Vorwahlen der US-Republikaner Santorum siegt in Kansas

Noch ein Sieg für Rick Santorum: Der Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner hat die Vorwahlen in Kansas gewonnen. Sein Hauptkonkurrent Mitt Romney hatte gegen den Ultrakonservativen keine Chance - auf Wahlkampf in dem Staat hatte er verzichtet.

US-Präsidentschaftsbewerber Rick Santorum: Sieger von Kansas
REUTERS

US-Präsidentschaftsbewerber Rick Santorum: Sieger von Kansas


Washington - Der ultrakonservative Ex-Senator Rick Santorum hat das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner im US-Staat Kansas gewonnen. Nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen lag er Medienberichten zufolge mit 52 Prozent vor seinem Hauptkonkurrenten Mitt Romney, der nur auf 21 Prozent kam. Den dritten Rang erreichte demnach Ex-Parlamentspräsident Newt Gingrich mit 14 Prozent, Schlusslicht wurde der radikalkonservative Abgeordnete Ron Paul mit 13 Prozent.

Santorums Mitstreiter Romney machte in Kansas keinen Wahlkampf, Gingrich sagte eine Reise in den US-Staat ab, um sich auf die am Dienstag anstehenden Vorwahlen in Alabama und Mississippi zu konzentrieren.

Insgesamt bleibt Ex-Gouverneur Romney Spitzenreiter, er hat bisher die meisten Vorwahlen gewonnen. Am Samstag konnte er auch die Abstimmungen in Guam und den Nördlichen Marianen, die zu den US-Territorien zählen, für sich gewinnen. Doch auf seinen endgültigen Durchbruch wartet Romney noch immer - trotz seiner jüngsten Gewinne beim "Super Tuesday".

Ende August wollen die Republikaner auf ihrem Parteitag in Tampa, Florida, den Kandidaten küren, der Amtsinhaber Barack Obama schlagen soll. Inzwischen hat sich auch Tea-Party-Ikone Sarah Palin in die Debatte eingemischt. Vom Fernsehsender CNN gefragt, ob sie nicht vielleicht als Ersatzkandidatin auf dem Parteitag einspringen könnte, antwortete sie: "Alles ist möglich". Sie jedenfalls werde sich jetzt keine Türen verschließen und natürlich im August nach Florida reisen.

aar/dpa/Reuters/dapd



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insgesamt 4 Beiträge
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J-Créme 10.03.2012
1. Dann doch lieber Obama
Zitat von sysopREUTERSNoch ein Sieg für Rick Santorum: Der Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner hat die Vorwahlen in Kansas gewonnen. Sein Hauptkonkurrent Mitt Romney hatte gegen den Ultrakonservativen keine Chance - auf Wahlkampf in dem Staat hatte er verzichtet. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,820589,00.html
Bei diesem krassen Hümpel republikanischer Kandidaten-Kandidaten - inklusiver der legendären wie berüchtigten Frau Palin - hat Obama gut lachen. Der kann sich nur noch selbst ein Bein stellen, z.B. bekifft einem Zimmermädchen nachstellen oder Blödsinn quasseln oder ein Übermaß von Siegesgewissheit raushängen lassen. Wird er aber nicht. Dumm war er sowieso noch nie und in seiner bisherigen Amtszeit hat er auch gut noch zugelernt. Obama hat zwar als Messias enttäuscht, aber wenn Amerika unter seiner zweiten Amtszeit berechenbar bleibt, ist das auch schon mal gut für den Rest der Welt.
tajmahal1111 11.03.2012
2. Freue mich sehr!
Mit Santorum gegen Obama gäbe es eine klare Wahl über die Zukunft des Mittelalters, für die Herr Santorum nach meinem Eindruck steht.
caecilia_metella 11.03.2012
3. Ein Zwerg sieht das, was du nicht siehst
Ein Rechtsaußen-Jesus ist zum Beispiel: anti-kommunistisch. Damit ist er nicht links. Links ist die Lobby der Armen. Der könnt' es schaffen, die Welt wieder in die Hände der Enkel eines Seligen zu legen.
dragbert 12.03.2012
4. Santorum
US-Vorwahl-Comedy: Who the fuck is Rick Santorum? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Spam (http://www.spiegel.de/spam/0,1518,820283,00.html)
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