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Straße von Hormus: Iran soll Raketen in der Nähe eines US-Flugzeugträgers abgefeuert haben

US-Flugzeugträger: Kurze Vorwarnzeit von 23 Minuten Zur Großansicht
DPA

US-Flugzeugträger: Kurze Vorwarnzeit von 23 Minuten

Die Amerikaner sprechen von einem "hochprovokativen Akt": Iranische Elitesoldaten sollen am Persischen Golf Raketen getestet haben - nur 1500 Meter von einem US-Flugzeugträger entfernt.

Trotz Atomabkommen: Das Verhältnis zwischen Iran und dem Westen bleibt angespannt. Nach Angaben des US-Militärs sollen iranische Marineschiffe in unmittelbarer Nähe des amerikanischen Flugzeugträgers USS "Harry S. Truman" Raketen abgefeuert haben - offenbar ein Test. Die Aktion sei ein "hochprovokativer Akt", sagte der Sprecher des US-Zentralkommandos, Kyle Raines in Washington.

Der Vorfall ereignete sich demnach am 26. Dezember in der Straße von Hormus, der Meeresenge zwischen den Golfstaaten und Iran. Nach Raines Darstellung schossen die iranischen Elitesoldaten mehrere Raketen ab, als sich das US-Schiff auf einer Routinefahrt durch das Gebietes befand.

Die Iraner hätten nur eine extrem kurze Vorwarnzeit von 23 Minuten gegeben. Das US-Kriegsschiff sei teilweise nur rund 1500 Meter vom nächsten Raketeneinschlag entfernt gewesen. Die Schüsse seien aber nicht direkt auf das US-Schiff abgegeben worden, sagte Raines. Die Aktion sei "gefährlich und unprofessionell". Auch Handelsschiffe seien in der Nähe gewesen.

Die USS "Harry S. Truman" war den Angaben zufolge in Begleitung von zwei weiteren Kriegsschiffen der internationalen Koalition gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) auf den Weg in den Persischen Golf.

kev/AFP/AP/dpa

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 67 Beiträge
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1.
fazil57guenes 30.12.2015
Interessant wäre es doch wirklich nur, wenn der Einschlag vor den "Key's" oder anderswo an der amerikanischen Küste erfolgt wäre. Die Iranar sind dort Zuhause und die Amerikaner eben nicht.
2. So verletzlich sind diese Schiffe?
irukandji 30.12.2015
Das ist wohl eher peinlich als provokant. Russische U-Boote und Schiffe vor Syrien in internationalen Gewässern sind provokant. US-Flugzeugträger machen nur Freundschaftsbesuche. Wie doof muss man sein?
3. Omg
huhu1976 30.12.2015
Iran feuert einen Schuss ab und wird als große Bedrohung dargestellt. Die USA jagen Krankenhäuser in die Luft, es gibt eine Untersuchung und dann genügt im besten Fall ein "Sorry!".
4. nun ...
frankfurtbeat 30.12.2015
nun so ist das mal wenn man mit den Muskeln spielt und manch einer sich provoziert fühlt ... der eine fliegt in asiatischen Gewässern durch die Gegend, möchte an den Grenzen anderer "Raketenabwehrschirme" aufbauen, schützt und deckt Terrorhelfer ... der andere übt sozusagen vor der Haustüre schon mal mit Raketen
5. aha
TheBlackJack 30.12.2015
Erstens sind die USA nicht der Westen und zweitens ist es hochprovokativ wenn der Irsn vor seiner Haustür Raketen testet während Kriegsschiffe eines zehntausende Kilometer entfernten Staates sich in der Nähe befinden? Na dann..
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