US-Präsidentschaft: Wahlkollegium kürt Obama

538 Wahlmänner und -frauen haben ihre Stimmen abgegeben: In einem formellen Akt ist das US-Wahlkollegium zusammengetreten, um Barack Obama für seine neue Amtszeit zum Präsidenten zu küren.

Wahlfrauen und -männer in Olympia im US-Staat Washington: Jahrhundertealter Ritus Zur Großansicht
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Wahlfrauen und -männer in Olympia im US-Staat Washington: Jahrhundertealter Ritus

Washington/Hamburg - Rund sechs Wochen liegt die US-Präsidentschaftswahl zurück. Jetzt haben die 538 Mitglieder des Electoral College, des sogenannten Wahlmännergremiums, ihren großen Moment: Die Mitglieder des Kollegiums sind am Montag zusammengetreten, um Präsident Barack Obama offiziell im Amt zu bestätigen.

Dazu kommen in den Hauptstädten der 50 US-Staaten die demokratischen und republikanischen Würdenträger zusammen. Je nach Größe des Staats variiert die Zahl der entsandten Wahlmänner und Wahlfrauen. Die Bestätigung des US-Präsidenten durch das Gremium ist eine konstitutionelle Formalität: Der jahrhundertealte Ritus steht in der amerikanischen Verfassung festgeschrieben.

Der Ausgang ist so gut wie sicher: Auf Obama dürften 332 der Stimmen entfallen, auf seinen unterlegenen Herausforderer Mitt Romney 206. Am 6. Januar kommenden Jahres werden die Ergebnisse dann im Kongress in Washington bekannt gegeben.

bos/dapd/AP

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