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USA: McCain-Berater wünscht seinem Chef Terroranschläge - und entschuldigt sich

Dieser Satz wird seinem Chef jedenfalls schaden: Ein Berater von US-Präsidentschaftskandidat McCain hat angedeutet, dass ein erneuter Terroranschlag dem Republikaner helfen würden. Inzwischen entschuldigte sich McCains Helfer für diese Äußerung.

Hamburg/Washington - John McCain distanzierte sich umgehend - schließlich entschuldigte sich auch sein Berater: Charlie Black hatte zuvor erklärt, ein neuer Terrorangriff wie der vom 11. September 2001 wäre gut für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten.

Präsidentschaftsrivalen Obama, McCain: Außen- und Sicherheitspolitik gilt als Stärke des Älteren
REUTERS

Präsidentschaftsrivalen Obama, McCain: Außen- und Sicherheitspolitik gilt als Stärke des Älteren

Er bedauere seine Bemerkung zutiefst, sagte Black am Montag. "Mir ist klar, dass John McCain sein gesamtes Leben als Erwachsener dem Schutz seines Landes gewidmet hat", erklärte er zu der Bemerkung, die im Magazin "Fortune" veröffentlicht worden war.

McCain betonte auf einer Pressekonferenz, er habe sich seit den Anschlägen vom 11. September 2001 unermüdlich dafür eingesetzt, dass sich so etwas nicht wiederhole. Was Black gesagt habe, "ist nicht wahr".

Ein Sprecher des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Barack Obama nannte die Äußerungen des republikanischen Beraters eine Schande. Das sei "genau die Art von Politik, die sich ändern muss", sagte Bill Burton.

Die Außen- und Sicherheitspolitik gilt als größte Stärke des Veteranen McCain gegenüber dem vergleichsweise jungen Obama. Die beiden Senatoren treten bei der Wahl im November um die Nachfolge von George W. Bush an.

flo/AP/Reuters

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