Warnschüsse Südkorea feuert gegen Fischkutter aus Nordkorea

An der umstrittenen innerkoreanischen Seegrenze im Gelben Meer ist es erneut zu einem Zwischenfall gekommen. Die südkoreanische Marine gab Warnschüsse auf mehrere nordkoreanische Fischerboote ab. Sie wolle die Flotte damit aus den von Südkorea beanspruchten Gewässern vertreiben.


Seoul - Die südkoreanische Marine feuerte am Freitag Warnschüsse ab, um mehrere nordkoreanische Fischerboote aus den von Südkorea beanspruchten Gewässern vor der Westküste des Landes zu vertreiben. Das teilte ein Offizier des Generalstabs der südkoreanischen Streitkräfte mit. Die Schüsse hätten die Boote nicht getroffen. Die nordkoreanische Marine sei an dem Zwischenfall im Gelben Meer nicht beteiligt gewesen.

Es seien sechs Fischerboote gewesen, die nach den Schüssen wieder über die Grenzlinie nach Nordkorea zurückgekehrt seien. Nach südkoreanischen Angaben hatte es in den vergangenen Tagen wieder mehrere Fälle gegeben, in denen Fischerboote aus Nordkorea in Südkoreas Gewässer eingedrungen seien.

Nordkorea erkennt die sogenannte Nördliche Grenzlinie vor der Westküste nicht an. Diese Linie wurde zum Ende des Korea-Kriegs 1953 einseitig von einem Uno-Kommando gezogen.

ler/dpa/dapd

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