Vorwahlen der Republikaner Giuliani gibt auf - und wirbt für McCain

New Yorks legendärer Ex-Bürgermeister gesteht seine Niederlage ein: Rudy Giuliani steigt aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner aus. Er unterstützt jetzt John McCain - seinen bisherigen Rivalen und alten Freund.


Washington - Giuliani gab seinen Rückzug im Flugzeug bekannt. "Ich werde John McCain unterstützen", sagte er. "Man ist immer traurig aus dem Rennen um die Präsidentschaft auszusteigen, wenn man denkt, dass man der beste Kandidat ist."

Der Schritt wurde erwartet, nachdem er bei den wichtigen Vorwahlen in Florida nur den dritten Platz hinter Sieger John McCain und Mitt Romney geschafft hatte. Der New Yorker Ex-Bürgermeister hatte sich in seiner Kampagne voll auf Florida konzentriert, alle anderen Vorwahlstaaten ausgelassen - und scheiterte mit dieser Planung.

McCain, der das Rennen bei den Republikanern anführt, ist ein alter politischer Freund von Giuliani. Schon den gesamten Mittwoch über wurde spekuliert, dass er sich für ihn aussprechen würde - was McCain einen weiteren Vorteil gegenüber Romney verschafft. Er geht nun als klarer Favorit in die Serie von 21 Vorwahlen am kommenden Super-Dienstag.

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