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Washington - Die Neugier ist groß: Wie wird sich die mächtige US-Waffenlobby eine Woche nach dem Amoklauf an einer Grundschule in Newtown präsentieren? Sieben Tage hat die National Rifle Association (NRA) geschwiegen. Bei einer Pressekonferenz am Nachmittag in Washington will die NRA Pläne für ihren Beitrag vorstellen, wie ein Blutbad wie das von Newtown am vergangenen Wochenende künftig verhindert werden kann.
Unmittelbar nach dem Massaker, bei dem 20 Kinder und sechs Schulmitarbeiter getötet wurden, hatte sich die NRA aus der Öffentlichkeit zurück gezogen. Anders als bei früheren Amokläufen hatte die Organisation keine Beileidsbekundungen für die Angehörigen der Opfer veröffentlicht. Überdies schaltete sie ihr Facebook-Konto im Internet vorübergehend ab und machte keine Mitteilungen im Kurznachrichtendienst Twitter.
US-Präsident Barack Obama setzt sich für eine Verschärfung der Waffengesetze ein. Bereits im Januar wolle er den Abgeordneten im Kongress konkrete Vorschläge vorlegen, wie die Waffengewalt in den USA eingedämmt werden könne, hatte er am Mittwoch gesagt. "Es ist an der Zeit, den Worten Taten folgen zu lassen." Mit der Ausarbeitung der Vorschläge beauftragte er Vizepräsident Joe Biden.
Die Pressekonferenz beginnt um 16.45 Uhr (MEZ) im ersten Haus am Platz, dem Willard-Hotel. Verfolgen Sie den Auftritt im Livestream bei SPIEGEL ONLINE.
ler/dapd/dpa
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