Treffen mit Putin in Sankt Petersburg Macron fordert "gemeinsame Initiativen" mit Moskau

Der Ukrainekonflikt, der Krieg in Syrien, die Iran-Krise: Frankreichs Präsident Macron und Kremlchef Putin hatten viel zu besprechen bei ihrem Treffen. Beide bekräftigten den Willen zur Zusammenarbeit.

Wladimir Putin und Emmanuel Macron
AFP

Wladimir Putin und Emmanuel Macron


Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron ist gemeinsam mit seiner Frau Brigitte nach Russland gereist. Der russische Präsident Wladimir Putin hat ihn in St. Petersburg zu einem Gespräch über internationale Krisen empfangen.

Der Kreml-Chef lobte das bilaterale Verhältnis beider Länder. "Die Beziehungen entwickeln sich ungeachtet aller Schwierigkeiten", sagte er. Macron sprach die Krisen an, an deren Lösung Frankreich und Russland als ständige Mitglieder des Uno-Sicherheitsrates gemeinsam arbeiten sollten. Vor allem: die Konflikte in der Ukraine, Syrien, und jenen mit Iran. Er forderte ein abgestimmtes Vorgehen bei der Beilegung dieser internationalen Krisen, sprach von "gemeinsamen Initiativen".

Das Gespräch im Konstantinpalast nahe St. Petersburg war der Auftakt zu einem mehrtägigen Russland-Besuch des französischen Staatschefs. Russische und französische Firmen wollen auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg mehrere Verträge schließen. Am Freitag wollen Putin und Macron zu den Teilnehmern sprechen.

dop/AFP/dpa



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