Berlin - Die Firma unter Leitung der früheren Berliner Finanzsenatorin Annette Fugmann-Heesing (SPD) soll durch Privatisierungen zusätzliche Geldquellen für den Wehretat erschließen, hat aber bisher nur vage Konzepte vorgelegt. Scharping will ihr noch bis Januar "Zeit zum Nachdenken" geben, dann müssten endlich greifbare Ergebnisse her und "Butter bei die Fische".
Hat bis Januar "Zeit zum Nachdenken": Annette Fugmann-Heesing
Die Industrie-Kritik kommt Scharping höchst ungelegen. Er hat für kommenden Mittwoch den Bundeskanzler und rund 500 Wirtschaftsvertreter - vom Konzernboss bis zum Mittelständler - zu einer großen Konferenz nach Berlin eingeladen. Anlass ist der erste Jahrestag der Unterzeichnung einer Rahmenvereinbarung mit dem Titel "Innovation, Investition und Wirtschaftlichkeit in der Bundeswehr".
Will greifbare Ergebnisse von der GEBB: Rudolf Scharping
Scharpings Jubiläumsfeier soll inklusive eines Vortrags der GEBB-Chefin Fugmann-Heesing rund fünf Stunden dauern. Weil aber kaum konkrete Ergebnisse präsentiert werden können, sind allein für die mittägliche Büffett-Pause zwei Stunden veranschlagt.
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