Westjordanland Sicherheitskräfte töten drei Attentäter in Hebron

Israelische Sicherheitskräfte haben im Westjordanland drei Palästinenser erschossen. Die Männer hatten zuvor auf Passanten geschossen und ein Militärfahrzeug angegriffen.


Drei Palästinenser haben Anschläge in der Stadt Hebron im Westjordanland verübt und sind danach von israelischen Sicherheitskräften erschossen worden. Zwei der Männer hätten zuvor in der israelischen Siedlung Kiriat Arba an einer Bushaltestelle das Feuer auf Passanten eröffnet, sagte eine Sprecherin der israelischen Armee. Ein Soldat wurde den Angaben zufolge bei dem Attentat verletzt.

Kurz darauf habe der dritte Mann sein Auto gegen ein Militärfahrzeug gerammt. "Soldaten reagierten auf die unmittelbare Gefahr und erschossen den Angreifer", sagte die Sprecherin. Insgesamt seien vier israelische Soldaten seien verletzt worden.

Seit vergangenem Oktober wurden in Israel und den palästinensischen Gebieten bei politisch motivierten Gewalttaten 29 Israelis, zwei US-Bürger, ein Eritreer, ein Sudanese und rund 200 Palästinenser getötet. Bei der Mehrzahl der palästinensischen Opfer handelt es sich um Attentäter.

brk/dpa



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