"Zumwalt" US-Zerstörer im Panamakanal stecken geblieben

Es ist der teuerste Zerstörer, den die amerikanische Navy je hatte. Doch im Panamakanal bekam die USS "Zumwalt" nun technische Probleme - und musste abgeschleppt werden.

AP

183 Meter lang, eine Verdrängung von über 15.000 Tonnen, Baukosten von mehr als 4,4 Milliarden Dollar: Die USS "Zumwalt" ist der größte und teuerste Zerstörer der Welt.

Doch nur wenige Wochen, nachdem die US-Navy das Schiff in Betrieb genommen hat, gibt es Probleme. Die "Zumwalt" blieb mit Antriebsproblemen im Panamakanal stecken und musste abgeschleppt werden. Ein Sprecher der Navy bestätigte, das Schiff bleibe bis auf Weiteres im Hafen, um den Grund für die Schwierigkeiten zu klären.

Laut der Webseite USNI News hat die "Zumwalt" bei dem Vorfall geringe kosmetische Schäden erlitten. Eigentlich sei geplant, dass das Schiff Ende des Jahres in San Diego ankommen sollte.

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USS "Zumwalt": Riesen-Zerstörer mit Problemen

Anfang November wurde bekannt, dass dem Pentagon die Kosten für das Schiff allmählich zu hoch werden. Etwa 800.000 Dollar soll ein Schuss aus dem sogenannten Advanced Gun System (AGS) der "Zumwalt" kosten - behaupten freundliche Kalkulationen. Das ist selbst den rüstungsfreundlichen Politikern in Washington zu viel. Im Vergleich dazu kosten technisch weit überlegene Marschflugkörper nur ein paar Hunderttausend Dollar mehr.

Video: "Zumwalt" verfeuert 800.000 Dollar - pro Schuss

cte/AP



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