Westjordanland Palästinenser von israelischen Soldaten getötet

Der Mann soll mit einem Messer einen Kontrollposten bedroht haben und wurde erschossen. Im Dezember war es bereits zu Toten auf beiden Seiten gekommen. Die Lage schien sich beruhigt zu haben - offenbar nur kurzzeitig.

Israelische Soldaten in der Nähe von Bethlehem, Westjordanland (Symbolbild)
AFP

Israelische Soldaten in der Nähe von Bethlehem, Westjordanland (Symbolbild)


Israelische Soldaten haben einen Palästinenser im besetzten Westjordanland getötet. Die israelischen Streitkräfte hätten südlich der Stadt Nablus das Feuer auf den Mann eröffnet, erklärte das palästinensische Gesundheitsministerium.

Zuvor hatte bereits die israelische Armee mitgeteilt, sie habe in der Gegend einen mit einem Messer bewaffneten Angreifer "neutralisiert". Dabei wurde nicht präzisiert, ob der in der Mitteilung als "Terrorist" bezeichnete Mann verletzt oder getötet wurde. Der Angreifer sei mit einem Messer auf einen Soldaten an einem Kontrollposten losgegangen, erklärte die Armee. Ein anderer Soldat habe daraufhin das Feuer eröffnet.

Im Westjordanland war die Gewalt im Dezember eskaliert, nachdem drei Israelis bei zwei Angriffen getötet worden waren. Es folgten Razzien der israelischen Sicherheitskräfte und gewaltsame Zusammenstöße. Israelische Soldaten erschossen bei Protesten einen palästinensischen Demonstranten. Zuletzt beruhigte sich die Lage aber wieder.

sth/AFP/Reuters



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cum infamia 22.01.2019
1. Überschrift
.. das ist doch inzwischen eine Normalität...
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