Mögliche Cyberangriffe USA verhängen weitere Sanktionen gegen Russland

Es geht um den Vorwurf von Hackerangriffen: Die US-Regierung hat ihre Strafmaßnahmen gegen russische Unternehmen und Privatpersonen ausgeweitet, teilte Finanzminister Steven Mnuchin mit.

US-Finanzminister Steven Mnuchin
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Unter dem Vorwurf umfassender Cyberkriminalität haben die USA gegen fünf russische Firmen und drei Einzelpersonen neue Sanktionen erlassen. "Die Vereinigten Staaten setzen ihre Anstrengungen fort, schädlichen Akteuren entgegenzutreten, die auf Geheiß der russischen Föderation, ihres Militärs und ihrer Geheimdienste Russlands offensive Cyberfähigkeiten erhöhen", erklärte US-Finanzminister Steven Mnuchin am Montag in Washington.

Einige der betroffenen Einrichtungen haben nach US-Angaben den russischen Inlandsgeheimdienst FSB mit Material versorgt, eine wird vom FSB betrieben. Sie hätten die Sicherheit der USA und ihrer Alliierten bedroht, erklärte Mnuchin. Bei den fünf sanktionierten Firmen handelt es sich um Digital Security, ERPScan, Embedi, Kvant Scientific Research Institute und Divetechnoservices.

Als Beispiele führte er die berüchtigte Cyberattacke "NotPetya" an, die vor allem die Ukraine traf, außerdem Angriffe auf das Energienetz der USA und einen global angelegten Versuch, Infrastrukturen des Internets zu infiltrieren. Die neuen Sanktionen zielen den Angaben zufolge auch darauf, Russland von Unterseekabeln fernzuhalten, über die ein Großteil der weltweiten Datenströme läuft.

Bereits im März hatte die US-Regierung wegen der mutmaßlichen russischen Einmischungen in den US-Wahlkampf 2016 Sanktionen gegen Moskau verhängt. Die Strafmaßnahmen richteten sich gegen fünf Firmen und Organisationen sowie 19 Einzelpersonen.

mkl/dpa



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