Trump zu geplantem Treffen mit Kim "Die Dinge laufen sehr gut"

Wann und wo kommt Donald Trump mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un zusammen? Zentrale Fragen zu dem geplanten Gipfel sind noch offen - der US-Präsident ist dennoch sehr zufrieden.

US-Präsident Donald Trump
AP

US-Präsident Donald Trump


Die Vorbereitungen für das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un kommen nach Trumps Einschätzung voran: "Die Dinge laufen sehr gut", schrieb er am Samstag auf Twitter. "Zeitpunkt und Ort des Treffens mit Nordkorea werden gerade festgelegt".

Er habe lange mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In telefoniert, schrieb Trump. Auch mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe habe er gesprochen, "um ihn über die laufenden Verhandlungen zu informieren."

Am Freitag hatte sich Trump zufrieden über den Gipfel zwischen Moon und Kim geäußert. Die beiden koreanischen Staaten bekannten sich zuvor im Grenzort Panmunjom zu Frieden und atomarer Abrüstung.

Trump führte die Fortschritte vor allem auf den Druck der USA und Chinas zurück. "Die Kampagne des maximalen Drucks hat uns geholfen, diesen Schritt zu erreichen", teilte er mit. Die USA würden damit nicht nachlassen, bevor alle Atomwaffen auf der koreanischen Halbinsel zerstört seien, sagte er bei einer Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Washington.

Nordkoreas Staatsmedien würdigten den Gipfel am Samstag hingegen als ein Ergebnis der Politik Kims. Das Treffen zwischen Trump und Kim soll Ende Mai oder Anfang Juni stattfinden. Zu Ostern begab sich der inzwischen als Außenminister angetretene damalige CIA-Chef Mike Pompeo nach Pjöngjang, um die Begegnung vorzubereiten.

Wo der Gipfel stattfinden wird, ist noch offen. Am Freitag hatte Trump gesagt, es gebe "zwei oder drei" mögliche Orte, danach sprach er von "zwei Ländern", die in Frage kämen.

lov/AFP/dpa



insgesamt 19 Beiträge
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Seite 1
ahloui 28.04.2018
1. Eines ist mal sicher,
nicht Trump hat Kim zum Einlenken bewogen, sondern ganz allein Xi, der Kim gehörig die Leviten gelesen hat.
peterpretscher 28.04.2018
2. Die Dinge mit Nordkorea laufen gut......
.....aber die Sanktionen bleiben weiterhin bestehen!
adal_ 28.04.2018
3.
Zitat von ahlouinicht Trump hat Kim zum Einlenken bewogen, sondern ganz allein Xi, der Kim gehörig die Leviten gelesen hat.
Richtig. Die Frage ist allerdings, warum XI erst jetzt dem kleinen Dicken die Hausaufgaben in sein Notizbüchlein diktiert hat. Dafür sahen die Chinesen vor Trump offensichtlich keine Veranlassung, die Geschäfte liefen auch so wie geschmiert.
dunnhaupt 28.04.2018
4. Jeder will für einen Erfolg verantwortlich sein
,,, aber niemand für einen Misserfolg. Man darf jedoch davon ausgehen, dass Kim nach Peking eingeladen wurde, um eindeutig klar zu stellen, dass Xi nicht länger dulden will, dass jemand vor Chinas Haustür mit Atombomben spielt.
ei-gude-wie 28.04.2018
5. Was soll das bringen?
Es ist gut und wichtig, dass Nord- und Süd-Korea miteinander sprechen. Der Anfang ist endlich gemacht und das Ziel, die atomare Abrüstung muss mit konkreten Schritten geplant und vereinbart werden. Aber wozu sollen die dafür mit den USA, bzw. mit Trump sprechen? Das wäre völlig kontraproduktiv. Trump hat keine Ahnung von irgendwas und ist vom Intellekt einem Bin total unterlegen. Wenn Trump dann wieder mit plumpen Drohungen kommt und sich nur selbst über den Grünen Klee als den besten Dealmaker aller Zeiten und im Universum lobt geht das ganze schief. Diplomatie sollte man Profis überlassen, aber nicht narzisstischen Schaumschlägern.
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