07. Dezember 2012, 15:54 Uhr

Venezuelas Präsident

Krebskranker Chávez beendet Behandlung in Kuba

Der krebskranke venezolanische Präsident Chávez hat sich erneut einer medizinischen Behandlung auf Kuba unterzogen. Nach zehn Tagen kehrte er in seine Heimat zurück. Auf dem Flughafen zeigte er sich im Trainingsanzug.

Caracas - Der venezolanische Staatschef Hugo Chávez ist nach einer rund zehntägigen medizinischen Behandlung auf Kuba wieder in seine Heimat zurückgekehrt. Der 58-Jährige landete in der Nacht zum Freitag auf dem internationalen Flughafen Simón Bolívar in Maiquetía bei Caracas. Dort wurde er unter anderen von Außenminister und Vize-Präsident Nicolás Maduro empfangen. Chávez, der im vergangenen Jahr an Krebs erkrankt war, trug einen Trainingsanzug und schien auf offiziellen Fotos in guter Verfassung.

Chávez war seit dem 15. November nicht mehr öffentlich aufgetreten und am 27. November zu einer speziellen Sauerstoffbehandlung nach Havanna geflogen. Für Verwunderung hatte gesorgt, dass weder er noch Maduro am Gipfel des südamerikanischen Wirtschaftsverbunds Mercosur an diesem Freitag in Brasília teilnahmen.

Am 16. Dezember sind in Venezuela wichtige Regionalwahlen. Chávez hatte die Präsidentenwahl am 7. Oktober gewonnen und wird am 10. Januar 2013 die bis 2019 dauernde neue Amtszeit antreten.

ler/dpa


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