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19.05.2002
 

Bush-Besuch

Alle Fenster zu!

Erste Details des Sicherheitsplanes für den Bush-Besuch liegen vor. Vor allem die Bundestagsmitarbeiter dürften kommende Woche mächtig ins Schwitzen kommen, denn alle Fenster müssen geschlossen bleiben.

Absolute Sicherheit am nächsten Mittwoch und Donnerstag: Reichtstag in Berlin
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DPA

Absolute Sicherheit am nächsten Mittwoch und Donnerstag: Reichtstag in Berlin

Berlin - Praktisch das ganze Parlaments- und Regierungsviertel bleibt für die Dauer der Visite großräumig gesperrt. Die Mitarbeiter in den anliegenden Gebäuden dürfen während Bushs Aufenthalt am kommenden Mittwoch und Donnerstag keine Fenster öffnen. Der Zugang zu den Bundestagsbüros ist zum großen Teil nur über das unterirdische Tunnelsystem möglich. Nicht nur in der Umgebung geparkte Autos, sondern auch alle Fahrräder sollen ausnahmslos entfernt werden.

Dies geht aus den am Sonntag bekannt gewordenen Anordnungen der Parlamentsverwaltung hervor. Am Donnerstag, wenn Bush vor dem Bundestag spricht, dürfte praktisch der gesamte Verkehr um den Reichstag für Stunden zum Erliegen kommen. Ab 6.00 Uhr wird eine Absperrlinie vom Pariser Platz über die Straße des 17. Juni, Willy- Brandt-Straße, Moltkebrücke, Spreeufer und Wilhelmstraße errichtet. Der Bereich um das Hotel Adlon beim Brandenburger Tor, wo Bushs Delegation wohnt, wird für Fahrzeuge damit großräumig abgeriegelt.

Ab 10.00 Uhr treten auch "Beschränkungen von Personenbewegungen" in Kraft, heißt es in den zweiseitigen Richtlinien. Von 13.00 Uhr an bis zur Abfahrt Bushs dürfen auch Mitarbeiter nicht mehr zu ihrem Arbeitsplatz in den Reichstag. Nur Abgeordnete sind von diesen Beschränkungen ausgenommen.

Der S-Bahnhof Unter den Linden wird bereits am Mittwochabend um 20.00 Uhr bis Betriebsende sowie am nächsten Tag zwischen 09.00 und 11.00 Uhr für den Publikumsverkehr geschlossen. Bereits am Pfingstsamstag mussten alle Privatfahrzeuge aus den Garagen des Bundestags im Unterirdischen Erschließungssystem (UES) entfernt sein. Ab Dienstagmorgen werden alle Dienst- und Fraktionswagen einzeln sorgfältig kontrolliert. Auch alle offiziellen Fahrzeuge, die nicht durch eine Parkkarte eindeutig identifiziert werden können, sollen dann abgeschleppt werden

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