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Friedenseinsatz: Uno-Rat stimmt für Blauhelm-Mission in Zentralafrika

Rebellen im Norden Banguis: Die Uno will Blauhelm-Soldaten nach Zentralafrika schicken Zur Großansicht
DPA

Rebellen im Norden Banguis: Die Uno will Blauhelm-Soldaten nach Zentralafrika schicken

Grünes Licht für Blauhelme in Zentralafrika: Die Uno will knapp 12.000 Soldaten in den Krisenstaat entsenden. Die ehemalige französische Kolonie wird seit rund einem Jahr von Gewalt und Unruhen erschüttert.

Der Uno-Sicherheitsrat hat am Donnerstag für die Friedensmission in der Zentralafrikanischen Republik gestimmt. Die von Frankreich eingereichte, einstimmig angenommene Resolution sieht die Entsendung von 10.000 Soldaten und 1800 Polizisten in das krisengeplagte Land vor.

Unruhen und Gewalt zwischen christlichen und muslimischen Bevölkerungsgruppen stehen in der ehemaligen französischen Kolonie seit einem Jahr an der Tagesordnung. Die Blauhelme sollen nun dabei helfen, das Land zu befrieden und zu stabilisieren. Ihre Aufgabe ist es, Zivilisten zu schützen und der Übergangsführung bei der Organisation von Wahlen zu helfen.

Start der Mission soll am 15. September sein. Die Blauhelme sollen 6000 Soldaten der Afrikanischen Union sowie 2000 französische Soldaten ablösen, die bereits in Zentralafrika stationiert sind.

Um die Lage vor Ort zu befrieden, brauche Zentralafrika die Unterstützung französischer Truppen, twitterte die US-Botschafterin bei der Uno, Samantha Power. Auch ihr britischer Kollege Mark Lyall Grant begrüßte das Votum im Sicherheitsrat via Twitter.

Mitte März hatte auch die Bundesregierung ihre Hilfe für Zentralafrika zugesagt: Aus einem Afrika-Strategiedokument des Entwicklungsministeriums ging hervor, dass zahlreiche neue Projekte geplant sind. Unter anderem sollen zehn Berufsbildungszentren für ländliche Entwicklung, hundert neue deutsch-afrikanische Partnerschaften von Schulen, Hochschulen, Vereinen, Kirchengemeinden und Kommunen auf den Weg gebracht werden. Insgesamt will die Bundesregierung ihre Entwicklungshilfe für Afrika um 100 Millionen auf mindestens 1,3 Milliarden Euro jährlich aufstocken.

vek/AP/AFP

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1.
ehf 10.04.2014
Tja, das ist das große Problem mit Afrika und seiner Bevölkerung. Außer mit der machete oder Kalaschnikov herumballern und sich hirnlos drauflos zu vermehren haben diese Leute doch allesamt nichts drauf.
2. Blauhelme ja, aber woher?
mat_yes 10.04.2014
Das Problem von afrikanischen, also örtlichen Blauhelmen, wurde vor wenigen Monaten in der ARD bereits ausreichend dokumentiert. Auch Vorgesetzte aus, so genannten entwickelten Ländern, wie Europa werden die Verhaltensweisen der lokalen und regionalen Truppen nicht ändern! Es sollten immer Tuppen von anderen Kontinenten aus entwickelten Kulturen sein. Dann bin auch ich für den Einsatz. Wenn aber Maffia-ähnliche Systeme von Vergewaltigung und Prostitution durch Blauhelme entstehen ist niemandem geholfen.
3. Sie sollten jedem Soldaten
JKStiller 10.04.2014
noch Joseph Conrads "Herz der Finsternis" mitgeben und auf dem Flug Colonel Kurtz' Monolog über Moral und Terror in Endlosschleife laufen lassen.
4. Nachfragen..
rwk 11.04.2014
..warum hier eigentlich Unruhen herrschen! Die RCA wurde meist von Dikdatoren "geführt" und die Bevölkerung lebte nicht so schlecht. Bis die Islamisten einsickerten und ihre Gesetze den Leuten aufzwingen wollten.Auch hier ist wieder der Islam die Denkrichtung die Probleme und Misere schaffen. Da ich jahrelang nur eine Tagesreise von Bangui weg im Ex. Belg-Kongo lebte, war es möglich die Situation zu verfolgen.
5. Was gibt es dort zu holen?
danielkrautk 11.04.2014
GLaubt doch keiner das Blauhelmtruppen nur für "Friedens-Demokratiezwecke" dahin gekarrt werden sollen. Gibts dort Gold, Edelmetalle, Rohstoffe, Uranvorkommen? Was wird es wohl sein. Wenn man einmal verstanden hat wie Politiker (Regierende) ticken. dann weiß man, das dies nicht ohne Hintergedanken getan wird.
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