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Weisungen des neuen US-Kommandeurs: Petraeus ruft zur tödlichen Hatz auf Taliban

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"Rammt eure Zähne in ihr Fleisch und lasst nicht mehr los": Mit martialischen Worten schärft General Petraeus den Soldaten in Afghanistan Kampfeswillen ein. Der Krieg unter dem neuen Chef der Nato-Schutztruppe soll härter werden - inklusive harscher Methoden wie dem gezielten Töten von Taliban.

General Petraeus in Kabul (M., mit US-Botschafter und Soldaten): Tödliche Strategie Zur Großansicht
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General Petraeus in Kabul (M., mit US-Botschafter und Soldaten): Tödliche Strategie

Berlin/Kabul - Seit einem Monat ist er im Amt - jetzt wendet sich General David Petraeus mit einer Vier-Seiten-Order an die rund 120.000 Männer und Frauen der Nato-Schutztruppe für Afghanistan (Isaf). Die sogenannte Guidance wurde an diesem Sonntag verbreitet und ist eine Art Marschbefehl für die kommenden Monate.

Petraeus ruft darin zum unerbittlichen Kampf gegen die Taliban auf und fordert mit martialischen Worten Kampfeswillen für die zweifelsohne schwierigsten Monate im achten Kriegsjahr ein. "Jagt den Feind ohne Unterlass", schreibt er, "rammt eure Zähne gemeinsam mit den afghanischen Partnern in ihr Fleisch und lasst nicht mehr los."

Vier Seiten umfasst die Guidance (PDF siehe unten). Der Vier-Sterne-General lässt in ihr erstmals durchblicken, wie er sich die kommenden Monate des Afghanistan-Kriegs vorstellt - und dass er sich kaum von seinem Vorgänger Stanley McChrystal abhebt, der im Juni wegen abfälliger Bemerkungen zurückgetreten war. Petraeus und McChrystal gelten beide als Männer hinter der neuen US-Strategie für Afghanistan, die in diesem Jahr implementiert wurde und die Präsident Barack Obama im Dezember einer Bilanz unterziehen will. Krasse Änderungen der großen Linien wurden daher nicht erwartet.

Tatsächlich beginnen Petraeus' Richtlinien wie bei McChrystal mit der Mahnung, die Isaf-Truppen seien zum Schutz der Bevölkerung in Afghanistan. "Die Menschen sind das wichtigste Feld", schreibt Petraeus. "Nur wenn wir ihnen Sicherheit bringen und uns ihr Vertrauen erarbeiten, können die afghanische Regierung und wir gewinnen." Folglich sollten die Soldaten immer nah bei den Menschen wohnen, ihre Patrouillen zu Fuß statt im Panzerwagen durchführen, den Tod von Zivilisten vermeiden.

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PDF aufrufen... Guidance von David Petraeus - PDF-Größe 1 MByte
Darüber hinaus enthält die Weisung Hinweise darauf, dass die US-Truppen ihr harsches Vorgehen gegen die Taliban nicht nur fortsetzen, sondern noch verschärfen wollen. Offenbar plant Petraeus, vor allem die gezielten Tötungen von prominenten Taliban und Qaida-Kämpfern auszuweiten.

So werden die größtenteils geheim agierenden Spezialkräfte schon in der Einleitung des Textes erwähnt. Später heißt es: "Sucht den Feind und eliminiert ihn. Nehmt das ganze Netzwerk ins Visier, nicht nur Einzelne." Deutlicher kann man das aggressive Vorgehen der Jäger nicht beschreiben. Die abgeschirmten Sondertrupps der diversen US-Einheiten, sogenannte Task Forces, töten seit Monaten Taliban-Kommandeure im ganzen Land. Es sind Einsätze nach Wildwestmanier, ohne Beweise, ohne Richter und ohne Urteil. Früher wurde über sie geschwiegen, heute meldet sogar das Kabuler Hauptquartier immer wieder gezielte Luftangriffe - sogar wenn es nur Drohnen sind, die Autos mit Gesuchten beschießen.

Die gezielten Tötungen, sogenannte Kill-Missionen, sind mit offensichtlicher Rückendeckung durch die US-Regierung ausgeweitet worden. Die "New York Times" berichtet an diesem Sonntag, die militärische und politische Spitze sehe in ihnen den einzigen Weg, um die Taliban in die Knie zu zwingen. Man habe registriert, dass die Führungsebene der Aufständischen wegen des Verfolgungsdrucks durchaus geschwächt sei. Es gehe darum, den Taliban Angst vor einem Aufstieg in den eigenen Hierarchien zu machen, weil sie ab einer bestimmten Ranghöhe zu Zielen würden. Dem Bericht zufolge hoffen die Strategen in Washington, dass durch eine solche Strategie am Ende Verhandlungen mit den Taliban erleichtert oder überhaupt erst ermöglicht würden.

Wie steht die deutsche Regierung zur gezielten Tötung?

Für Deutschland und andere Isaf-Nationen könnten die Kill-Missionen noch Probleme bringen. So jagt seit Herbst 2009 eine US-Spezialeinheit auch im deutschen Nordsektor Taliban. Die Task Force 373, die mittlerweile unter dem Namen 3-10 agiert, hat schon Dutzende Verdächtige getötet - doch noch immer ringt die Bundesregierung darum, wie sie mit ihren Einsätzen umgehen soll. Sowohl Kanzlerin Angela Merkel als auch Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg schweigen zur TF 373. Guttenberg weiß zwar, dass die Bundeswehr ohne den Beistand der Eliteeinheiten gegen die Taliban kaum noch bestehen kann. Doch öffentlich loben will er die gezielten Tötungen nicht, dafür ist das Thema in der Öffentlichkeit zu heiß.

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Gefechtszone Afghanistan: Bilder eines Krieges

Die Frage ist, ob die Regierung noch lange auf dieser Position beharren kann. Spätestens durch die WikiLeaks-Enthüllung von weitgehend geheimen Militärdokumenten und durch SPIEGEL-Recherchen ist klar, wie die Task Force im deutschen Gebiet agiert. Die Opposition erwägt, Guttenberg schon in der kommenden Woche für eine Sonderunterrichtung der Verteidigungspolitiker des Bundestags nach Berlin zu zwingen. Es soll vor allem darum gehen, welche Taliban Deutschland auf die Fahndungsliste der Isaf geschrieben hat und was mit ihnen passiert ist (mehr dazu...).

Dass die Taliban allerdings nicht die einzigen Probleme der Isaf in Afghanistan sind - auch das hat Petraeus in seiner Order klargemacht. In ihr findet sich als neuer Ansatz auch die offene Aufforderung, Informationen über korrupte Politiker und Regierungsmitglieder weiterzugeben. Der US-General zitiert dabei die Ankündigungen des afghanischen Präsidenten Hamid Karzai, der auf einer internationalen Konferenz in Kabul kürzlich versprach, er werde sich der Bekämpfung der Vetternwirtschaft voll verschreiben. Intern hat Petraeus inzwischen die Anti-Korruptions-Abteilung noch einmal verstärkt. Sie soll Beweise liefern und so Prozesse gegen bestechliche Würdenträger ermöglichen.

Wie Petraeus' Weisung bei seinen Männern und Frauen ankommt, ist schwer abzusehen. Nie zuvor sind in den vergangenen neun Kriegsjahren mehr Isaf-Soldaten gefallen als im Juni und Juli, insgesamt fast 200. Politisch wird der Konflikt zusehends zum Alptraum für Obama - er wird dieses Problem nicht mehr loswerden. Er hat diesen Krieg schließlich zu seinem Krieg erklärt.

Obama: Unsere Ziele sind erreichbar

Am Sonntag verteidigte er den Einsatz der US-Armee. Die gesteckten Ziele seien "bescheiden" und könnten verwirklicht werden, sagte er dem Fernsehsender CBS. "Was wir tun wollen ist schwierig, sehr schwierig, aber unser Ziel ist bescheiden", sagte Obama. Es gehe nicht darum, Afghanistan in eine perfekt funktionierende Demokratie nach westlichem Vorbild zu verwandeln. Vielmehr solle verhindert werden, dass Terroristen von der Region aus agieren, Trainingslager aufbauen und Anschläge gegen die USA planen könnten. "Das kann uns gelingen", sagte er. "Wir können Afghanistan ausreichend stabilisieren." Obama versicherte, er würde die US-Soldaten sofort aus dem Land abziehen, wenn er den Einsatz nicht für unerlässlich für die Sicherheit der USA halte: "Ich muss die Briefe an die Angehörigen unterschreiben, die einen von ihnen geliebten Mensch verloren haben."

mit Material von AFP

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Forum - Ist der Afghanistankrieg noch zu gewinnen?
insgesamt 4924 Beiträge
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1. Wie oft soll dieser Krieg
Gandhi, 25.07.2010
Zitat von sysopFast 92.000 US-Dokumente über den Afghanistan-Krieg sind an die Öffentlichkeit gelangt. Sie enthüllen die wahre Dimension des Militäreinsatzes - das Wirken der amerikanischen Task Force 373, die Probleme der Bundeswehr, die Zusammenarbeit pakistanischer Geheimdienstler mit den Taliban. Kann der Westen den Krieg am Hindukusch noch gewinnen?
denn noch gewonnen werden? Wie oft sollen wir uns denn noch anhoeren muessen, dass jetzt die entscheidenden 6 Monate kommen? Dass, wenn "wir" alles richtig machen, der Krieg dann gewonnen ist. Ich kann es schon gar nicht mehr hoeren. Das Einzige, was diesen Krieg beendet, ist ein Ereignis, bei dem eine grosse Menge Soeldner sich aus dieser Welt verabschieden. Dann wird der politische Druck so gross, dass das Gerede davon, dass Freiheit und Demokratie in Afghanistan die Opfer wert sind, untergeht im Protest. Die Afghanen sollen ihren eigenen Weg gehen, ihre eigenen Probleme loesen. Von aussen koennen deren Probleme auch nicht in 10 oder 20 Jahren geloest werden.
2. Titel
ayamo, 25.07.2010
Plain and simple? Ein militärischer Sieg? Auf gar keinen Fall. Irgendein schaler Verhandlungsfrieden mit den Taliban wäre allerdings auch nicht ideal, da diese sich nicht an solche Verträge/Vereinbarungen halten.
3.
kleenermann 25.07.2010
Zitat von sysopFast 92.000 US-Dokumente über den Afghanistan-Krieg sind an die Öffentlichkeit gelangt. Sie enthüllen die wahre Dimension des Militäreinsatzes - das Wirken der amerikanischen Task Force 373, die Probleme der Bundeswehr, die Zusammenarbeit pakistanischer Geheimdienstler mit den Taliban. Kann der Westen den Krieg am Hindukusch noch gewinnen?
Wie oft soll diese Frage noch gestellt werden? Nein, man kann ihn nicht gewinnen.
4. Wo ist der Aha-Effekt?
edgarzander 25.07.2010
Zitat von sysopFast 92.000 US-Dokumente über den Afghanistan-Krieg sind an die Öffentlichkeit gelangt. Sie enthüllen die wahre Dimension des Militäreinsatzes - das Wirken der amerikanischen Task Force 373, die Probleme der Bundeswehr, die Zusammenarbeit pakistanischer Geheimdienstler mit den Taliban. Kann der Westen den Krieg am Hindukusch noch gewinnen?
Enthüllungen? Ich hätte mir da ein bischen mehr erwartet und war nach dem Durchlesen des Artikels irgendwie enttäuscht. Ist doch alles inzwischen mehr oder weniger bekannt...
5. red herring
machorka-muff 25.07.2010
der westen kann und braucht in afghanistan nicht zu gewinnen: abmarsch! die sache mit der enthüllung brisanter kriegsdokumente riecht faul - wahrscheinlich der nächste verarschungs coup der cia.
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Karzai und Afghanistan
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Hamid Karzai
AFP
Hamid Karzai ist der derzeit amtierende Präsident Afghanistans. Nach der ersten Phase des Afghanistan-Kriegs hatten ihn die USA und die Uno auf der Petersberger Afghanistan-Konferenz im Dezember 2001 als Regierungschef einer afghanischen Interimsregierung durchgesetzt. Die Loya Jirga wählte Karzai 2002 zum Präsidenten einer Übergangsregierung, und nach Verabschiedung einer neuen Verfassung bestimmten ihn die Afghanen 2005 in direkter Wahl zu ihrem Präsidenten. Durch den Einfluss der Warlords blieb Karzais Macht jedoch beschränkt. Zuletzt verlor er auch die Unterstützung der USA.

Hamid Karzai wurde 1957 in Kandahar geboren. Er gehört dem mächtigen Paschtunen-Stamm der Popalzai an, der mehrere afghanische Könige hervorbrachte. Karzai studierte in Indien und hielt sich immer wieder in den USA auf. Zusammen mit den Mudschahidin kämpfte er in den achtziger Jahren gegen die sowjetische Besetzung Afghanistans . Aus dem Exil in Pakistan unterstützte Karzai die Taliban zunächst, wandte sich dann aber gegen das Regime, dem auch die Ermordung seines Vaters zugeschrieben wird. Nach Beginn der amerikanischen Militäraktion in Afghanistan kehrte Karazi 2001 in seine Heimat zurück und stellte sich an die Spitze der Anti-Taliban-Bewegung in der Region Kandahar.

Präsidentschaftswahlen
dpa
Am 30. August 2009 wählten die Afghanen ihren neuen Präsidenten. Doch es kam zu massiven Fälschungen, insbesondere zugunsten Karzais. Die Auszählungsergebnisse in 210 Wahllokalen wurden anschließend für ungültig erklärt. Karzai, der sich zuvor als Sieger gesehen hatte, verfehlte nach dem um manipulierte Stimmen bereinigten Endergebnis die absolute Mehrheit: Er erreichte nur 49,67 Prozent der Stimmen.

Eine Stichwahl zwischen Karzai und Ex-Außenminister Abdullah Abdullah sollte die Entscheidung bringen. Doch der Herausforderer zog seine Kandidatur zurück mit der Begründung, es könne wie im ersten Durchgang erneut zu Unregelmäßigkeiten kommen. Die afghanische Wahlkommission rief Karzai daraufhin erneut zum Präsidenten aus.

Isaf-Einsatz
DDP
Nach Beginn des Afghanistan-Kriegs 2001 und dem Sturz der radikal-islamischen Taliban beschloss der Uno-Sicherheitsrat , eine internationale Schutztruppe im Land ( Isaf ) einzusetzen. Sie soll den Wiederaufbau Afghanistans zu einer Demokratie absichern, auch indem sie zivile Wiederaufbauteams (PRTs) schützt, von denen derzeit 26 tätig sind.

Der Einsatz war zunächst auf die Hauptstadt Kabul und deren Umgebung beschränkt und wurde bis 2006 auf das ganze Land ausgeweitet. Seit 2003 führt die Nato die Isaf. Derzeit gehören ihr mehr als 119.000 Soldaten aus 46 Nationen an, darunter auch aus Nicht-Nato-Staaten wie Australien und Neuseeland.
Deutschland übernahm 2006 das Isaf-Kommando für den Norden Afghanistans. 2007 bestellte die Bundeswehr sechs Aufklärungsflugzeuge vom Typ Tornado ab, die Luftbilder aus ganz Afghanistan für Isaf liefern. Die Bundesrepublik stellt derzeit mit mehr als 4000 Soldaten die drittgrößte Truppe nach den USA und Großbritannien.

Probleme in Afghanistan
AFP
Da die Taliban inzwischen wieder an Stärke gewonnen haben, nehmen die militärischen Auseinandersetzungen zu. Besonders hart umkämpft ist der Osten des Landes, wo die meisten US-Soldaten stationiert sind. Die schwer kontrollierbaren Stammesgebiete Pakistans gelten als Rückzugsgebiet und Nachschubbasis der Taliban.

Die Stabilisierung Afghanistans wird durch Korruption, die bis in höchste Regierungskreise verbreitet ist, sowie durch Drogenproduktion und -schmuggel erschwert.

Opium-Wirtschaft
REUTERS
Obgleich die afghanische Übergangsregierung unter Karzai im Januar 2002 den Schlafmohnanbau verboten hat, ist der Drogenanbau rasch wieder zum dominierenden Wirtschaftszweig Afghanistans geworden. Das Land ist der weltweit größte Produzent von Rohopium .

Mit Einnahmen aus dem Drogenschmuggel finanzieren die Taliban ihren Kampf gegen Karzais Regierung und die ausländischen Truppen. Die Bekämpfung ist problematisch, weil viele Menschen von dem Handel leben. Isaf -Soldaten sind inzwischen befugt, gegen Drogenhändler vorzugehen und Laboratorien zu zerstören, in denen Schlafmohn zu Opium verarbeitet wird.

Afghanistan-Krieg
REUTERS
Der Afghanistan-Krieg der USA und ihrer Verbündeten war die erste große militärische Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 . Er richtete sich sowohl gegen das Terrornetzwerk al-Qaida , das für die Anschläge verantwortlich gemacht wird, als auch gegen das seit Mitte der neunziger Jahre in Afghanistan herrschende islamisch-fundamentalistische Taliban -Regime.

Die Taliban wurden bezichtigt, Osama Bin Laden und andere hochrangige Mitglieder von al-Qaida zu unterstützen und zu beherbergen.

Die erste Kriegsphase endete mit dem Fall der Hauptstadt Kabul und der Provinzhauptstädte Kandahar und Kunduz im November und Dezember 2001. Auf der Petersberger Afghanistan-Konferenz im Dezember 2001 wurde eine Interimsregierung unter Präsident Hamid Karzai eingesetzt und die Einberufung einer verfassunggebenden Loya Jirga beschlossen. Gleichzeitig erteilte der Uno-Sicherheitsrat den Nato-Staaten und mehreren Partnerländern das Isaf -Mandat zur Unterstützung des Wiederaufbaus.


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