München - Nach den ersten Funden fehlerhaft deklarierter Würste vor einigen Tagen seien jetzt elf weitere Wurstwaren getestet worden, die Rindfleisch enthalten. Das sagte der Präsident des Landesuntersuchungsamtes für das Gesundheitswesen Südbayern (LUA), Peter Moritz. Laut Etikett hätte in der Ware kein Rindfleisch sein dürfen. Damit seien in Bayern von bislang 25 untersuchten Wurstproben 15 positiv und zehn negativ gestestet worden. Die Namen der falsch ausgezeichneten Produkte wollte Moritz nicht nennen. "Der vorläufige Eindruck ist, dass Produkte mit Haltbarkeitsdaten nach dem 11. Januar tatsächlich rindfleischfrei sind", sagte er. Am Mittwoch waren in Bayern insgesamt vier Fälle bekannt geworden, in denen als rindfleischfrei bezeichnete Wurst Rindfleisch enthielt. Dabei handelte es sich um "Delikatess Wiener" mit den Haltbarkeitsfristen 27., 28. und 29. Dezember sowie "Käsewürstchen" der Fleischwarenfabrik Höll in Illingen an der Saar.
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