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Vereinte Nationen: Frankreich schuldet Uno 356 Millionen US-Dollar

Uno-Abstimmung in New York: Wer mitreden will, muss zahlen Zur Großansicht
REUTERS

Uno-Abstimmung in New York: Wer mitreden will, muss zahlen

Kassensturz bei den Vereinten Nationen: Die Bargeldvorräte der Uno sind auf 35 Millionen US-Dollar zusammengeschrumpft. Es fehlen Mitgliedsbeiträge in Milliardenhöhe. Die größten Schuldner sind die USA - und Frankreich.

New York - Die Mitgliedstaaten der Uno schulden der Weltgemeinschaft 3,5 Milliarden US-Dollar. Die Beiträge setzen sich aus Geldern für den regulären Uno-Haushalt und für Friedenseinsätze zusammen. Das berichtete Untergeneralsekretär Yukio Takasu.

Die Bargeldvorräte der Vereinten Nationen belaufen sich laut Takasu auf 35 Millionen US-Dollar, was "ein wenig alarmierend" sei. Insgesamt könne die Uno auf 419 Millionen US-Dollar zugreifen, ein laut Takasu geringer Betrag. "Das reguläre Budget ist knapp, wir müssen aufpassen", sagte er. Die finanzielle Lage der Organisation hänge vollständig davon ab, wie schnell und wie viel die Mitgliedstaaten zahlen. "Wir haben kaum Reserven."

Mit Abstand größter Schuldner, aber auch Beitragszahler, ist seit Jahren die US-Regierung. Sie schuldet der Uno Mitgliedsbeiträge in Höhe von 800 Millionen US-Dollar. Platz zwei im Negativranking geht an Brasilien mit Schulden in Höhe von 77 Millionen US-Dollar, Venezuela muss noch 28 Millionen US-Dollar nachzahlen.

Manche Staaten haben zwar ihre regulären Mitgliedsbeiträge pünktlich gezahlt, nicht aber die vereinbarten Summen für Friedensmissionen. Größter Schuldner ist hier Frankreich: 356 Millionen Dollar schulden die Franzosen den Vereinten Nationen. Die USA müssen für Friedensmissionen 337 Millionen US-Dollar nachzahlen, Italien 250 Millionen US-Dollar.

Die Weltorganisation selbst schuldet Mitgliedsstaaten, die Truppen und Material für Friedensmissionen bereitstellten, insgesamt 1,2 Milliarden US-Dollar.

vet/AP

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insgesamt 30 Beiträge
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    Seite 1    
1. Tja, wer sparen soll weil ...
silverhair 10.10.2014
Tja, wer sparen soll weil andere das verlangen , der spart eben bei denen die es verlangt haben , nämlich bei den anderen! Frau Merkel . ihr Einsatz ..
2. Und wo....
Süddeutscher 10.10.2014
steht Deutschland?
3. Typisch Billigmedien
spon-facebook-10000123257 10.10.2014
Dumm Rumlabern über Schulden der "Schuldner" usw. und am Ende ein Verweis das noch etliche Schulden für etwaige "Schulder" zu zahlen sei. Wer was und wieviel bekommt/ist wird nichtmal ansatzweise gegengerechnet. Das ist das Niveau das wir in Bezug auf Aufklärung der Malaysian Airlines Flugzeuge von dieser Zeitung erwarten. ... "gruselig"
4. Ein Verein
americanhoney 10.10.2014
Der überflüssig ist. Kein Geld, große Klappe und bis heute nicht ein UNO Mandat das wirklichen Frieden gebracht hat.
5. - all das hält den Petro Dollar in 'Schuss'
iandiwolf 10.10.2014
und den Rest der Welt in Atem !
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