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Nach Festnahme in Wien: Oligarch darf gegen 125 Millionen Euro die Haft verlassen

Oligarch Dmitrij Firtasch: FBI ermittelte acht Jahre gegen ihn wegen Bestechung Zur Großansicht
DPA

Oligarch Dmitrij Firtasch: FBI ermittelte acht Jahre gegen ihn wegen Bestechung

Er war auf Bitten des FBI in Wien festgenommen worden, nun kommt der Oligarch aus der Ukraine wohl auf Kaution frei. Gegen 125 Millionen Euro darf Dmitrij Firtasch das Gefängnis verlassen. Das ist die höchste Kaution der österreichischen Rechtsgeschichte.

Wien - Acht Jahre lang hatte das amerikanische FBI gegen den ukrainischen Oligarchen ermittelt, am Donnerstag wurde er in Wien verhaftet. Nun könnte sich Dmitrij Firtasch für 125 Millionen Euro freikaufen. Das wäre die höchste Kautionssumme, die in Österreich je gezahlt wurde. Mit dem politischen Umsturz in der Ukraine hatte die Verhaftung laut Behördenangaben nichts zu tun.

Der unter Korruptionsverdacht stehende 48-jährige Unternehmer dürfte nach der Zahlung lediglich das Gefängnis verlassen. In Österreich müsste er aber bleiben. Käme Firtasch frei, so müsse er sich an seinem bekannten Wohnort in Wien-Wieden aufhalten oder einen anderen Wohnsitz sofort melden, berichtet das Nachrichtenportal "Vienna Online". Firtasch solle noch am Dienstag auf freien Fuß gesetzt werden, sagte eine Gerichtssprecherin der Nachrichtenagentur Reuters.

Der Unternehmer wird der Bestechung und Bildung einer kriminellen Vereinigung verdächtigt. Deswegen fordert die US-Regierung von Österreich die Auslieferung. Eine Entscheidung darüber steht noch aus und könnte einige Wochen dauern. Firtasch soll vor einem Bundesgericht in Chicago wegen Korruption bei Auslandsgeschäften angeklagt werden. Das hatten US-Staatsanwälte in der vergangenen Woche mitgeteilt. Die US-Bundespolizei FBI hatte laut Bundeskriminalamt Wien seit 2006 gegen den Ukrainer ermittelt.

Firtasch gilt als einer der reichsten Ukrainer und verfügte insbesondere während der Amtszeit des abgesetzten Präsidenten Wiktor Janukowitsch über großen Einfluss. Unter anderem pflegt er enge Kontakte zu Russland und ist im Gas-, Chemie-, Medien- und Bankengeschäft tätig. Der Multimilliardär ist als Teilhaber der Firma RosUkrEnergo bekannt, die den Gashandel zwischen der Ukraine und Russland kontrollierte.

vek/Reuters

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1. doppelt
gundi 18.03.2014
hält besser? "Firtasch gilt als einer der reichsten Ukrainer und verfügte insbesondere während der Amtszeit des abgesetzten Präsidenten Viktor Janukowitsch über großen Einfluss. Er ist einer der reichsten Ukrainer. Während der Amtszeit des abgesetzten Präsidenten Viktor Janukowitsch verfügte er über hohen Einfluss. "
2. Die österreichischen A.. kriecher
redbayer 18.03.2014
in voller Aktion. Wenn sie nur irgend etwas machen können was den Deutschen und Amerikanern gefällt, dann machen sie es. Frau Merkel wird es schon danken.
3. macht doch überhaupt keinen Sinn
der:thomas 18.03.2014
Eine Kaution macht nur dann sinn, wenn der Verlust existenzbedrohend - wenn nicht vernichtend ist. Wer aber hunderte Millionen - wenn nicht Milliarden - auf der Seite hat, da ist der Zweck auch bei 100, 200 Mio verfehlt. Sollte eigentlich auch Juristen einleuchten
4. Geld
fritze28 18.03.2014
regiert die Welt. Leider. einem normalbürger wäre man nicht so entgegen gekommen. grausame welt
5. Klitschko's Unterstützer?
pikeaway 18.03.2014
Zitat von gundihält besser? "Firtasch gilt als einer der reichsten Ukrainer und verfügte insbesondere während der Amtszeit des abgesetzten Präsidenten Viktor Janukowitsch über großen Einfluss. Er ist einer der reichsten Ukrainer. Während der Amtszeit des abgesetzten Präsidenten Viktor Janukowitsch verfügte er über hohen Einfluss. "
Warum darf er...? "Laut dem Spiegel habe Achmetow von den USA und anderen europäischen Mächten unmissverständliche Signale erhalten, worauf er begonnen habe, Arseni Jazenjuk zu unterstützen, während Firtasch sich Klitschko zuwandte..." https://www.wsws.org/de/articles/2014/03/13/olig-m13.html
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