Russland Putin glaubt nicht an Trumps angebliche Kontakte zu Prostituierten

Russlands Präsident Wladimir Putin glaubt nicht, dass sich der künftige US-Präsident Trump mit Moskauer Prostituierten eingelassen hat - auch wenn er sie "natürlich" für "die besten der Welt" hält.


Russlands Präsident Wladimir Putin hält angebliche Kontakte des künftigen US-Präsidenten Donald Trumps zu Moskauer Prostituierten für unwahrscheinlich. Die wilden Sexvorwürfe gegen Trump, die ein britischer Ex-Agent im Auftrag von Trump-Gegnern in einem Dossier gesammelt haben sollen, nannte Putin "Fake News".

Trump sei "ein erwachsener Mann, und einer, der über Jahre die Organisation von Schönheitswettbewerben mit organisiert hat und dabei mit den schönsten Frauen der Welt zusammentraf", so Putin. Darum sei es für ihn kaum vorstellbar, dass Trump sich in Moskau mit Prostituierten eingelassen habe. "Sie sind natürlich die besten der Welt", zitiert die russische Nachrichtenagentur Interfax den Kreml-Chef.

US-Medien hatten in der vergangenen Woche berichtet, dass Geheimdiensten bislang nicht überprüftes Material vorliege, mit dem Trump mit sexuellen Eskapaden erpressbar gemacht werden solle. Dem Dossier zufolge soll der russische Geheimdienst FSB Trump bei angeblichen Sexspielen gefilmt haben.

Putin sagte am Dienstag auch, er habe Trump noch nie persönlich getroffen, und bislang sei auch kein Treffen geplant. "Ich weiß nicht, was er auf der internationalen Bühne machen wird. Deshalb habe ich weder Grund, ihn anzugreifen, ihn für etwas zu kritisieren noch ihn für irgendwas in Schutz zu nehmen."

cht/dpa/Reuters

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