USA im Ausnahmezustand: Die Stunde der Patrioten

Von Marc Hujer und , Washington und New York

Tausende Menschen feiern in den USA das Ende ihres schlimmsten Feindes: Osama Bin Laden ist tot. US-Medien wurden in der Nacht zum Montag von der Nachricht überrascht. Seitdem überbieten sich die Berichterstatter mit neuen Superlativen zu diesem Ereignis.

REUTERS

Die Bereitschaftsreporter im Weißen Haus waren längst heimgeschickt worden. "Genießt den Rest des Wochenendes!", hat Cheryl Bolen vom Nachrichtendienst BNA ihren Kollegen am Nachmittag geschrieben. Sieben Stunden später heißt es plötzlich: Alle zurück - Präsident Barack Obama werde am Abend eine ungeplante Erklärung an die Nation abgeben.

Und damit überschlagen sich an diesem bisher gemächlichen Frühlingssonntag in Washington die Ereignisse. Sofort rasen Spekulationen durch die US-Hauptstadt und von dort via die TV-Newssender um die ganze Welt. Dass der Präsident seinen strikt geregelten Tagesablauf so unerwartet ändert, und das sonntagabends - dahinter musste Hochdramatisches stecken.

Libyen? Naher Osten? Eine persönliche Affäre? "Go back to work", mailen Obamas Berater den Korrespondenten, ohne weitere Details.

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Tod von Osama Bin Laden: Jubel auf Amerikas Straßen
Das Weiße Haus bittet die Medien, nicht zu spekulieren. Wolf Blitzer verrät auf CNN nur, es gehe "nicht um Libyen", und ergänzt etwas selbstgefällig, Obamas Leute hätten CNN für seine Zurückhaltung gelobt. Keith Olbermann, Ex-Anchor von MSNBC, twittert, die Nachricht hätte nichts mit den jüngsten Tornados zu tun.

Obamas Erklärung ist für 22.30 Uhr Ortszeit, also 4.30 Uhr Montag früh deutscher Zeit, angesetzt. 22.30 Uhr verstreicht. Kein Obama.

Das Weiße Haus, so heißt es, wolle nicht nur erst den US-Kongress informieren, sondern auch Staats- und Regierungschefs rund um die Welt. Der Spannungspegel steigt. Und dann, unweigerlich, sickert das Geheimnis durch.

"Verdammt heiß"

Keith Urbahn, ein Mitarbeiter von Ex-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, ist der Erste, der die Meldung bestätigt. Er schaut gerade Eishockey im Fernsehen, als er es hört und per Twitter weitergibt: "Eine seriöse Person hat mir gerade erzählt, dass sie Osama Bin Laden getötet haben. Verdammt heiß."

Dann meldet CBS es. Danach CNN. Dann ABC, die "New York Times". Im Studio von Fox News geben sie sich High-Fives und erklären diesen Sonntag zum Tag des Triumphs. NBC unterbricht ironischerweise eine Episode von "Celebrity Apprentice", der Reality-Show des großmäuligen Obama-Rivalen Donald Trump.

Einer der ersten Kommentare kommt von P.J. Crowley, bis vor kurzem Sprecher des US-Außenministeriums: "Bin Ladens Tod eliminiert die Bedrohung durch al-Qaida nicht, aber es ist schwer vorstellbar, dass jemand anders die gleiche organisatorische Rolle spielt wie er."

Schließlich, um 23.35 Uhr, schreitet Obama forsch über einen langen, roten Teppichboden in den East Room des Weißen Hauses. Er wirkt ernst und gemessen, ein sanfter Schweißfilm steht auf seiner Stirn. In einer Wahldebatte im Oktober 2008 hatte er noch gesagt: "Wir werden Bin Laden töten." Dies ist sein Moment.

Obama beginnt mit einer dramatischen Schilderung von 9/11, zeichnet erneut jene Bilder des Grauens, die kein Amerikaner vergessen kann. Er beschwört die Opfer, die Hinterbliebenen, die Einheit, die die Nation damals kurz bewegte: "Wir waren vereint", sagt er, "als eine amerikanische Familie."

Ohne jeden offenen Anflug des Triumphs verrät Obama zunächst nur knappe Details der Umstände, unter denen Bin Laden zu Tode kam. Im August hätten Geheimdienstquellen seinen Standort eruiert: "Wir orteten Bin Laden in einem Komplex im tiefsten Pakistan." Doch erst vergangene Woche habe es genug Indizien gegeben, "dass wir handeln konnten".

Schlag gegen Osama: "Weniger als 40 Minuten"

US-Kräfte, so berichtet Obama, hätten am Sonntag "eine gezielte Operation" gegen besagten Gebäudekomplex gestartet. "Ein kleines Team von Amerikanern führte diese Operation aus." Nach einem Feuergefecht hätten sie Bin Laden getötet "und seinen Leichnam in Verwahrung genommen".

Geheimdienstkreise füllen die Lücken später aus. Die Aktion gegen Bin Laden sei Resultat "beharrlicher Bemühungen und sorgsamer Planungen" gewesen und monatelang vorbereitet worden. Es habe sich um "einen chirurgischen Teameinsatz" gehandelt, der "weniger als 40 Minuten gedauert" habe.

Der dreistöckige Gebäudekomplex sei "einzigartig" gewesen, hieß es in den Kreisen weiter. "Wir waren schockiert von dem, was wir sahen." Das Gelände, 2005 erbaut, sei "etwa achtmal größer als die umliegenden Häuser" gewesen. Es sei von vier bis sechs Meter hohen, mit Stacheldraht gekrönten Mauern umgeben gewesen und habe "kaum Fenster" gehabt. Neben zwei Brüdern habe dort eine weitere Familie gewohnt, die sich bald als die Familie Bin Ladens entpuppt habe.

Bei dem Einsatz seien außer Bin Laden drei weitere Männer getötet worden, offenbar ein "erwachsener Sohn" Bin Ladens und zwei seiner Boten. Auch eine Frau, die einer der Terroristen als menschlichen Schutzschild benutzt habe, sei gestorben. Zwei weitere Frauen seien verletzt worden.

Obama: Lob auf den Patriotismus

Bei seiner kurzen Ansprache nennt Obama den Tod Bin Ladens "die bedeutsamste Errungenschaft" im Kampf der USA gegen den Terror, warnt jedoch, dass dies nicht "das Ende unserer Anstrengungen" sei: "Wir müssen und wir werden daheim und in der Fremde wachsam bleiben." Auch betont er, die USA hätten "nie gegen den Islam Krieg geführt". Er weiß, dass in all dem erleichtert-ekstatischen Triumphgeschrei schnell untergehen kann, dass Bin Laden ja längst nur noch ein Symbol war. Dass die wahre Bedrohung durch das zersplitterte Terrornetz al-Qaida weitergeht.

Obama endet seinen geschichtsträchtigen Auftritt mit einem Lob auf den "Patriotismus und die unvergleichbare Courage" des Einsatztrupps und wendet sich erneut an die Hinterbliebenen und Freunde der 9/11-Opfer: "Wir werden eure Verluste nie vergessen."

"Amerika kann alles, was wir uns in den Kopf setzen", sagt er und schließt mit dem US-Fahneneid: "One nation under God, indivisible, with liberty and justice for all." "Eine Nation unter Gott, unteilbar, mit Freiheit und Gerechtigkeit für alle."

Die Folgen dieses Tages sind unabsehbar. Schnell kommen die Vergleiche zu anderen historischen Ereignissen - die Mondlandung, der Kennedy-Mord, ja, gerade eben auch der 11. September 2001. "Wir alle", bebt CNN-Mann Blitzer, "werden uns unser Leben lang erinnern, wo wir heute waren."

"Wir haben den Bastard"

Es ist der Moment der Superlative. Bin Ladens Tod wird einmal sogar mit dem Ende von Nazi-Deutschland verglichen. "Nach Adolf Hitler", sagt Ex-Präsidentenberater David Gergen auf CNN, "war keine Person so verhasst wie Osama Bin Laden." Zumindest in den USA nicht.

Überall in den USA erfahren Passanten und nächtliche Kneipengänger die Nachricht über Blackberrys und Handys, noch bevor Obama vor die Kameras tritt. In Manhattan hallt Jubel durch die nächtlichen Straßen. Vor dem Weißen Haus sammelt sich eine Menge, schwenkt US-Sternenbanner und skandiert: "USA! USA!" Immer mehr pressen sich gegen den Zaun, bald sind es Hunderte, Tausende.

"Wir haben den Bastard!", schlagzeilt die "New York Post". "Heißt das, der Krieg ist vorbei?", twittert die schwarze Talk-Queen Oprah Winfrey. Terrorexperte Peter Bergen antwortet auf CNN: Ja, der Krieg gegen den Terrorismus sei somit an diesem Tag zu Ende gegangen.

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Osama Bin Laden: Ein Leben, um zu töten
"Ich bin überglücklich, dass wir endlich den Top-Terroristen der Welt haben", erklärt der republikanische Ex-Präsidentschaftskandidat John McCain. "Die Welt ist ein besserer und gerechterer Ort." Auch er warnt aber davor, den Kampf gegen den Terror für beendet zu erklären: Al-Qaidas Terroristen seien noch immer "tödliche und entschlossene Feinde".

"Danke für euren Kampf gegen Terrorismus"

Selbst Obamas Erzfeindin Sarah Palin kann sich der Begeisterung nicht entziehen: "Danke, amerikanische Männer und Frauen in Uniform", jubiliert sie auf Twitter. "Ihr seid Amerikas Beste, und wir sind alle so stolz. Danke für Euren Kampf gegen den Terrorismus."

"Ich will Gerechtigkeit", sagte Obamas Vorgänger George W. Bush kurz nach 9/11 und zitierte den alten Wildwest-Slogan: "Wanted - tot oder lebendig". Er bereute diese Worte später. Für Obama sind sie wahr geworden.

Und es hat enorme politische Konsequenzen. Nie wieder werden die Republikaner ihn als Schwächling im Kampf gegen den Terror darstellen können. Nie wieder wird er sich als unentschlossener Zauderling porträtieren lassen können. Die Rechten haben ihre schärfste Waffe im Wahlkampf 2012 verloren. Und Obama hat den fast schon gewonnen.

Um 01.30 Uhr Ortszeit werden die Reporter erneut in den Feierabend geschickt. "Diesmal wirklich", schreibt Cheryl Bolen. Sie lasse ihren Blackberry aber "zur Sicherheit eingeschaltet".

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Osama Bin Laden und 9/11: Trauma der westlichen Welt

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Forum - Der Tod Bin Ladens - ein nachhaltiger Schlag gegen den Terror?
insgesamt 7418 Beiträge
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1. Bin Laden
HansOch 02.05.2011
na, da müsste die Welt ja friedlicher werden H.
2. Profile
woener 02.05.2011
Zitat von sysopEr war der meistgesuchte Mann der Welt: Osama Bin Laden, der Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida, ist tot. US-Spezialkräfte haben ihn bei einer Kommandoaktion in Pakistan getötet. Wir die weltweite Terrorgefahr nun geringer?
Es ist ein Name, was hinter diesem Namen alles verborgen ist, das wird verborgen bleiben. Der einzig authentische Zeuge ist tot. Selbst die SPD hat über Herrn Wiefelspütz schon vermelden lassen, dass die Gefahr noch nicht beseitigt ist und die "Terrorschutz - Notstandsgesetze" erhalten bleiben. Ob man in der CDU dann gleich zur umfassenden Einführung aller Notstandsgesetze greift? Die Bespitzelungsgesetze werden nun aber zur Bewährungsprobe für die FDP werden können, eine neue Chance zur Profilierung?
3.
Greg84 02.05.2011
Schlag gegen den Terror? Eher nicht. Ich glaube kaum, dass bin Laden noch an der Spitze der al-Qaida stand, vielleicht hatte er sich auch komplett aus dem "Geschäft" zurück gezogen. Das einzige was der Schlag gegen bin Laden gebracht hat ist die Schaffung eines weiteren Märtyrers. Für Obama hätte der Zeitpunkt allerdings kaum besser sein können. Politisch läuft es für verdienten Träger des Friedensnobellpreises nicht grade perfekt, da hilft so ne positive Nachricht schon unheimlich weiter.
4. Mission beendet
endbenutzer 02.05.2011
Hat George W. Bush eigentlich schon der Familie Bin Laden sein Beileid ausgesprochen? Unter alten (Geschäfts-) Freunden ist das doch so üblich. Oder lebt Bin Laden doch noch und man wollte eigentlich nur die nunmehr fast genau 10-jährige Mission „Krieg gegen Terror“ zum bürgerfreundlichen Abschluss bringen? Merkwürdig: Gerade jetzt, da Obama und die gesamten USA in punkto Staatsverschuldung praktisch mit dem Rücken zur Wand stehen, wird für den amerikanischen Otto Normalverbraucher wieder einmal ein toller Grund geliefert, die Fahne zu schwingen und mit der Hand auf dem Herzen die Nationalhymne zu singen. Super Drehbuch...
5. weder noch
G_Schwurbel 02.05.2011
Zitat von sysopWir die weltweite Terrorgefahr nun geringer?
Die Welt wird durch seinen Tod weder sicherer noch unsicherer. Al Quaida ist ein Netzwerk, es würde mich wundern, gäbe es für Bin Laden keinen Nachfolger (seinen Tod hat er schließlich einkalkuliert). Vielleicht hat er auch vorher als Rache für seine Tötung den Auftrag erteilt, direkt danach Attentate zu verüben? Alles denkbar...
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Osama Bin Laden über...
 
Den 11. September
"Wir berechneten im Voraus, wie viele Verluste der Feind erleiden würde. Wir nahmen als Grundlage die Position des Turms und errechneten, wie viele getötet werden würden. Wir schätzten, dass ungefähr drei bis vier Stockwerke getroffen werden würden. Ich war besonders optimistisch ..., weil ich auf diesem Gebiet bereits Erfahrung habe. Ich vermutete, das brennende Benzin würde die Eisenträger des Gebäudes schmelzen. Aber ich dachte nur, dass die Einschlagstelle und die Stockwerke darüber einstürzen würden. Mehr wagten wir nicht zu hoffen."

November 2001, zitiert nach: Abou-Taam/Bigalke: "Die Reden des Osama Bin Laden"
Den Irak-Krieg
"Ich jubele darüber, dass Amerika in den Schlammlöchern des Tigris und Euphrat steckengeblieben ist... Bush glaubt, der Irak und sein Öl seien leichte Beute, und nun steckt er durch die Gnade Gottes fest und kann weder vor noch zurück. Amerika schreit aus voller Kehle, während es vor den Augen der Welt auseinanderbricht."

Oktober 2003, zitiert nach: Coll: "Die Bin Ladens. Eine arabische Familie"
Amerika
Im September 2007 wandte sich Osama Bin Laden "an die Amerikaner": "So wie ihr euch zuvor aus der Sklaverei der Mönche, Könige und Feudalherren befreit habt, so solltet ihr euch jetzt von den Irreführungen ... des kapitalistischen Systems befreien."

Politische, geschichtliche und moralische Erörterungen vermischend, zeichnet Bin Laden das Bild einer Nation, die auf der Verliererstraße ist. Obwohl militärisch übermächtig, könnten die Amerikaner im Irak nicht gewinnen - weil sie zwar moralisch argumentierten, in Wahrheit aber nur den Interessen internationaler Konzerne folgten.

Das Ansehen der USA sei deswegen ruiniert. Um "den Krieg zwischen uns" zu stoppen, gebe es zwei Möglichkeiten: Entweder die Mudschahidin stellten die Kampfhandlungen ein, was aber nicht gehe, weil sie eine Pflicht erfüllten. Oder die USA sähen endlich ein, dass sie die Verlierer im Irak seien. Es sehe aber so aus, als würden sie die eigenen Fehler aus dem Vietnam-Krieg und die der Sowjets aus dem Afghanistan-Feldzug wiederholen und sich vor der besseren Einsicht drücken.

Es gebe allerdings einen Ausweg, sagte Bin Laden weiter: Die Amerikaner sollten "nach einem alternativen, aufrechten Weg suchen", in dem es nicht darum gehe, andere zum eigenen Nutzen zu unterdrücken. Natürlich hat dieser Weg auch einen Namen: Die Amerikaner sollen zum Islam konvertieren.
Die Europäer
"Unsere Aktionen sind nur eine Antwort auf eure Aktionen - eure Zerstörung und und euren Mord an unseren Leuten, ob in Afghanistan, im Irak oder Palästina... Nach welchem Glauben sind eure Toten wertvoll und unsere wertlos? Nach welcher Logik zählt euer Blut als echt und unseres als Wasser? Vergeltung ist Teil von Gerechtigkeit, und der, der feindliche Akte zuerst begeht, ist der, der unrecht handelt. Ich rufe alle Männer, insbesondere Gelehrte, die Medien und Geschäfstleute dazu auf, eine permanente Kommission einzuberufen, um in Europa das Bewusstsein für unsere gerechten Gründe zu stärken... Ich mache einen Friedensvorschlag, der im Kern die Verpflichtung darstellt, alle Operationen gegen jeden Staat einzustellen, der sich verpflichtet, keine Muslime oder islamischen Staaten anzugreifen. "

April 2004, zitiert nach: Lawrence: "Messages to the World. The Statements of Osama Bin Laden"
Den "Kampf der Kulturen"
"Ohne jeden Zweifel (glaube ich an den Kampf der Kulturen). Das heilige Buch erwähnt ihn klar. Die Juden und Amerikaner haben das Lügenmärchen vom Frieden auf Erden erfunden. Das ist nur ein Märchen für Kinder."

Nach dem 11. September 2001 auf al-Dschasira. Zitiert nach: Coll: "Die Bin Ladens. Eine arabische Familie"