Russland Wladimir Putin für neue Amtszeit vereidigt

Putin, die vierte: Russlands Präsident hat den Amtsschwur abgelegt. Bei der prunkvollen Zeremonie im Kreml war auch ein deutscher Freund dabei: Gerhard Schröder.

Wladimir Putin
REUTERS/ Sputnik/ Kremlin

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Die Gardisten salutierten stramm, Wladimir Putin lief durch das prunkvolle Ambiente des Kremls und wurde von der ausgewählten Öffentlichkeit begrüßt - darunter Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD). Dann legte Wladimir Putin seinen Amtseid ab und versprach, "dem Volk treu zu dienen". Am Ende seiner Rede feuerte das Militär Salutschüsse vor den Kremlmauern ab.

Zu der Zeremonie im Kreml in Moskau waren nach offiziellen Angaben 5000 Gäste geladen. Der 65-Jährige beherrscht die russische Politik seit 18 Jahren. Als Staatschef geht er in seine vierte Amtszeit, die bis 2024 dauern wird, bevor er laut Verfassung ausscheiden muss.

Bei der Präsidentenwahl im März hatte die Wahlbehörde Putin ein Rekordergebnis von knapp 77 Prozent der Stimmen zugesprochen. Überschattet wird die Amtseinführung von der Gewalt, mit der die russische Polizei am Samstag Kundgebungen von Regierungsgegnern aufgelöst hat.

Landesweit wurden etwa 1600 Anhänger des Oppositionellen Alexej Nawalny festgenommen. Die meisten wurden wieder freigelassen. Doch das Bürgerrechtsportal OVD-Info zählte am Montag immer noch Dutzende Demonstranten in Gewahrsam.

Video: Der unauffällige Präsident - Putin im Jahr 2000

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dop/dpa



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