Seine Fans feiern ihn wie einen Messias. Barack Obama mobilisiert im US-Wahlkampf 2008 Millionen Anhänger mit dem Motto "Yes we can". Seine Amtseinführung zieht die Massen an. Doch der Jubeltaumel hält nicht lange an.
Er beherrscht das Spiel mit den Medien wie kein US-Präsident zuvor. Barack Obama inszeniert sich gerne anders als seine Vorgänger im Weißen Haus: jung, sportlich, cool. Szenen eines Präsidenten mit Showtalent.
Foto: AFP PHOTO / WHITE HOUSE
Die Aktion wird bis zuletzt geheimgehalten: Im Situation Room des Weißen Hauses beobachten Obama und sein Team per Videoübertragung, wie Navy Seals das Versteck von Osama Bin Laden in Pakistan stürmen. Der Einsatz wird ein Erfolg: Staatsfeind Nummer eins ist tot.
Als frisch gewählter US-Präsident gewinnt Barack Obama den Friedensnobelpreis - Auszeichnung für einen Hoffnungsträger, der nicht alle Erwartungen erfüllen kann. Vor allem der Arabische Frühling stellt die US-Außenpolitik vor unerwartete Herausforderungen.
"Es gibt kein linkes und kein konservatives Amerika. Es gibt nur ein Amerika." Mit diesem Satz hatte Obama um eine politische Versöhnung des Landes geworben. Doch vor allem sein wichtigstes Projekt, die Gesundheitsreform, spaltete das Land und zog Tausende Demonstranten auf die Straßen.
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