Wiederaufbau: Geber sagen Jemen 5 Milliarden Euro an Hilfen zu

Der krisengeplagte Jemen erhält Hilfen seiner Nachbarn. Eine Geberkonferenz der Weltbank sagte dem Land Hilfen über 5 Milliarden Euro zu. Das meiste Geld kommt aus Saudi-Arabien.

Riad/Washington - Der Jemen soll 6,4 Milliarden Dollar (rund 5,1 Milliarden Euro) an internationalen Hilfen erhalten. Darauf einigten sich die Teilnehmer einer Geberkonferenz am Dienstag in der saudi-arabische Hauptstadt Riad. Größter einzelner Spender ist Saudi-Arabien, das Hilfsgelder in Höhe von 3,25 Milliarden Dollar zusagte, wie die Weltbank bekanntgab. Davon habe die Zentralbank in Jemen bereits eine Milliarde erhalten.

Der jemenitische Planungsminister Mohammed al-Saadi legte den Teilnehmern einen Entwicklungs- und Stabilisierungsplan für 2012 bis 2014 vor. 2014 soll es Wahlen geben. Die Zusagen blieben unter den Erwartungen der Regierung in Sanaa, die sich ursprünglich knapp 12 Milliarden Dollar an Hilfen erhofft hatte.

Das Armenhaus im Süden der Arabischen Halbinsel leidet an den Folgen eines monatelangen, zum Teil blutigen Machtkampfs, an dessen Ende Langzeitherrscher Ali Abdullah Salih zurücktreten musste. Darüber hinaus wird der Jemen von ethnisch-konfessionellen Aufständen geplagt. Im Osten und Süden des Landes haben örtliche Ableger des Terrornetzes al-Qaida mehrere Landstriche und Städte unter ihre Kontrolle gebracht.

Die USA stellen nach eigenen Angaben 345 Millionen Dollar für Sicherheit, humanitäre und Entwicklungsprogramme zur Verfügung.

Schuldenerlass für Ägypten

Auch ein anderes arabisches Land profitiert von finanziellen Zusagen der Amerikaner. Die USA wollen nach einem Bericht der "New York Times" Ägypten Schulden in Höhe von einer Milliarde Dollar (gut 795 Millionen Euro) erlassen. Eine entsprechende Vereinbarung mit der neuen Regierung in Kairo stehe kurz bevor, berichtete die Zeitung am Dienstag unter Berufung auf Washingtoner Regierungsbeamte. Ägyptens neuer Präsident Mohammed Mursi wird am 23. September zu seinem ersten Besuch als Staatschef in den USA erwartet.

Der Schuldenerlass sei Teil eines amerikanischen und internationalen Hilfspakets zur Stärkung des Übergangs zur Demokratie in dem arabischen Land. Darüber hinaus unterstütze die US-Regierung auch einen Kredit über 4,8 Milliarden Dollar, den der Internationale Währungsfonds (IWF) zurzeit mit der ägyptischen Führung aushandele.

fab/dpa/Reuters

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insgesamt 7 Beiträge
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1. wie sinnlos
ziegenzuechter 04.09.2012
Zitat von sysopDer krisengeplagte Jemen erhält Hilfen seiner Nachbarn. Eine Geberkonferenz der Weltbank sagte dem Land Hilfen über 5 Millionen Euro zu. Das meiste Geld kommt aus Saudi-Arabien. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,853929,00.html
praktisch die gesammte bevoelkerung des jemen ist ab mittags voll auf kath (rauschdroge) und beschaeftigt sich mit chillen und palavern. diese 5 mrd sind wie perlen vor die saeue werfen.
2. Völlig daneben
TheGrinder 04.09.2012
Zitat von ziegenzuechterpraktisch die gesammte bevoelkerung des jemen ist ab mittags voll auf kath (rauschdroge) und beschaeftigt sich mit chillen und palavern. diese 5 mrd sind wie perlen vor die saeue werfen.
Ihr "Beitrag" zeugt von völliger Unkenntnis des Landes und seiner Bevölkerung! Die allermeisten Jemeniten, die ich auf diversen Reisen im Land kennenlernen durfte, sind hart arbeitende Menschen mit oftmals 2-3 Jobs, um ihre Familie ernähren zu können! Im Übrigen können Sie doch sicherlich erklären, warum Geschäfte, Banken, Museen etc. teilweise bis in den späten Abend geöffnet haben, wenn doch angeblich "praktisch die gesamte Bevölkerung" ab "mittags voll auf kath" ist. Widmen Sie sich in Zukunft besser dem Züchten von Ziegen, anstatt über Menschen und Länder zu urteilen, von denen Sie offensichtlich keine Ahnung haben.
3. voellig daneben
ziegenzuechter 04.09.2012
Zitat von TheGrinderIhr "Beitrag" zeugt von völliger Unkenntnis des Landes und seiner Bevölkerung! Die allermeisten Jemeniten, die ich auf diversen Reisen im Land kennenlernen durfte, sind hart arbeitende Menschen mit oftmals 2-3 Jobs, um ihre Familie ernähren zu können! Im Übrigen können Sie doch sicherlich erklären, warum Geschäfte, Banken, Museen etc. teilweise bis in den späten Abend geöffnet haben, wenn doch angeblich "praktisch die gesamte Bevölkerung" ab "mittags voll auf kath" ist. Widmen Sie sich in Zukunft besser dem Züchten von Ziegen, anstatt über Menschen und Länder zu urteilen, von denen Sie offensichtlich keine Ahnung haben.
leider tragen banken und museen aber nicht gerade dazu bei, dass man was zu beissen hat. wenn sie ihre augen vor der tatsache verschliessen wollen, dass fast das gesamte suesswasser zur kathproduktion verwendet wird, statt um lebensmittel herszustellen, bitte. das wird ihnen aber so ziemlich jede ngo bestaetigen. auch das auswaertige amt nennt die kathproduktion und konsum als groesstes hindernis bei der entwicklung. wittmen sie sich in zukunft besser dem grinden, vonwas auch immer, anstatt ueber menschen und laender zu urteilen, die sie als ueberheblicher westlicher tourist durch ihre rosarote brille wahrgenommen haben.
4.
Jochen Binikowski 04.09.2012
Endlich mal eine gute Nachricht: Geberkonferenz für einen failed state bei der wir nicht den Löwenanteil blechen müssen.
5. ...rausgeworfenes Geld
hlschorsch 05.09.2012
Der Vorposter hat recht. In ein paar Jahren geht in Sanaa sowieso das Wasser aus, weil die Grundwasservorräte erschöpft sind und das meiste Wasser über nicht kontrollierbare Pumpen in die Kat Produktion geht. Gut, dass es nicht unser Geld ist.
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