon auf das Feuerleitradar der MIM-104 Patriot abgestimmt ist.
4.
tucks23 14.12.2012
Ääh... Boden-Luft Raketen mit Boden-Boden Raketen vom Himmel holen? Denken Sie nochmal darüber nach...
5.
Klugschwätzer 14.12.2012
Dazu muss man natürlich erst einmal recht genau wissen, wo die entsprechenden Stellungen sind. Bezweifle, dass die syrische Luftaufklärung dazu in der Lage ist. Aber eine Gefahr besteht natürlich durchaus, da nicht geklärt ist, ob die Patriot eine Iskander abfangen könnte. Nur "vom Himmel holen" wird eine Iskander gar nichts. Darum ging es oben, denke ich.
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