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Obama vs. Romney: US-Wahlkampf kostet sechs Milliarden Dollar

Der Weg zur Macht ist teuer in den USA. Nach Schätzung von Experten kostet der Wahlkampf um das Weiße Haus und den Kongress insgesamt etwa sechs Milliarden Dollar - so viel wie nie zuvor. Für den Anstieg der Spenden sind vor allem die sogenannten Super-PACs verantwortlich.

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DPA

Wahlkämpfer Obama: Finanzschlacht ums Weiße Haus

Washington - Der Kampf ums Weiße Haus ist vor allem eine Finanzschlacht. In diesem Jahr kostet der US-Wahlkampf insgesamt rund sechs Milliarden Dollar, umgerechnet sind das etwa 4,6 Milliarden Euro. Dies sind nach Berechnungen des regierungsunabhängigen Center for Responsive Politics rund 13 Prozent mehr als 2008.

Diese Summe umfasst die Ausgaben von Barack Obama und Mitt Romney, ihrer Parteien und aller politischen Interessengruppen, die beide Kandidaten unterstützen. Für die Senats- und Repräsentantenhauswahlen dürften den Angaben zufolge 1,82 Milliarden Dollar ausgegeben werden, was ungefähr der Summe von vor vier Jahren entspricht. Am 6. November werden nicht nur der Präsident, sondern auch ein Drittel der Senatoren sowie die Abgeordneten des Repräsentantenhauses neu gewählt.

Die Steigerung der Gesamtkosten im Vergleich zum Wahljahr 2008 geht vor allem auf die Zulassung der so genannten Super-PACs im Wahlkampf zurück. Das Oberste Gericht hatte 2010 erlaubt, dass diese Organisationen unbegrenzt Spenden von Firmen und Individuen erhalten dürfen - solange sie eine gewisse Distanz zu den Kandidaten halten. Insgesamt dürften Super-PACs sowie andere politische Interessengruppen im aktuellen Wahljahr dem Center for Responsive Politics zufolge 970 Millionen Dollar ausgeben.

syd/AFP

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1. Alles Show?
Dr.pol.Emik 01.11.2012
Wie verträgt sich denn so ein Gedanke mit Demokratie, Gerechtigkeit, Chancengleichheit usw. wenn ohnehin nur die Begüterten sich den Kampf ums Weiße haus leisten können, bzw. Interessengruppen ihre Puppen ins Rennen schicken können. Von den ganzen Alternativkandidaten nicht eine Spur, da fehlt es schlicht am Geld. Und das alles um Präsidenten-Darsteller zu werden, sprich eine Marionette der Lobbys. Da st es auch völlig unerheblich welcher von beiden es wird. Sie sind beide in den eigentlichen Machtkreisen akkreditiert. Geht nur noch um die Demokratie-Aufführung fürs Volk. Nennenswerte Änderungen zugunsten der Menschen ausgeschlossen. Tolles Unterhaltungsprogramm, mit oft tödlich realen Auswirkungen. Wir kennen auch schon das Ergebnis der Show, wenigstens zu 99%: *Obama mit 3 Prozent Vorsprung vor Romney zum neuen Präsidenten gewählt* (http://qpress.de/2012/10/25/obama-mit-3-prozent-vorsprung-vor-romney-zum-neuen-prasidenten-gewahlt/) … da hat sich vor Tagen eine CBS-Tochter schon mal verplappert. Auf den Wähler genau. Natürlich wurde anschließen von einem Probelauf gesprochen. Sollte man so ernst nehmen wie die teuerste Soap der Vereinigten Staaten als solches … (°!°)
2.
flachatmer 01.11.2012
Zitat von Dr.pol.EmikWie verträgt sich denn so ein Gedanke mit Demokratie, Gerechtigkeit, Chancengleichheit usw. wenn ohnehin nur die Begüterten sich den Kampf ums Weiße haus leisten können, bzw. Interessengruppen ihre Puppen ins Rennen schicken können. Von den ganzen Alternativkandidaten nicht eine Spur, da fehlt es schlicht am Geld. Und das alles um Präsidenten-Darsteller zu werden, sprich eine Marionette der Lobbys. Da st es auch völlig unerheblich welcher von beiden es wird. Sie sind beide in den eigentlichen Machtkreisen akkreditiert. Geht nur noch um die Demokratie-Aufführung fürs Volk. Nennenswerte Änderungen zugunsten der Menschen ausgeschlossen. Tolles Unterhaltungsprogramm, mit oft tödlich realen Auswirkungen. Wir kennen auch schon das Ergebnis der Show, wenigstens zu 99%: *Obama mit 3 Prozent Vorsprung vor Romney zum neuen Präsidenten gewählt* (http://qpress.de/2012/10/25/obama-mit-3-prozent-vorsprung-vor-romney-zum-neuen-prasidenten-gewahlt/) … da hat sich vor Tagen eine CBS-Tochter schon mal verplappert. Auf den Wähler genau. Natürlich wurde anschließen von einem Probelauf gesprochen. Sollte man so ernst nehmen wie die teuerste Soap der Vereinigten Staaten als solches … (°!°)
Wilde Verschwörungstheorie. Irgendwelche Quellen?
3. Unfassbar
karlsiegfried 01.11.2012
6.000.000.000 (sechs Milliarden) Dollar für einen Wahlkampf. Frage: Alles zum Wohle des amerikanischen Volkes? Kicher, gröl, kreisch.
4. US- Wahlen
juerler@saxonia.net 01.11.2012
Zitat von sysopDPADer Weg zur Macht in den USA ist teuer. Nach Schätzung von Experten kostet der Wahlkampf um das Weiße Haus und den Kongress insgesamt etwa sechs Milliarden US-Dollar - soviel wie nie zuvor. Für den Anstieg der Spenden sind vor allem die so genannten Super-PACs verantwortlich. http://www.spiegel.de/politik/ausland/wahlkampf-in-den-usa-kostet-sechs-milliarden-dollar-a-864830.html
So haben demokratische Wahlen auszusehen. Zwei Parteien und Milliarden US-Dollars und internationale Wahlbeobachter nur auf 300 m an die Wahlurne, nicht so wie in Russland, Ukraine......... .Dafür kämpft Amerika in der ganzen Welt (als Polizist) Das sind demokratische Wahlen.
5.
Mimimat 01.11.2012
Zitat von flachatmerWilde Verschwörungstheorie. Irgendwelche Quellen?
Sagen wir mal, die 6 Mia werden auf beide Kandidaten verteilt. Kennen sie jemanden, der 3 Mia, oder auch nur 1 /1000 (immer noch 100.000$) verschenkt, ohne eine Gegenleistung zu erwarten? Mit anderen Worten: Die Quelle ist in dem Fall ein Gehirn, welches nicht auf "Durchzug" steht.
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Hauptstadt: Washington, D.C.

Staats- und Regierungschef: Barack Obama

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