Caracas - Auf einer Pressekonferenz hat der gerade wiedergewählte Hugo Chávez seinem Ruf alle Ehre gemacht: In der Rede verteidigte der Präsident Venezuelas Diktator Baschar al-Assad und beschuldigte zugleich den Erzfeind USA, Hauptschuldiger an der Lage in Syrien zu sein. Chávez kündigte an, die "legitime Regierung" in dem Land weiter zu unterstützen.
Die Rebellen, die sei Wochen gegen das Assad-Regime kämpfen, bezeichnete Chávez als "Terroristen". Er verglich die Gewalt in Syrien mit der in Libyen im vergangenen Jahr, in deren Folge ein weiterer seiner Partner, Muammar al-Gaddafi, getötet wurde. Auf Nachfrage zu Syrien sagte Chávez zudem, "die Regierung der Vereinigten Staaten gehört zu denen, die die Hauptschuld für das Desaster tragen".
Am vergangenen Montag ist Chávez überraschend deutlich zum vierten Mal in Folge zum Präsidenten des südamerikanischen Landes gewählt worden. Am Ende seiner sechsjährigen Amtszeit wird er insgesamt 20 Jahre an der Macht gewesen sein - so lange wie kein gewählter Präsident vor ihm.
aar/AP
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