Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Neuer Zaun: Weißes Haus rüstet sich mit "Bleistiftspitzen" gegen Eindringlinge

Ansicht des Weißen Hauses in Washington: Besser geschützt durch "Bleistiftspitzen" Zur Großansicht
AFP

Ansicht des Weißen Hauses in Washington: Besser geschützt durch "Bleistiftspitzen"

Barack Obama investiert in die Verteidigung: Der US-Präsident lässt den Zaun rund ums Weiße Haus verstärken. Stahlspitzen sollen zukünftig ungebetene Gäste fernhalten.

Das Weiße Haus soll mit einem verstärkten Zaun besser gegen Eindringlinge geschützt werden. Anfang Juli werden dafür nach außen gerichtete Stahlspitzen auf den Zaun vor dem Wohn- und Regierungssitz von US-Präsident Barack Obama montiert, teilte der Secret Service mit.

Diese sogenannten "Bleistiftspitzen" sollen die Gefahr von ungebetenen Gästen auf "ein akzeptables Maß" senken, teilte der Sicherheitsdienst des Weißen Hauses mit. Der derzeitige Zaun war in den vergangenen Monaten mehrfach überwunden worden. Im September hatte ein mit einem Messer bewaffneter Mann den Zaun übersprungen und war weit bis ins Weiße Haus vorgedrungen.

Diese Serie peinlicher Sicherheitspannen hatte Kritik an der Arbeit von Obamas Leibwache ausgelöst. Im Oktober war Secret-Service-Chefin Julie Pierson wegen dieser und anderer Zwischenfälle schließlich zurückgetreten. Der neue Direktor Joseph Clancy steht unter Druck, die Behörde zu reformieren.

Die "Bleistiftspitzen" sollen erst mal nur eine Übergangslösung sein. Die Planungskommission für den Park des Weißen Hauses prüft derzeit drei Entwürfe für einen neuen Zaun, der unüberwindbar sein soll. Der Bau des Bollwerks in Washington soll im Sommer 2016 beginnen.

loe/syd/dpa

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 8 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1.
dominiks 08.05.2015
Unüberwindbar? Dann muss er aber höher sein als jedes Flugzeug fliegen kann und dass das unrealistisch ist, wissen selbst die Amis.
2.
quark@mailinator.com 08.05.2015
Ach Bollwerke ... wann hätten die je wirklich was genützt ? Der Mann, welcher ins Weiße Haus eindrang, hatte ein Messer, OK. Aber "bewaffnet" war er nur, wenn er auch was Böses wollte. Ich käme jedenfalls nicht auf die Idee, eine Person in der Küche als "bewaffnet" zu bezeichnen, nur weil sie ein Messer hält. Gezogen hat der Mann das Messer ja wohl nicht. Also was soll der Aufruhr ? Nebenbei: Wenn den US-Präsidenten etwas bedroht, dann ist es seine eigene Politik. Dagegen helfen keine nach außen gerichteten Stahlspitzen, sondern mehr Menschlichkeit. Kann man nur leider nicht einfach anschrauben.
3. What?))
zehwa 08.05.2015
Ganz sicher hat Barak Obama sich persønlich mit dem Zaun beschaeftigt....;)) Oh, SPON, wie tief wollt ihr noch sinken?
4. Tendenziöse Textbausteine
Bueckstueck 08.05.2015
Wieso steht da unrichtigerweise "Obama investiert in die Verteidigung (seines Matssitzes)"? Weder investiert der Präsident persönlich noch bestellt ergendwas. Diese Entscheidungen trifft der Secret Service autonom.
5. Fehler im Text
couprevers 08.05.2015
Es müsste heißen: ...ist ein mit einer Bleistiftspitze bewaffneter Mann tief ins weiße Haus eingedrungen.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH




Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: